Museumsverein Mönchengladbach
Mitteilungen
Veranstaltungen
Kurse
Ausstellungen
Museum Abteiberg
Links
Startseite
Kontakt
Jahresgaben
Publikationen
Museumsverein
Förderkreis

Frühere Ausgaben der Mitteilungen

Cladders-Symposium 2009

Projekt 2016: Ins Museum gehn ist k1 Kunst (PDF)



Mitteilungen November - Dezember 2017


Braco Dimitrijevic, Casual Passer-by that I Met at 10.10 am,
Mönchengladbach 1975/2017, Foto: Achim Kukulies


01 Jahresgaben 2017
02 Übrigens...
03 Tagesfahrt nach Köln
04 Studienreisen nach Friaul & Venedig 2017 sowie Spanien 2018
05 Die neue Firmenmitgliedschaft im Museumsverein
06 Die neue Beitragsstruktur ab 2018
07 Busso Diekamp über 30 Jahre Schul- und Kulturpolitik
08 Vortrag von Prof. Holger Kleine über Raumdramaturgie
09 Das Antimuseum Teil I - Museumsfest 2017: Überlegungen
10 Das Antimuseum Teil I - IV: Das Programm zur Ausstellung
11 Programm
12 Impressum



Jahresgaben 2017


Braco Dimitrijevic, Post Historic Dipthych, 2017
Dreifarbiger Siebdruck auf Kupferdruckkarton, 100 x 70 cm

Am 19. November präsentiert der Museumsverein seinen Mitgliedern die neuen Jahresgaben. Vorgestellt werden Arbeiten von Alexandra Bircken, Daniel Buren, Braco Dimitrijevic und Olivier Foulon.

Alle Künstler waren im Laufe des Jahres oder sind aktuell in Ausstellungen zu erleben. Der Museumsverein freut sich insbesondere, mit Daniel Buren und Braco Dimitrijevic zwei Künstler gewonnen zu haben, die in den 1970er Jahren legendäre Ausstellungen im alten Museum an der Bismarckstraße hatten. Beide haben für die aktuelle Ausstellung VON DA AN große Wiederaufnahmen realisiert, die im Treppenhaus (Buren) bzw. an der Fassade des alten Museums (Dimitrijevic) zu sehen sind, und aus diesen Ideen heraus nochmals ganz neue Jahresgaben entworfen, die an die historischen Werke anknüpfen: "À partir de là" (Buren, 1975) und "Casual Passer-by that I Met at 10.10 am, Mönchengladbach" (Dimitrijevic, 1975).

Die Jahresgaben sind ab Sonntag, 19. November im Museum Abteiberg ausgestellt, ergänzt durch eine kleine Auswahl von früheren, noch erhältlichen Editionen. An diesem Tag wird Dr. Christian Krausch von 11 bis 15 Uhr mit Auskünften sowie für den Verkauf aller Jahresgaben im Museum Abteiberg zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen, insbesondere auch die Bedingungen zum Erwerb der Jahresgaben, finden Sie in der Jahresgabenbroschüre 2017 sowie auf dieser Webseite unter Jahresgaben (CK)


oben



Übrigens

... können die Jahresgaben nur an Mitglieder verkauft werden, die Ihren Beitrag für das laufende Jahr bezahlt haben. Daher bitten wir Sie, eventuell offene Zahlungen rechtzeitig zu tätigen.



oben



Tagesfahrt nach Köln
Freitag, 8. Dezember 2017

Pas de Deux: Römisch Germanisches Museum & Kolumba
Atelierbesuch Simon Schubert


vorn: Diatretglas, 1. Hälfte 4 Jh. farbloses, purpurrotes, grünes und gelbes Glas / hinten: Dieter Krieg, In der Leere ist nichts, 6-teilig, 1998, Acryl, Acrylglas, Leinwand, Foto: Lothar Schnepf, © Kolumba, Köln


Die letzte Fahrt des Jahres führt erneut nach Köln. Aus organisatorischen Gründen einmal an einem Freitag.

Mit einem musealen Paukenschlag feiert in Köln das am 15.9.2007 eröffnete Kolumba seinen zehnten Geburtstag: Der Pas de deux zweier Sammlungen möchte die Notwendigkeit bewusst machen, in einer zunehmend bedrohlicher werdenden Welt die vielfältigen Aspekte des Menschseins präsent zu halten.

