Museumsverein Mönchengladbach
Mitteilungen & Texte
Veranstaltungen
Kurse
Ausstellungen
Museum Abteiberg
Links
Startseite
Kontakt
Jahresgaben
Publikationen
Museumsverein
Förderkreis

Frühere Ausgaben der Mitteilungen



Mitteilungen März - April 2005


Ausstellungsübersicht

Themenführungen

Mitgliederversammlung

Vorankündigung

Ausstellung

Übrigens...

Tagesfahrt nach Arnheim und Goch

Exkursion nach Griechenland

Exkursion nach Venedig

Ausgeliehen

Förderkreis



Ausstellungen

30. Januar - 19. Juni 2005
Auswahl 1
Stan Douglas, Jenny Holzer, Mike Kelley, Chris Ofili, Ugo Rondinone u.a.

Die Kunstsammlung der Provinzial Rheinland Versicherung präsentiert in einer Auswahl des Museums Abteiberg

ab 10. April 2005
Aussicht 1
Paulina Olowska
Ein neuer Raum für das Museum Abteiberg
Präsentation: 10. April 2005 um 12 Uhr

24. April - 31. Juli 2005
Birgir Andrésson
Das Jahr in isländischen Farben und einige 90 Minuten in Schwarzweiß
Eröffnung: 24. April 2005 um 12 Uhr

Skulpturengarten
Täglich 10.00 - 18.00 Uhr

oben





Themenführungen

Jeweils sonntags 11.30 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Museums

6. März 2005
Auswahl 1, aus der Kunstsammlung der Provinzial
Karina Pauls

20. März 2005
Auswahl 1, aus der Kunstsammlung der Provinzial
Karina Pauls

3. April 2005
Sigmar Polke
Jens Stittgen

17. April 2005
Aussicht 1 - der neue Raum von Paulina Olowska
Susanne Titz

oben



Mitgliederversammlung

Bitte vormerken: die diesjährige Hauptversammlung des Museumsvereins findet am 12. April 2005 um 20 Uhr im Vortragssaal des Museums statt.


oben





Vorankündigung

Provinzial -
Engagement im Rheinland für zeitgenössische Kunst

Aussicht 1
Paulina Olowska - ein neuer Raum für das Museum Abteiberg

Präsentation Sonntag, 10. April 2005 um 12 Uhr

Im Rahmen der Präsentation ausgewählter Werke aus der Kunstsammlung der Provinzial Versicherung Rheinland wird am 10. April eine neuartige Sammlungsaktivität der Provinzial Rheinland sichtbar. Das Unternehmen erweitert seine Sammlung mit Erwerbungen aus der aktuellen zeitgenössischen Kunst, welche nunmehr nicht mehr für den Firmensitz, sondern als langfristige Dauerleihgaben für Museen im Rheinland bestimmt sind. Das Museum Abteiberg realisiert - als Pilotort der rheinischen Projektreihe - einen neuen Künstlerraum. Er wird einmal mehr die besondere Verbindung zwischen Kunst und Architektur darstellen sowie auch an die Tradition der ortsspezifischen Kunstwerke im Mönchengladbacher Museum Abteiberg anknüpfen.
Ausgewählt wurde die polnische Künstlerin Paulina Olowska (1976 in Gdansk), deren malerisches und skulpturales Werk eine große Sinnlichkeit in der heutigen Gegenwartskunst vermittelt und zugleich ein Geflecht von formalen und inhaltlichen Beziehungen zu den vergangenen Avantgarden der künstlerischen Moderne darstellt. Eine Rauminstallation für die Kunstmesse Art Cologne 2004 gab den letzten Ausschlag für diese Wahl. Denn hier trat eine künstlerische Komposition zu Tage, welche nochmals an die Skulpturengruppe 'Mimesi' (1978) von Giulio Paolini erinnerte, die in der ersten Präsentation des Museums Abteiberg eine perfekte Inszenierung im kleineren 'amorphen' Raum erhielt.
Dieser kleinere amorphe Raum, hinter dem sogenannten Pyramidenraum, wird Ort der neuen Arbeit von Paulina Olowska. Nach dem Werk von Paolini und der anschließenden Rauminstallation durch Hannes Forster ('Blend-Werk',1994) wird er nochmals neu interpretiert. Ob hierbei erneut eine pathetische Dimension der Architektur erscheint und der geschwungene Umraum Hans Holleins in eine neuartige Interpretation eingeht, ist noch unklar. Zur Zeit hat Paulina Olowska einen dreimonatigen Aufenthalt in Los Angeles. Sie ist mit der Konzeption ihres Projekts beschäftigt und wird im März vor Ort ihre Ideen umsetzen.

