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Mitteilungen September - Oktober 2012

01 AUSSTELLUNG - Andreas Siekmann
02 AUSSTELLUNG - Katarzyna Przezwanska

03 JAHRESGABE von Thomas Virnich
04 EXKURSION nach Kleve und Goch
05 ATELIERBESUCH bei Maria Lehnen
06 KURSE im Oktober
07 SKULPTURENGARTEN - Josefine Klangwerkstatt
08 SKULPTURENGARTEN - Ein ahnungsloser Traum vom Park
09 ÜBRIGENS...
10 PROGRAMM
11 IMPRESSUM



A U S S T E L L U N G

10 Jahre Sammlung Rheingold:

Andreas Siekmann, Verhandlungen unter Zeitdruck
Aus: Faustpfand, Treuhand und die unsichtbare Hand (2005 - 2008)
30. September - 18. November

Eröffnung: Sonntag, 30. September, 12 Uhr
anschließend um 14 Uhr: Andreas Siekmann im Gespräch mit dem Kölner Wirtschaftspublizisten und Autor Dr. Werner Rügemer


Andreas Siekmann, Verhandlungen unter Zeitdruck
Aus: Faustpfand, Treuhand und die unsichtbare Hand (2005 - 2008)

Die Sammlung Rheingold hat komplexe Werkgruppen und Installationen erworben, Jörg Immendorffs legendäre Akademie für Adler, Peter Doigs Plakate für den StudioFilmClub, eine große Serie der Gemälde von Joanne Greenbaum, den Dream Room von Thomas Houseago oder Gregor Schneiders Atelier. Werke dieser Art haben ideale Querverbindungen zum Programm des Museums Abteiberg und sind daher dort in den vergangenen Jahren gezeigt worden - teils gar in dortigen Künstlerprojekten entstanden, die das Museum in Mönchengladbach, Heimatstadt mehrerer Rheingold-Sammler, in den vergangenen Jahren realisierte. Rheingold förderte dabei einige wichtige Vorhaben des Museums, zum Beispiel E N D, den spektakulären schwarzen Eingangstunnel von Gregor Schneider in das Museum Abteiberg 2008/2009.

"Verhandlungen unter Zeitdruck" aus: "Faustpfand, Treuhand und die unsichtbare Hand" ist eine hochaktuelle Arbeit, des in Berlin lebenden Künstlers Andreas Siekmann. Es ist ein Raum mit einer kinetischen Karussellinstallation und großen Serien farbiger Druckgrafiken an den Wänden, die Siekmann von 2005 bis 2008 für eine internationale Ausstellungstournee produzierte (Shrinking Cities, ab 2005 in Berlin, Leipzig, Manchester, Detroit gezeigt). Siekmanns Gestaltung geht auf die Ästhetik der Kölner Progressiven in den 1920er Jahren und gleichermaßen auf Schaumodelle in historischen und ökonomischen Lehrbüchern zurück. Dargestellt wird jetzt allerdings unsere heutige Zeit bzw. die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands nach der deutschen Wiedervereinigung. Siekmann illustriert "Stationen des Marktmechanismus" in den Verkäufen der volkseigenen Betriebe, die Strategien und Effekte der deutschen Treuhandanstalt. Er produziert dabei präzise Schaubilder für wirtschaftliche und gesellschaftshistorische Phänomene, ein Karussell der Weltwirtschaft, das man angesichts der heutigen Krise der Ökonomie in diesem Jahr nochmals ganz anders und intensiver betrachtet.


Andreas Siekmann, Verhandlungen unter Zeitdruck
Aus: Faustpfand, Treuhand und die unsichtbare Hand (2005 - 2008)

Die Installation von Andreas Siekmann wird erstmalig seit der Erwerbung gezeigt und eingeführt durch ein Gespräch von Andreas Siekmann mit Dr. Werner Rügemer, in dem Siekmanns Schaubilder und ihre Motive diskutiert werden. (ST)


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A U S S T E L L U N G

Katarzyna Przezwanska
23. September - 11. November 2012
Eröffnung Sonntag, 23. September um 12 Uhr


Katarzyna Przezwanska

Die Ausstellung von Katarzyna Przezwanska ist der erste institutionelle Auftritt der Künstlerin in Deutschland. Als Anregung für die Einladung dienten die Architektur und das Design des von Hans Hollein entworfenen Museums. Die Künstlerin hat nach ihrem ersten Besuch im Museum Abteiberg im März 2012 eine Reihe von schlichten Interventionen entworfen, die verschiedene Räume des Museums einnehmen. Dabei waren für sie nicht so sehr die Konzeption des Museums, sondern viel mehr die bis ins Detail durchdachten Architekturformen selbst, die minutiös entworfene Gestaltung eines jeden einzelnen Elements von Interesse. Przezwanska nimmt diese Details als Ausgangspunkt und verändert sie mittels einfacher Eingriffe, wodurch sie stark individualisierte und von der Natur durchdrungene Räume kreiert.