Anlass dieser ungewohnten Ausstellung ist die mit der notwendigen Generalsanierung verbundene Neuorganisation des Römisch-Germanischen Museums in Köln. Dadurch ergibt sich die Gelegenheit, zwei unterschiedliche Sammlungen auf ihr gemeinsames Potential hin zu befragen.

Der Ort dieser Kooperation ist keineswegs beliebig. Mit seiner archäologischen Ausgrabung, die von beiden Häusern gemeinsam verantwortet wird, blickt Kolumba auf eine 2000-jährige Geschichte als städtische Kulturlandschaft zurück.

In beiden Sammlungen spielen die Zeugnisse religiöser Praxis eine ebenso hervorgehobene Rolle wie kunstvoll gestaltete Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Für eine kreative Denkpause verlässt das Römisch-Germanische Museum sein innovatives Konzept der 1970er Jahre, um in und mit Kolumba in vielfältigen Gegenüberstellungen formale, ästhetische und inhaltliche Parallelen zu entdecken, die zu assoziativen Sichtweisen anregen.


Simon Schubert, o.T.(Schachtelung 9), 2017
Papier gefaltet, 100 x 70 cm, Foto: Künstler


Nach einer wahrscheinlich ungewöhnlichen Mittagspause im traditionsreichen Bootshaus "Alte Liebe" mit besonderer Atmosphäre auf dem Rhein ist ein Atelierbesuch bei Simon Schubert geplant.

Der 1976 in Köln geborene Künstler studierte bei Irmel Kamp an der Kunstakademie Düsseldorf, seine Arbeiten auf Papier, Skulpturen und Installationen wurden mit verschiedenen Kunstpreisen ausgezeichnet.

Bei den Papierarbeiten erstreckt sich sein Werk von gefalteten Papieren und mit Graphitpulver bearbeiteten Bildern bis hin zu ganzen begehbaren Papierräumen.

In diesen Rauminstallationen sind dann zumeist die Skulpturen zu finden, die wie Bewohner oder Einrichtungsgegenstände dieser Räume wirken. "Schuberts Kunstauffassung huldigt dem Barock, sie hebt die klare Trennung einzelner Kunstfelder von Architektur, Skulptur und Malerei auf." (Nadya Ismail) Für den Museumsverein hat sich Simon Schubert bereit erklärt, sein Atelier in Köln Weiss zu öffnen.

Abfahrt:

9.00 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle
9.15 Uhr, Rheydt, Sonderbushaltestelle Hauptbahnhof

10.45 Uhr, Führung Kolumba

Mittagspause: 13.00 Uhr, Bootshaus "Alte Liebe"

Ca. 14.15 Uhr, Atelierbesuch Simon Schubert

Rückfahrt: 16.00 Uhr

Begleitung: Dr. Christian Krausch
Preis: EUR 49,50

Mindestteilnehmerzahl: 20

Anmeldung ab sofort im Sekretariat des Museumsvereins unter den bekannten Nummern (siehe Impressum). Bitte überweisen Sie den Kostenbeitrag nach erfolgter Anmeldung auf eines der Konten des Museumsvereins


oben



Studienreisen: Friaul und Venedig 2017 sowie Spanien 2018


Gruppenbild in San Daniele
Chiesa di Sant’Antonio Abate
Foto: privat

Die Reise des Museumsvereins ins Friaul vom 20. bis 26. September war ein großer Erfolg. Der Reisebericht dazu folgt in der nächsten Ausgabe der Mitteilungen.


Biennale Venedig 2017, Zypriotischer Pavillon,
Treffen mit dem Kurator Jan Verwoert. Foto: privat

Ebenso stieß der von Susanne Titz und Dr. Felicia Rappe begleitete Besuch der Biennale in Venedig vom 28.09. bis 1.10. bei den Teilnehmern auf sehr positive Resonanz.

Für die Zeit vom 11. bis 18.09.2018 ist die ursprünglich für dieses Jahr gedachte Reise nach Spanien geplant. Ziele sollen sein: Madrid, Toledo, Salamanka (Vorbehaltlich eventueller Änderungen).