Susanne Titz

oben





Ausstellung

Birgir Andrésson
Das Jahr in isländischen Farben
und einige 90 Minuten in Schwarzweiß

24. April - 31. Juli 2005

Eröffnung: Sonntag, 24. April 2005 um 12 Uhr

Nicht zuletzt Im Hinblick auf diese Ankündigung hat Birgir Andrésson selbst einige Sätze über seine Ausstellung formuliert. Andréssons kurzer Text, ebenso lakonisch wie poetisch in der Fremdsprache Englisch verfasst, vermittelt einen so authentischen Eindruck vom Charakter seiner Werke, dass er hier vollständig zitiert wird:

"Es ist eine Ausstellung über Farben und Zeit. Isländische Farben und eine universale Zeit, wie auch eine Zeit im Jahresrhythmus. Die Farben, die ich verwende, bezeichne ich als isländisch. Zunächst müssen wir uns Farben vorstellen als etwas, das nicht existiert, als etwas, das sich ständig verändert und niemals dasselbe ist. Darum müssen wir ein System verwenden. "Bring die Nummer mit", sagt der Seemann, wenn er mehr Farbe braucht. Ich verwende ein System, und ich wähle die Farben aus. Auswählen oder aufgreifen ist alles, was ein Künstler tun kann. Wenn man alte Dinge betrachtet und insbesondere einige alte Kirchen aus Torf hier in Island, sieht man ein Farbspektrum, bei dem die Farben niemals leuchtend sind, eher ein bisschen pastellfarben. Ich glaube, damit spiele ich.
Es ist unterschiedlich, wie Nationen mit Farben umgehen, und es ist unterschiedlich, wie Nationen mit Farben umgehen können. Ich glaube, immer wenn wir Isländer die Möglichkeit hatten, Farben zu verwenden, mussten wir sehr behutsam sein. Wir mussten den Farben weiße Pigmente / Kreide beimischen, wenn wir sie heller machen wollten. Deshalb waren alle Farben mehr oder weniger Pastellfarben.
Darum sind meine Farb-Arbeiten niemals leuchtend, sondern fast immer matt.
Und so verhält es sich auch mit der Zeit. Endlos in der Erinnerung, aber kurz, wenn man einen guten Film sieht und fürchterlich zum Jahresende."

(Übersetzung: H.K.)

Was es mit den isländischen Farben und den 90 Minuten in schwarzweiß in Mönchengladbach sonst noch alles auf sich hat, werden wir demnächst ausführlicher erfahren.

Birgir Andrésson:

1955 geboren in Westman Islands, Island
1973-77 Studium am Icelandic College of Arts and Crafts, Reykjavik
1978-79 Studium an der Jan van Eyck Akademie, Maastricht
1995 isländischer Beitrag der Biennale, Venedig. Lebt und arbeitet in Reykjavik, Island

Hannelore Kersting

oben





Übrigens...

...haben wir endlich eine Lösung für das seit Jahren verwaiste Museumscafé gefunden - wenn auch zunächst nur für die Wochenenden. Ab sofort bietet Markus Houben "Crêpes, Galettes und mehr", samstags und sonntags 10 - 18 Uhr.