Im Zentrum des künstlerischen Anliegens von Katarzyna Przezwanska stehen jene ausschließenden Diskurse, die David Batchelor in einem Buch beschrieben hat, das vom chromophobischen Impuls der westlichen Mentalität handelt: Einerseits wird Farbe als eine Eigenschaft des Anderen betrachtet und üblicherweise mit dem Weiblichen, Orientalen, Primitiven, Infantilen oder dem Vulgären konnotiert. Und andererseits stuft man sie herab auf die Ebenen des Oberflächlichen, Überflüssigen und des Unwichtigen. Przezwanska, die sich mit Farben beschäftigt, stellt sie den marginalisierenden Diskursen als eines der unmittelbarsten künstlerischen Mittel entgegen, Verursacher und Basis aller die formalen und inhaltlichen Veränderungen. Oft bedient sie sich dabei lokaler und kontextueller Farbsymbolismen, nutzt die sinnliche und emotionale Ausstrahlung der Farben oder - ganz im Gegenteil - die Farbe als eine konstruierte Idee, als ein Mittel, das es vermag, Ordnung zu schaffen. Zwei weitere wichtige Ansatzpunkte für Katarzyna Przezwanska sind die Natur - ihre gestalterischen Phänomene und Differenziertheiten - und die jeweilige architektonische Umgebung, in der sie arbeitet.

Postmoderne Architektur bot in ihrem Gegensatz zum reduktiven, sich als universell gebenden Programm des Modernismus nicht nur formelle Üppigkeit, sondern auch eine Bezugnahme auf Kontext und Geschichte des Ortes. Gleichzeitig beruhten ihre Entwürfe jedoch immer noch auf der Carthesianischen Regel - dem regulären Raster oder Gitter, das die Moderne so sehr bestimmte. Katarzyna Przezwanska merkt, wie anspruchsvoll die Räume des Museums Abteiberg für die Kunst sind, und verändert die sich wiederholenden und fest anmutenden Strukturen. Der Eingangspavillon wird zu einem kontemplativen und einladenden Ort, an dem die Natur ihre Spuren hinterlassen hat. An einer anderen Stelle in der Gartenebene der Ausstellungsräume lässt die Künstlerin die Außenmauer mit ihrer Bepflanzung durch das Fenster in das Museum eindringen. Einige der präsentierten Arbeiten sind Resultat eines Arbeitsaufenthaltes der Künstlerin in Brasilien. Sie bezieht sich dort nicht direkt auf die Architektur des Gebäudes, doch die Phänomene von Gestaltung und Architektur bleiben im Zentrum des Interesses. Hier sind die Inspirationen, die sie aus der Natur nimmt, besonders deutlich. In kurzen Filmen oder in einer Reihe von Entwürfen, die sie für die Einwohner des amazonischen Waldes angefertigt hat, erkennt man die Eigenschaften der lokalen Landschaft, die auch brasilianische Architekten und Künstler stark geprägt hat: die Üppigkeit und Buntheit des Tropischen.

Katarzyna Przezwanska (geboren 1984) lebt und arbeitet in Warschau. Sie hat Malerei an der Akademie der Künste in Warschau studiert; in der Klasse von Jaroslaw Modzelewski. Zu den bisher realisierten Ausstellungen und Projekten gehören eine Reihe von Interventionen im Bródno Park (realisiert vom Muzeum Sztuki Nowoczesnej, Warschau, 2010), "Fitting in Space”, Beirut 2010; "Beginning of an Exotic Journey", Avant-Garde Institute, Warschau 2009, "Slawek Pawszak feat. Kasia Przezwanska", Galerie A, Warschau 2009 sowie die Einzelausstellungen ,"Natural Selection", Galerie Kolonie, Warschau 2011 und "Wrzeciono 5 m. 145" (in der eigenen Wohnung) 2009, Atelierstipendiatin der Fundação Armando Alvares Penteado FAAP, in Sao Paulo, Brasilien im Zeitraum 2012.