In Kürze informieren wir Sie über den genaueren Ablauf. Besuchen Sie dazu immer wieder unsere Website www.mv-mg.de. Vielen Dank.


oben



NEU! Firmenmitgliedschaft im Museumsverein

Wie auf der letzten Jahreshauptversammlung beschlossen, bieten wir ab sofort erstmalig eine Firmenmitgliedschaft im Museumsverein. Der Jahresbeitrag beträgt 400 € (33,33 € monatlich!).

Damit möchten wir Unternehmen und Selbstständige ansprechen und ihnen ermöglichen, auf direktem und einfachem Wege etwas für Kunst und Kultur in Mönchengladbach zu tun. So helfen sie mit, die sich in den letzten Jahren entwickelnde Gladbacher Außendarstellung zu verbessern, denn hinter der "Fohlenelf" ist bekanntermaßen das Museum Abteiberg das Aushängeschild der Stadt. Und das unterstützt der Museumsverein bei allen Aktivitäten mit großem finanziellem und ehrenamtlichem Einsatz.

Für die Firmenmitgliedschaft gibt es einen personifizierten Mitgliedsausweis sowie vier Mitarbeiterausweise, die unterschiedlichen Personen oder Gästen für einen kostenlosen Besuch in allen Glabacher Museen zur Verfügung gestellt werden können. Die weiteren Vergünstigungen und besonderen Angebote des Museumsvereins gelten natürlich ebenfalls.

Die Möglichkeit der Firmenmitgliedschaft gab es bisher nur mit höherem finanziellen Einsatz (1.000 € Jahresbeitrag) im Förderkreis des Museumsvereins, der damit seinem Förderzweck entsprechend jedes Jahr Kunstankäufe für die Sammlung des Museums mitbestimmt, unterstützt bzw. tätigt.

Die Einnahmen aus der Firmenmitgliedschaft im Museumsverein unterstützen unmittelbar das kunstpädagogische Programm für Kinder und Erwachsene, besondere Veranstaltungen und Events im und um das Museum, aufwändige Publikationen und Kataloge sowie besondere Aktivitäten z.B. die Umwandlung der Audioguides in heutige App-Formate für mobile Endgeräte.

Mit Unterstützung des Museumsvereins hat es das Museum Abteiberg im Jahr 2016 zum Museum des Jahres (AICA Kunstkritikervereinigung) gebracht. Ein Beweis dafür, dass unser Engagement Früchte trägt und wir auf einem sehr guten Weg sind, unser Mönchengladbach als "wachsende Stadt" in die Zukunft zu begleiten. (UH)

oben



Neue Beitragsstruktur ab 2018

Wie im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 23. Mai 2017 beschlossen, ändert sich die Struktur der Mitgliedbeiträge folgendermaßen:

- Die Zweitkarte im Museumsverein wird durch eine Familienkarte ersetzt. Diese Familienkarte umfasst im Museumsverein die Mitgliedschaft einer Familie mit einer beliebiger Anzahl an Kindern. Sie kostet jährlich 60 € (bisher Einzelmitglied 40 € und Zweitkarte 20 €) und berechtigt in der Mitgliederversammlung zur Abgabe von zwei Stimmen. Dafür wird die ehemalige "Kinderkarte" (Beitrag 10 €) abgeschafft.

- Der Jahresbeitrag für die ermäßigte Mitgliedschaft für Schüler, Studenten, Auszubildende und Arbeitslose wird von 10 € auf 15 € erhöht.

- Ab sofort ist auch eine Firmenmitgliedschaft im Museumsverein möglich - nähere Informationen s.o. Das bisherige Angebot der Firmenmitgliedschaft im Förderkreis wird hiermit ergänzt.

Wir bitten Sie, diese Änderungen zu berücksichtigen. Wie gewohnt erhalten Sie Ende Januar Ihre neuen Ausweise für das Jahr 2018. Bis dahin behalten die alten Ausweise ihre Gültigkeit. Die Mitgliedsbeiträge werden wir am 15. Februar einziehen. Der Einzug der Förderkreisspenden erfolgt am 14. Juni 2018. Gerne stehen wir Ihnen für Rückfragen zur Verfügung.

Ihr Museumsverein


oben



Busso Diekamp - Randbemerkungen zu 30 Jahren Schul- und Kulturpolitik in Mönchengladbach 1964 - 1993

Der langjährige Schul – und Kulturdezernent der Stadt Mönchengladbach (1964 – 1993) Dr. Busso Diekamp hat seine beruflichen Erinnerungen über fast 30 Jahre an leitender Stelle der Verwaltung geschrieben.