...ist für den 14.05.05 ein Besuch des neuen Max Ernst Museums in Brühl geplant, verbunden mit einer Besichtigung des Skulpturengartens "Im Tal" bei Hasselbach, eine Privatanlage, die seit 1986 auf Einladung des Bildhauers Erwin Wortelkamp Arbeiten von inzwischen 35 international renommierten Künstlern zeigt.

...ist das Museum Abteiberg Ostern an allen Feiertagen geöffnet; also nicht nur Karfreitag und Ostersonntag, sondern auch Ostermontag.

...hat sich der Kassettenkatalog von Bernd und Hilla Becher (s.o.) inzwischen zu einem wahren Liebhaberstück entwickelt. Bei einer Kunstauktion des Auktionshauses van Ham in Köln erzielte er einen Rekordpreis. War schon der Schätzpreis mit 14.000,- beachtlich, so war das Ergebnis mit 26.800,- um so bemerkenswerter. Vielleicht ist diese Wertsteigerung, die in dieser Höhe allerdings recht ungewöhnlich ist, ein kleiner Anreiz für die Mitglieder, verstärkt in Auflagenobjekte / Jahresgaben zu investieren?

oben





Tagesfahrt nach Arnheim und Goch



Samstag, 12. März 2005


Arnheim: Museum für Moderne Kunst, Surfaces Paradise u.a.
Goch: Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Max Beckmann - Die Apokalypse

Unter dem Label CROSSART firmiert seit 2004 eine deutsch-niederländische Kooperation zehn ausgewählter Museen - darunter das Museum Abteiberg -, die Kunst, Natur und Architektur in sich vereinen. Mit dabei ist u.a. auch das Museum für Moderne Kunst in Arnheim, das der Museumsverein noch nie besucht hat. Ebenso stand bislang das Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Goch im Schatten seiner dominierenden Brüder Schloss Moyland und Museum Kurhaus Kleve.
Gut ein Jahr ist es her, dass das Museum für Moderne Kunst in Arnheim seine Pforten nach umfangreichen Umbauarbeiten wieder öffnete. Das Haus, ursprünglich 1873 errichtet, steht heute an jener Stelle, an der sich ein vornehmer Club ehemaliger Plantagenbesitzer befand. So zählen zu den wichtigsten Schauräumen der Kuppelsaal, ehemals Ballsaal der Gesellschaft, der Rheinsaal mit einem großartigen Blick auf den Rhein sowie der Gartensaal.
Hier finden die Bestände der Sammlung mit den Schwerpunkten Realismus, Neue Sachlichkeit und Magischer Realismus eine gebührende Plattform. Darüber hinaus informieren regelmäßige Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst, beispielsweise die aktuelle Präsentation "Surfaces Paradise" mit Arbeiten von Thomas Ruff, Vik Muniz, Gary Carsley und Carrie Yamaoka, über die neuesten Tendenzen in der Kunst.
Nach einer Führung durch das Haus inklusive Wechselausstellungen ist die Mittagspause im Museumscafé "Bovenover" vorgesehen, das nicht nur für seine Küche, sondern auch für seinen wunderschönen Blick auf das Rheintal bekannt ist.
Anschließend brechen wir auf zum Museum für Kunst und Kulturgeschichte nach Goch, das seit Jahren durch Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst auf sich aufmerksam macht. Neben der Sammlung mit umfangreichen Werkkomplexen von Ferdinand Langenberg aus dem 19. Jahrhundert oder von Rudolf Schoofs, erwartet die Besucher aktuell eine kleine Sensation. Das Haus zeigt erstmals den wieder aufgefundenen Zyklus "Die Apokalypse" von Max Beckmann, den der Künstler 1941 als Teil eines größeren Werkkomplexes zur "Geheimen Offenbarung des Johannes" erstellt hat. Der handkolorierte Lithographiezyklus, entstanden nach einem persönlichen Exemplar der Lutherbibel in der Fassung von 1554, erlaubt einen ungewohnten Blick auf die Formensprache des Künstlers. Dr. Stephan Mann, Direktor des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, wird die Gruppe durch die Ausstellung sowie das Museum begleiten, das übrigens Liebhabern alter Grammophone längst geläufig ist. Es beherbergt u.a. die Sammlung Tomberg, die einen lückenlosen Abriss der Phonogeschichte seit 1877 widerspiegelt. Im "Café Edison" besteht abschließend die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee den frühen Klängen alter Grammophone zu lauschen.