Die Ausstellung wird von Agnieszka Skolimowska kuratiert und bildet den Abschluss ihres einjährigen Aufenthalts am Museum Abteiberg im Rahmen des Robert Bosch Stipendiums für Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa. Die Umsetzung der Ausstellung wird von der Robert Bosch Stiftung und der ifa Stiftung unterstützt.

Agnieszka Skolimowska

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J A H R E S G A B E

Jahresgabe "Kellergeister"
von Thomas Virnich


Thomas Virnich, Kellergeister, 2012
Weißes Porzellan, Glas, Holz, ca. 35 x 22 x 17 cm
Auflage: 15 Unikate, Preis: 1.200,- EUR
Foto: C. Krausch

Seit 1986 stellt Thomas Virnich dem Museumsverein in regelmäßigen Abständen Jahresgaben zur Verfügung, so zuletzt 2003 die Arbeit "Bolide mit Pilot", die, wie alle übrigen Jahresgaben des Künstlers, von den Mitgliedern und weiteren Sammlern sehr geschätzt werden. Anlässlich der diesjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten hat Thomas Virnich für den Museumsverein eine neue Jahresgabe mit Titel "Kellergeister" entwickelt. Dabei handelt es sich um Objekte aus weißem Porzellan, die die spielerische Idee des Geisterkostüms aus Kinderzeiten in eine neue Form überführen. Typisches Merkmal dieser sehr aufwändig erstellten Unikate (15 Exemplare) ist nicht allein ihre "geheimnisvolle" Gestaltgebung, die jedem Objekt eine individuelle Struktur verleiht. Hinzu kommt die Präsentationsform unter einem edlen Glassturz, wodurch der Charakter des Verspielten mit dem des Wertvollen verschmilzt. Zwei Exemplare wurden dem Verein von Thomas Virnich gestiftet und am 23. Juni unter den Mitgliedern verlost. Das Exemplar Nr. 1/15 wechselte in die Sammlung des Museums und ist nun im Jahresgabenraum zu sehen. Die übrigen Exemplare werden im Rahmen der kommenden Jahresgabenaktion im November zum Kauf angeboten. Schriftliche Bestellungen können bereits jetzt erfolgen. Bis 30. November werden diese gesammelt. Sollten mehr Bestellungen als Arbeiten vorliegen, entscheidet das Los. (CK)


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E X K U R S I O N

Samstag, 15. September
Museum Kurhaus Kleve - Mein Rasierspiegel - Von Dries Holthuys bis Joseph Beuys
Museum Goch - Peter Paul Rubens, Elisabeth Abele-Mercator und Museumsfest


Fritz Getlinger: Das Atelier von Joseph Beuys im Kurhaus in Kleve, 1958
© VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Wieder einmal führt der Weg nach Kleve und Goch, wo ein Paket von attraktiven Ausstellungen wartet. So wird am 9. September 2012 das Atelier von Joseph Beuys im alten Klever Kurhaus, dem heutigen Museum Kurhaus Kleve - Ewald Mataré-Sammlung, erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In seinem Klever Atelier realisierte Beuys das berühmte "Büdericher Ehrenmal" (1958-59) und legte das Fundament für den erweiterten Kunstbegriff, auf dem seine Weltgeltung beruht. Die Wiederherstellung der ehemaligen Wirkungsstätte von Joseph Beuys in Kleve erfolgt im Zuge einer komplexen Baumaßnahme, die nicht weniger als die Vollendung des Museum Kurhaus Kleve bedeutet. Seit 1997 können bereits zwei der drei Gebäudeteile der historischen Architektur museal genutzt werden. Der älteste Teil des Komplexes aber, das sog. Friedrich-Wilhelm-Bad, stand bisher nicht zur Verfügung. In ihm befinden sich auch die Räume, die Beuys als Atelier dienten. Das Friedrich-Wilhelm-Bad ist in den vergangenen Jahren behutsam restauriert und erweitert worden, um es schlüssig mit dem bisherigen Bestand zu verbinden. So konnte nicht nur das Beuys-Atelier gewonnen werden, es wurden auch neue Säle für die Sammlung geschaffen. Zur Wiedereröffnung zeigt das Museum Kurhaus Kleve unter dem Titel "Mein Rasierspiegel - Von Dries Holthuys bis Joseph Beuys" erstmals vollständig und in allen Sälen seine Sammlung mit Meisterwerken vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Kurator der Sammlungspräsentation ist der frühere Leiter und jetzige Senior Kurator, Drs. Guido de Werd. Sein Nachfolger, Prof. Harald Kunde, wird die Gruppe durch das Museum führen.