Sie sind sehr persönlich und in bewusst subjektiver Retrospektive gehalten, teils anekdotenhaft und oft humorvoll; sie lassen Vorgänge, die das kulturelle Bild der Stadt bis zum heutigen Tag entscheidend prägen, wieder in Erinnerung rufen und aufleben.

Aber auch jüngere Leserinnen und Leser erhalten dadurch einen Einblick, wie kulturelle Stätten Mönchengladbachs in oft jahrelangen Diskussionen und Planungen entstanden sind.

Das Buch wird gemeinsam herausgegeben von der Otto von Bylandt-Gesellschaft, dem Museumsverein Mönchengladbach und den Freunden des Theaters in Mönchengladbach. Es erscheint Ende November und wird Sonntag, den 3. Dezember im Museum Abteiberg präsentiert: Im Rahmen des Vortrags- und Gesprächsprogramms an diesem Tag (siehe weitere Ankündigung) wird Busso Diekamp aus seinen Memoiren vorlesen und am Mittag mit einem kleinen Empfang im Museumscafé geehrt.

Das Buch ist im ausgewählten Buchhandel, an den Kassen der beiden städtischen Museen und bei den Freunden des Theaters Mönchengladbach erhältlich. Es kostet 12 Euro, für Mitglieder der drei Vereine gilt der ermäßigte Preis von 8 Euro.


oben



Vortrag von Prof. Holger Kleine
ALLES IST DRAMA - DIE KUNST DER RAUMDRAMATURGIE

Dienstag, 21. November, 19.30 Uhr
Museum Abteiberg, Vortragssaal

In der westlichen Architekturtheorie wurde die Baukunst über Jahrhunderte als statisches Objekt interpretiert. Gleichwohl zeugte die architektonische Praxis schon immer davon, dass der Mensch die Baukunst als sich in Raum und Zeit entfaltendes Ereignis konzipiert und erfahren hat.

In dem im Oktober 2017 von Holger Kleine veröffentlichten Buch "Raumdramaturgie" wird erstmals der Versuch unternommen, die Parameter, Techniken und Wirkungen solcher Ereignisse in einen systematischen Zusammenhang zu stellen.

Am Beispiel zeitgenössischer Museumsbauten wird die zentrale Rolle der "Raumdramatischen Situation" in Verwandtschaft und Absonderung zu den anderen Künsten besonders deutlich, wobei sich eine der Fallstudien des Buches mit dem Museum Abteiberg befasst, dem Schnittpunkt von "Alles ist Kunst" und "Alles ist Architektur".

Holger Kleine ist in Mönchengladbach aufgewachsen und arbeitet als Architekt als Berlin. Zu seinen Realisierungen gehören u. a. die Deutsche Botschaft in Warschau (2001-2009) und das Wohnungsbauprojekt "Jules et Jim" (2010-2014). 2010 war er Stipendiat des Deutschen Studienzentrums Venedig. Seit 2010 ist er Professor für künstlerisch-konzeptionelle Innenarchitektur an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden. Er publizierte die Bücher Neue Moscheen (Jovis Verlag, Berlin 2014) und Raumdramaturgie (Birkhäuser Verlag, Basel 2017).

Eintritt für Mitglieder frei, ansonsten 5/3 EUR.


oben



Das Antimuseum, Teil I: Museumsfest 2017
Strategische Überdehnung - in 40 years we will be famous

Henning Fehr und Philipp Rühr in Zusammenarbeit mit Daniel Bernhard Cremer

Sonntag, 19. November, 17 - 22 Uhr


Ulrich Rückriem, Holz, ergänzt, 1971/2017,
Donald Judd, Ohne Titel, 1973, Foto: Achim Kukulies

Das von uns und weiteren Performer*innen gestaltete Fest nimmt die von Johannes Cladders in den 1970er Jahren veranstalteten Museumsfeste als Ausgangspunkt. Diese standen im Zeichen eines erweiterten Kunstbegriffs und der Transformation des Museums als Institution. Das Museum sollte zugänglicher und offener werden. Viele der damals Anwesenden sind heute, 40 Jahre später, im Bereich von Kunst und Kultur etabliert, ihr Schaffen international und auf institutioneller Ebene anerkannt.