Abfahrt:

8.30 Uhr, Rheydt, Sonderbushaltestelle Hauptbahnhof
8.45 Uhr, Kaiser Friedrich Halle
11.00 Uhr, Führung durch das Museum für Moderne Kunst, Arnheim (in englischer Sprache)

Mittagspause: ca. 13.00 Uhr im Museumscafé "Bovenover"

14.15 Weiterfahrt nach Goch, Museum für Kunst und Kulturgeschichte
15.15 Führung durch die Ausstellung Max Beckmann - Die Apokalypse

Rückfahrt: ca. 17.00 Uhr

Begleitung: Dr. Christian Krausch
Preis: EUR 43,-

Im Preis enthalten sind EUR 15,- für die Eintritte und die Führungen.
Anmeldung ab sofort im Sekretariat des Museumsvereins
Tel.: 02161-252647, Mo-Do 9-13 Uhr, sonst Anrufbeantworter,
per Fax: 02161-252659, E-Mail: c.krausch@museumsverein-moenchengladbach.de oder schriftlich.
Hotline für den Tag der Reise: 0177-7368528 (Krausch)
Bitte überweisen Sie den Kostenbeitrag sofort nach erfolgter Anmeldung auf eines der Konten des Museumsvereins.

oben





Exkursion nach Griechenland



Griechenland: Athen, Delphi und der Peloponnes
4. - 11. Oktober 2005

Diese in Kooperation mit Studiosus Gruppenreisen, München, erarbeitete Reise führt uns ins Herz Griechenlands und zu den berühmtesten Zeugnissen der Antike: das Apolloheiligtum von Delphi, der Heiligen Hain von Olympia, das byzantinische Mistra, das Theater von Epidauros, die Burg von Mykene und die antike Weltstadt Korinth. Neben den antiken Stätten stehen für die Moderne das Frissiras Museum für moderne Kunst und das Museum für zeitgenössische Kunst auf dem Programm. Darüber hinaus versuchen wir, je nach Angebot, der aktuellen Kunstszene in verschiedenen Athener Galerien nachzuspüren. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

1. Tag: Dienstag, 4.10.2005
Flug nach Griechenland

Gemeinsamer Bustransfer von Mönchengladbach zum Flughafen Düsseldorf. Linienflug mit Lufthansa von Düsseldorf über München nach Athen. Vor Ort Begrüßung durch die Deutsch sprechende Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Am Nachmittag erster Bummel durch die Athener Altstadt Plaka und Abendessen in einer urigen Taverne - bei Musik und Folklore werden Mezedes serviert, eine Vielzahl kleiner Gerichte.

2. Tag: Mittwoch, 5.10.2005
Auf klassischen Spuren durch Athen

Eine Rundfahrt zeigt uns das faszinierende Nebeneinander von Antike, Mittelalter und Neuzeit in der griechischen Metropole. Höhepunkte sind natürlich der Besuch der Akropolis, die Führung durch das Archäologische Nationalmuseum, das Olympische Stadion und die berühmte Kalatrava Brücke. Nachmittags besuchen wir das
Frissiras-Museum für moderne Kunst sowie das Museum für Zeitgenössische Kunst. Der Abend steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Athen.