Rubens, Bildnis von Paulus Pontius, 1630, Kupferstich
Foto: Siegerlandmuseum, Siegen

Nach der Mittagspause im Restaurant "Altes Forsthaus" steht das Museum Goch auf dem Programm, das neben zeitgenössischer Kunst immer wieder Exkurse in die Kunstgeschichte präsentiert. Unvergessen die Ausstellung des wiedergefundenen Lithografie-Zyklus "Die Apokalypse" von Max Beckmann im März 2005 sowie die Führung durch den Direktor des Museums Dr. Stephan Mann. Die aktuelle, in Zusammenarbeit mit dem Siegerlandmuseum in Siegen konzipierte Ausstellung widmet sich Peter Paul Rubens, eine der bedeutendsten und einflussreichsten Künstlerpersönlichkeiten seiner Zeit und Hauptvertreter des europäischen Barock. Die 85 Gemälde und Kupferstiche umfassen alle Themenbereiche seines Werkes, Darstellungen aus der Bibel, Mythologie, Allegorie, Sage und Geschichte ebenso wie das Porträt, die Landschaft, die Antike oder die Buchillustration. Dr. Mann hat sich bereit erklärt, die Gruppe zu begrüßen, kann aber leider keine Führung anbieten, da er und sein Team in die Vorbereitungen des anschließenden Museumsfestes eingebunden sind. Auftakt zu dem Fest ist um 16 Uhr die Eröffnung der Ausstellung "Emotion und Kalkül" von Elisabeth Abele-Mercator (geb. 1937, Frankfurt am Main) deren an Tachismus und Informel orientierten Arbeiten wieder den Bogen in die Moderne schlagen. Nach einer Mischung aus Kunst und kulinarischen Genüssen ist dann für 18 Uhr die Rückfahrt vorgesehen.

Abfahrt:
9.00 Uhr, Sonderbushaltestelle, Hauptbahnhof Rheydt
9.15 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle, Mönchengladbach

11.00 Uhr, Führung durch die Ausstellung "Mein Rasierspiegel - Von Dries Holthuys bis Joseph Beuys"
13.00 Uhr Mittagspause im Restaurant Altes Landhaus
ca. 15.00 Uhr, Museum Goch, Besuch der Ausstellung "Peter Paul Rubens"
16.00 Uhr, Ausstellungseröffnung Elisabeth Abele-Mercator
anschließend Museumsfest

Rückfahrt:
18.00 Uhr

Begleitung: Dr. Christian Krausch
Preis: 44 Euro

Die Anmeldung ab sofort über das Sekretariat des Museumsvereins möglich.
Bitte überweisen Sie den Kostenbeitrag sofort nach erfolgter Anmeldung auf eines der Konten des Museumsvereins.(CK)


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A T E L I E R B E S U C H

Maria Lehnen
Mittwoch, 5. September, 17 Uhr


Maria Lehnen bei einer Atelierführung, Foto: Privat

Aufgrund der großen Nachfrage öffnet Maria Lehnen abermals für die Mitglieder des Vereins ihr Atelier in der Scheune ihres Elternhauses. Unter dem Titel "Zeitenlauf im Scheunenraum" ermöglicht die Künstlerin einen Überblick über die verschiedenen Werkgruppen der Schnürungen, Häutungen, Menschenschimmer, flying wings, Rheintöchter, Kürbisse und weiterer Arbeiten aus den 1970er Jahren bis heute. Markantes Merkmal der Präsentation an diesem Ort ist die allgegenwärtige Verbundenheit ihres Werkes mit Natur und Mensch, eingebettet in Raum und Zeit.

Treffpunkt:
Sassenfeld 60, 41334 Nettetal-Lobberich

Die Anmeldung ab sofort über das Sekretariat des Museumsvereins möglich.
Kostenbeitrag 5 EUR


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K U R S E

Praktische Kurse im Oktober

In den Herbstferien (2. und 3. Oktoberwoche) finden wieder praktische Kurse für Kinder und Jugendliche in der Malklasse statt. Die praktischen Kurse für Erwachsenen beginnen in der letzten Oktoberwoche. Weitere Informationen zu den Kursen finden sich auf der Webseite des Museums. Anmeldungen sind ab Mitte September möglich. (UR)


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S K U L P T U R E N G A R T E N