Ausgangspunkt für das Museumsfest im November 2017 ist die Überlegung, welche Kunstformen uns heute als strukturell wegweisend und wünschenswert für die Kunst und das Museum erscheinen. Welche Kunst würden wir gerne in 40 Jahren anerkannt und etabliert sehen? Soll sie weiterhin vornehmlich von männlichen weißen Künstlern definiert werden? Oder definiert sie sich ganz anders: über BESTIMMTE FORMEN ZEIT MITEINANDER ZU VERBRINGEN? Dabei geht es uns nicht um eine vorweggenommene Zukunft oder eine auf Perfektion und Reinheit zielende, bereits eingetretene Utopie. Unser Anspruch sollte auch nicht sein, alles "richtig" und so zu machen, wie wir es uns in 40 Jahren wünschen würden. Was heute geschieht, muss kein Spiegel der Zukunft sein. Vielmehr geht es uns darum, die richtigen Setzlinge zu pflanzen, die dann zu Bäumen heranwachsen können. Das kann die Form einer irritierenden, animierenden Gemeinschaftsaktion annehmen, die die Intention verfolgt, einen Prozess zu starten, der in 40 Jahren wiederum ein Haus der Künste hervorbringt. Ein Haus aller Künste, die mit dem Leben verwoben sind, die am Gewebe der Realität und der Welt weiter weben und durch die jedwede Handlung Kunst wird - wenn sie im Wissen um ihr weltveränderndes, weltbildendes Potential ausgeübt wird. Liebeskünste, Kochkünste, Kampfkünste.

Heute überdehnen wir den Kunstbegriff der damaligen Museumsfeste strategisch und verschränken jene außergewöhnlichen Formen miteinander Zeit zu verbringen, die ein Fest ausmachen, mit der Kunst und ihrer Produktion. Die daraus entstehenden Künste sind unspektakulär und regen einen Austausch der Anwesenden untereinander an. In unseren Ateliers sollen statt "geilen Geldanlagen" ab sofort Künste erfunden werden – Künste, die immer aufs Neue und selbstbestimmt Welten hervorbringen. Wir möchten nicht allein in unserem Kämmerchen Pornos schauen, sondern uns mit jemandem gemeinsam in einen Energieorgasmus atmen. Wir möchten Künste! Wir möchten, dass Coolness und Slickness sich wieder in rheinischer Fröhlichkeit auflösen. An einer stylischen Oberfläche kann man nur abgleiten. Show your wound. Liebe vs. Status. Mach dich verwundbar und komm' in Verbindung. Wälz Dich!

KONZEPT

Das Fest wird sich nach und nach durch sukzessive Performances entfalten. Diesen liegt die Überlegung zugrunde, auf welche Weise sich Museum und Kunst miteinander verschränken und in die oben angedachte Richtung entwickeln ließen. Alle Teilnehmenden sind als Gruppe dazu eingeladen, sich an den Performances zu beteiligen. Die einzelnen Performances sind allesamt partizipativ, werden sich aber ansonsten grundsätzlich voneinander unterscheiden. Sie alle bieten eine Alternative zum konstitutiven Diktat des Visuellen, zur Hegemonie der Bilder und Zeichen an. Die Performer*innen werden die Performances ein- und anleiten, doch der Fokus wird eher auf dem Austausch aller Anwesenden untereinander und einem gemeinsamen Prozess liegen. Das dabei entstehende Kollektiv bringt gemeinsam etwas hervor. Der Schwerpunkt liegt auf auditivem und körperlichem Austausch anstelle visueller Rezeption. Die Frage, die wir den Performer*innen stellen, lautet: WELCHE KUNSTPRAXIS, WELCHE GEMEINSAME TÄTIGKEIT WÜNSCHST DU DIR ALS COMMON SENSE UND STATE OF THE ART IN 40 JAHREN – KÜNSTLERISCH, SOZIAL, POLITISCH, SOMATISCH UND SPIRITUELL? WELCHE GEMEINSAME TÄTIGKEIT NIMMT DAS VORWEG ODER BEREITET DARAUF VOR?