Josefine Klangwerkstatt
5. September, 19 Uhr
Bühne im Skulpturengarten, Museum Abteiberg

Zur Vorbereitung des experimentellen Musiktheaters "Josefine" - frei nach Franz Kafka - das am 13. Oktober im Theater Rheydt uraufgeführt wird findet - Open Air - im Abteigarten eine Art Preview statt, bei der Fragmente aufgeführt und durch Komponist Sagardía, Regisseur Christian Grammel, Projektdramaturg Thomas Witzmann vom Fonds für Experimentelles Musiktheater im Gespräch erklärt werden. Auch ein Kafka-Experte ist eingeladen um weitere Hintergrundinformationen zu Kafkas letztem Werk "Josefine, die Sängerin oder das Volk der Mäuse" zu geben.

Die Veranstaltung dauert ca. 90 Minuten, der Eintritt ist frei. (UR)


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S K U L P T U R E N G A R T E N

EIN AHNUNGSLOSER TRAUM VOM PARK
Phase 1 | 2012 (Fortsetzung)

DER PARK ALS
STÄDTISCHE BÜHNE

Ein Programm mit Diskussionen, Führungen, Performance, Musik auf der Bühne von Seb Koberstädt im Skulpturengarten und im benachbarten Stadtraum

Samstag, 1. September

16:00 EINEN SCHRITT VORAUS | Rhythm of Hell - Teddy - Joker - Yoshi & Friend - ScaMir - All Hail The New Flesh - Full of Emptiness - Klangwerfer | Konzert-Sampler mit Metal, Hip Hop, Dub Step und Whatever in Zusammenarbeit mit dem JUKOMM Jugendzentrum im STEP
MITTENDRIN & SPEZIELL: Mark Wehrmann redet über Death Metal | Ein Vortrag

Samstag, 15. September

16:00 AHNUNGSLOSE TRÄUME: Ein Rundgang in Gegenwart und Zukunft
vom Skulpturengarten zum Hans-Jonas-Park und zurück mit Susanne Titz und Markus Ambach | Treffpunkt Bühne im Skulpturengarten

18:00 Andreas Siekmann, Künstler und Dr. Ralf Seidel, Vorsitzender der Hans Jonas-Gesellschaft:
DAS PRINZIP VERANTWORTUNG | Ein Gespräch über Hans Jonas und die Zukunft des öffentlichen Raums

Samstag, 22. September

16:00 EIN GANZ KONKRETER TRAUM VOM PARK | Diskussion zur Zukunft des Abteibergs zwischen Skulpturengarten,
Hans-Jonas-Park und neuem Stadtzentrum
Mit: Andreas Wurff, Bau- und Planungsdezernent der Stadt Mönchengladbach
Dr. Gert Fischer, Kulturdezernent der Stadt Mönchengladbach
Fritz Otten, Masterplan 3.0
Markus Walter, Planungsmanager, mfi Management für Immobilien Essen
Eugen Viehof, Beirat im Museumsverein und Initiator von Clean up MG
Boris Sieverts, Künstler und Stadtanalytiker, Büro für Städtereisen Köln
Susanne Titz, Direktorin Museum Abteiberg
Gesprächsleitung: Markus Ambach

18:00 Arpad Dobriban: Sensitiv Habitats. Ein Vortrag mit Speisen
(Unkostenbeitrag 5 Euro)

21:00 Der Kontrakt des Zeichners, ein Film von Peter Greenaway | Open Air Kino im Skulpturengarten realisiert in Kooperation mit dem Comet Cine Center Mönchengladbach

Ein Projekt von MAP und Museum Abteiberg, entworfen von Markus Ambach und Susanne Titz, in Kooperation mit der Stadtverwaltung Mönchengladbach, mfi Management für Immobilien und engagierten Förderern.
Gefördert durch die Kunststiftung NRW, die Hans Fries-Stiftung, die Stadtsparkasse Mönchengladbach, den Museumsverein Mönchengladbach, die Firma Kalthöfer GmbH und weitere Privatförderer und Unternehmen.


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Ü B R I G E N S ...

... ist Sarah van Sonsbeeck, 2011 Atelierstipendiatin der Josef und Hilde-Wilberz-Stiftung, die Gewinnerin des ersten mit 10.000 Euro dotierten Theodora Niemeijer Preises der Niemeijer Fonds Foundation und des Van Abbe Museums, Eindhoven. Überdies erhielt sie den Publikumspreis des "de Volkskrant Beeldende Kunst Prijs 2012" der Mondriaan Fonds.