Daniel Bernhard Cremer, Henning Fehr
und Philipp Rühr


oben



DAS ANTIMUSEUM, Teil I – IV - Programm zur Ausstellung

19. November 2017
3. Dezember 2017
20. / 21. Januar 2018
18. Februar 2018


DAS ANTIMUSEUM, Teil I
STRATEGISCHE ÜBERDEHNUNG - IN 40 YEARS WE WILL ALL BE FAMOUS

Sonntag, 19. November
Museumsfest 2017
17 – 22 Uhr

Eintritt für Mitglieder frei,
ansonsten 8/5 EUR.


DAS ANTIMUSEUM, Teil II
"Schüttelt Staub ab!" (J. Cladders)

Sonntag, 3. Dezember

Vorträge und Gespräche
eingeladen von Susanne Titz,
Susanne Rennert und Olivier Foulon

11.30 Uhr: "DAS UNVERWECHSELBARE EINER STADT IST IHRE KULTURELLE DIMENSION"
Busso Diekamp, Kulturdezernent und Stadtdirektor a.D.
Lesung aus seinen neu erschienenen Memoiren "Randbemerkungen zu 30 Jahren Schul- und Kulturpolitik in Mönchengladbach 1964 – 1993"

12.30 Uhr: DAS MUSEUM ALS ORT
DER INITIATION
Stefan Heinemann, Erika Hoffmann und Egidio Marzona

14 Uhr: EMPFANG zu Ehren von Busso Diekamp im Museumscafé

15 Uhr: DAS MUSEUM ALS ORT DER PRODUKTION
Braco Dimitrijevic

16 Uhr: MÖNCHENGLADBACH UND ANTWERPEN (A 379089 & Wide White Space) ALS ORTE DER VERÄNDERUNG
Anny de Decker, Isi Fiszman und
Kasper König

VORSCHAU JANUAR / FEBRUAR

DAS ANTIMUSEUM, Teil III:
"Zur idealen Akademie" (J. Beuys)
"Non-École" und "teaching and learning as performing arts“ (R. Filliou)

Samstag, 20. Januar 2018 & Sonntag, 21. Januar 2018

DAS ANTIMUSEUM, Teil IV:
Finissage

Sonntag, 18. Februar 2018


oben



P R O G R A M M

I. Exkursionen


8. Dezember 2017
Tagesfahrt nach Köln
Kolumba und Atelierbesuch Simon Schubert

II. Führungen

5. November 2017
ERSTER SONNTAG – Kurzführungen
Museum Abteiberg

19. November 2017
Kühlen, Kaesbach, Cladders – VON DA AN und die Geschichte des Städtischen Museums in Mönchengladbach
Führung im Alten Museum
mit Ulrike Engelke

26. November 2017
Vergegenwärtigungen
Führung im Wechselausstellungsraum des Museums Abteiberg
mit Olivier Foulon, Susanne Rennert und Susanne Titz

3. Dezember 2017
ERSTER SONNTAG – Kurzführungen
Museum Abteiberg

10. Dezember 2017
Räume
Führung im Museum Abteiberg und im Alten Museum mit Susanne Titz
Treffpunkt im Museum Abteiberg, abschließend Kaffee und Kuchen im Café Heinemann (nicht im Eintritt inbegriffen)

17. Dezember 2017
Kühlen, Kaesbach, Cladders – VON DA AN und die Geschichte des Städtischen Museums in Mönchengladbach
Führung im Alten Museum mit Ulrike Engelke

III. Ausstellungen

9. Juli – 18. Februar 2018
DIE ZUKUNFT DER ZEICHNUNG: KONSTRUKTION
Das Neue in der Sammlung Etzold - Folge 1

13. September 2017 - 18. Februar 2018
VON DA AN - RÄUME, WERKE, VERGEGENWÄRTIGUNGEN DES ANTIMUSEUMS 1967 - 1978
Temporäre Wiedereröffnung des Städtischen Museums in Mönchengladbach - Ein Ausstellungsprojekt im Museum Abteiberg und im alten Städtischen Museum, Bismarckstraße 97

13. September - 29. Oktober 2017
6 aus 11 - 6 Jahre Jahresgaben aus 11 Jahren Ausstellungen im alten Städtischen Museum Mönchengladbach / 1967 - 1978
Eine Ausstellung des Museumsvereins Mönchengladbach im Cafe BISquit des BIS Zentrum für offene Kulturarbeit, Bismarckstraße 99