Sarah van Sonsbeeck, Keep up the Good Work! - the Letter K, 2011
Diasec, 30 x 68 cm, Auflage: 5 + 2 EA, Preis: 750 Euro inkl. MwST

Für den Museumsverein hat die Künstlerin 2011 die Jahresgabe "Keep up the Good Work! - the Letter K" entwickelt.

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P R O G R A M M


I. EXKURSIONEN

Mittwoch, 5. September
17 Uhr Atelierbesuch Maria Lehnen
Nettetal-Lobberich

Samstag, 15. September
Tagesfahrt nach Kleve und Goch
Das neue Museum Kurhaus und Peter Paul Rubens


II. THEMENFÜHRUNGEN

16. September, 11.30 Uhr
Zwischen Pop Art und Nouveau Réalisme - Kunsttendenzen der 60er Jahre in Frankreich und den USA
Astrid Opitz

21. Oktober, 11.30 Uhr
Katarzyna Przezwanska
Agnieszka Skolimowska


III. AUSSTELLUNGEN

3. Juni bis 4. November
R. H. QUAYTMAN
, Chapter 24

23. September - 11. November 2012
Katarzyna Przezwanska
Eröffnung Sonntag, 23. September um 12 Uhr

30. September - 18. November
Andreas Siekmann, Verhandlungen unter Zeitdruck
Eröffnung Sonntag, 30. September um 12 Uhr


IV. SONSTIGE VERANSTALTUNGEN

Samstag, 1. September, 16.00 Uhr
Musik: Einen Schritt voraus / Vortrag: Mitendrin & Speziell
Bühne im Skulpturengarten, Museum Abteiberg

Sonntag, 2. September
Erster Sonntag: Freier Eintritt in das Museum Abteiberg
Programm für Kinder und Erwachsene

Mittwoch 5. September, 19.00 Uhr
Musiktheater: Josefine Klangwerkstatt
Bühne im Skulpturengarten, Museum Abteiberg

Samstag, 15. September, 16.00 Uhr
Rundgang im Skulpturengarten mit Susanne Titz und Markus Ambach
Bühne im Skulpturengarten, Museum Abteiberg

Samstag, 15. September, 18.00 Uhr
Künstlergespräch: Dr. Ralf Seidel und Andreas Siekmann
Bühne im Skulpturengarten, Museum Abteiberg

Samstag, 22. September, 16.00 Uhr
Diskussion: Die Zukunft des Abteibergs zwischen Skulpturengarten, Hans-Jonas-Park und neuem Stadtzentrum
Bühne im Skulpturengarten, Museum Abteiberg

Samstag, 22. September, 18.00 Uhr
Ein Vortrag mit Speisen: Arpad Dobriban - Sensitiv Habitats
Bühne im Skulpturengarten, Museum Abteiberg

Samstag, 22. September, 21.00 Uhr
Open Air Kino: Der Kontrakt des Zeichners
Bühne im Skulpturengarten, Museum Abteiberg

Sonntag, 7. Oktober
Erster Sonntag: Freier Eintritt in das Museum Abteiberg
Programm für Kinder und Erwachsene


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I M P R E S S U M


Herausgeber:
Museumsverein Mönchengladbach e.V.

Vorstand des Museumsvereins Mönchengladbach:

Prof. Rainer Wallnig (Vorsitzender)
Dr. Karl Porzelt (Stellvertretender Vorsitzender)
Ulla Driescher
Dr. Matthias Neuhausen
Susanne Titz

Ehrenvorstand des Museumsvereins Mönchengladbach:

Prof. Dr. Johannes Cladders †

Beirat des Museumsvereins Mönchengladbach:

Lieselotte Böhme
Dr. Carsten Christmann
Ulrike Engelke M.A.
Dr. Klaus Gronen
Uwe Hillekamp
Helene Hormes
Prof. Dr. Hans Dieter Jakubowski
Eugen Viehof

Redaktion der Druckausgabe:

Dr. Christian Krausch

Beiträge:

Dr. Hannelore Kersting (HK)
Dr. Christian Krausch (CK)
Uwe Riedel (UR)
Susanne Titz (ST)

Konzept, Gestaltung und Redaktion der Online-Ausgabe:

Thomas W. Kuhn

Die Verantwortung für Vorträge und Veranstaltungen trägt das Museum.
In den freien Beiträgen kommen die persönlichen Ansichten der Verfasser zum Ausdruck.

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