IV. Weitere Veranstaltungen

5. November 2017
Erster Sonntag
Freier Eintritt und Programm für Kinder und Erwachsene

19. November 2017
Präsentation der neuen Jahresgaben

19. November 2017
17 - 22 Uhr
DAS ANTIMUSEUM, TEIL I: MUSEUMSFEST 2017
entworfen von Henning Fehr und Philipp Rühr, in Zusammenarbeit mit Daniel Bernhard Cremer

21. November 2017
Vortrag Prof. Holger Kleine, Berlin
Alles ist Drama – Die Kunst der Raumdramaturgie

3. Dezember 2017
DAS ANTIMUSEUM, Teil I: "Schüttelt Staub ab!" (J. Cladders)
11.30 – 18.00 Uhr
Vorträge und Gespräche mit Anny de Decker, Busso Diekamp, Braco Dimitrijevic´, Isi Fiszman, Stefan Heinemann, Erika Hoffmann, Kasper König und Egidio Marzona

14 Uhr Empfang des Museumsvereins für Busso Diekamp

oben



Öffnungszeiten des Museums

Dienstag - Freitag 11 - 17 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage 11 - 18 Uhr

Geschlossen an folgenden Tagen:
24.12.
2017
25.12.2017
31.12.2017
1.1.2018

Skulpturengarten:
Oktober bis April 10 - 18 Uhr
Mai bis September 10 - 20 Uhr

Museumsverein

Die Mitgliedschaft ermöglicht freien Eintritt zu den Museen in Mönchengladbach.

Informationen und Einladungen zu den Aktivitäten des Museums und des Museumsvereins; freien Eintritt zu Veranstaltungen; kostenlosen Bezug der Mitteilungen; Berechtigung zur Teilnahme an Exkursionen und zum Erwerb von Jahresgaben.

Sonderregelung anlässlich der Ausstellung "VON DA AN": Wer ab 13. September Mitglied wird, erhält zum regulären Jahresbeitrag die Mitgliedschaft für das Jahr 2017 bis Ende 2018.

oben



Impressum


Herausgeber:
Museumsverein Mönchengladbach e.V.

Anschrift

Museumsverein Mönchengladbach
Abteistraße 27
41061 Mönchengladbach

Telefon: +49 2161 252647
Telefax: +49 2161 252659
Hotline: 0177 7368528 (bei Tagesfahrten)
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9 - 13 Uhr

Geschäftsführer: Dr. Christian Krausch

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Dr. Christian Krausch (Anschrift wie oben)

E-Mail-Adresse: info@mv-mg.de

Amtsgericht Mönchengladbach, Vereinsregister: Nr. 825

Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 121 5786 0072

Bankverbindungen
Stadtsparkasse Mönchengladbach
BLZ 310 500 00 Konto 61 010

IBAN: DE44 3105 0000 0000 0610 10
SWIFT-BIC: MGLSDE33

Gladbacher Bank
BLZ 310 601 81 Konto 3597016

IBAN: DE89 310601810003597016
SWIFT-BIC: GENO DE D1 GBM


Vorstand des Museumsvereins Mönchengladbach:

Dr. Carsten Christmann (Vorsitzender)
Ulla Driescher
Dr. Klaus Gronen
Uwe Hillekamp (Stellvertrender Vorsitzender)
Susanne Titz

Ehrenvorstand des Museumsvereins Mönchengladbach:

Prof. Dr. Johannes Cladders †

Beirat des Museumsvereins Mönchengladbach:

Elke Backes
Lieselotte Böhme
Robert Bückmann
Helene Hormes
Dirk Kniebaum
Dr. Karl Porzelt
Kuno Schwamborn
Melanie Söllner
Eugen Viehof
Prof. Dr. Rainer Wallnig

Redaktion der Druckausgabe:

Dr. Christian Krausch

Beiträge:

Uwe Hillekamp (UH)
Dr. Christian Krausch (CK)
Dr. Felicia Rappe (FR)
Uwe Riedel (UR)
Susanne Titz (ST)

Konzept, Gestaltung und Redaktion der Online-Ausgabe:

Thomas W. Kuhn

Die Verantwortung für Vorträge und Veranstaltungen trägt das Museum.

In den freien Beiträgen kommen die persönlichen Ansichten der Verfasser zum Ausdruck.



oben