3. Tag: Donnerstag, 6.10.2005
Delphi - Orakelstätte des Apollon

Weiterfahrt nach Orchomenos, wo wir eine der ältesten Siedlungen Griechenlands sowie eine bedeutende byzantinische Kreuzkuppelkirche aus dem Jahre 874 besuchen. Tagesziel aber ist Delphi, religiöses und kulturelles Zentrum des antiken Hellas an den Ausläufern des mächtigen Parnassgebirges. Delphi galt den alten Griechen als Nabel der Welt, war Sitz der berühmten Orakelstätte und dem Gott
Apollon geweiht. Rundgang durch die weitläufige Ausgrabungsstätte und Besuch des Museums mit der bekannten Statue des Wagenlenkers. Der Abend steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Delphi.

4. Tag: Freitag, 7.10.2005
Die Spiele von Olympia

Weiter geht die Reise über Patras nach Olympia, wo wir die antiken Wettkampfstätten und das dazugehörige Museum besichtigen. Die Verehrung des Göttervaters ist allgegenwärtig im Heiligen Hain mit den Resten des großen Zeustempels. Kein Wunder, dass an diesem Ort die großen Sportwettkämpfe ausgetragen wurden, die Vorbild für die Olympischen Spiele der Neuzeit wurden. Der Abend steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Olympia.

5. Tag: Samstag, 8.10.2005
Den Göttern ganz nahe

Von Olympia brechen wir am nächsten Morgen auf in die wildromantische Bergwelt des Peloponnes bei Andritsena, einem noch vielfach unberührt gebliebenem Ort. Hier besteht die Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung zum Apollontempel von Bassai. Anschließend fahren wir weiter nach Tolon, wo wir für den Rest der Reise unser Quartier beziehen. Der Abend steht zur freien Verfügung.

6. Tag: Sonntag, 9.10.2005
Byzantinisches Mistra

Nach dem Besuch des kleinen Hafenstädtchens Nauplia am Fuße der imposanten Palamidifestung reisen wir weiter in die Bergstadt Mistra. In atemberaubender Lage erwarten uns byzantinische Kirchen mit wunderschönen Wandmalereien und das Pantanassakloster. Über Sparta und Karies, welches zur Zeit der Franken seine Blüte erlebte, Rückkehr zum Hotel. Der Abend steht zur freien Verfügung.

7. Tag: Montag, 10.10.2005
Mykene und Epidauros

Ausflug von Tolon zur archäologischen Stätte von Mykene, die von Heinrich Schliemann entdeckt wurde. Besichtigung der Akropolis mit Löwentor, der Zyklopenmauer sowie des Schatzhauses des Atreus. Durch die Hügellandschaft des Peloponnes fahren wir weiter zum antiken Epidauros mit dem Tempelbezirk des Heilgottes Asklepios und dem weltberühmten griechischen Theater. Zurück in Tolon ist für den Abend dann ein besonderes Abschiedsfest geplant: Mit einem "Kaiki"-Schiff stechen wir (bei gutem Wetter) vor Tolon in See und genießen an Bord ein "Candlelight Barbeque" mit Fleisch, Fisch und Salaten.

8. Tag: Dienstag, 11.10.2005
Rückflug nach Deutschland

Morgens bringt uns der Bus von Tolon über den Kanal von Korinth zum Flughafen von Athen. Am Nachmittag Linienflug mit Lufthansa über Frankfurt nach Düsseldorf. Bustransfer von dort nach Mönchengladbach.

Programmänderungen sind aus organisatorischen Gründen möglich.

Flugverbindungen:
04.10.05 LH 827 Düsseldorf - München 06:50 - 08:00
04.10.05 LH 3390 München - Athen 08:55 - 12:25

11.10.05 LH 3383 Athen - Franfurt 17:55 - 19:55
11.10.05 LH 812 Frankfurt - Düsseldorf 20:50 - 21:35


Reisepreis pro Person: EUR 1.395,-
Einzelzimmerzuschlag: EUR 195,-
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Höchstteilnehmerzahl: 25 Personen

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:
- Bustransfer von Mönchengladbach nach Düsseldorf und zurück
- Linienflug mit Lufthansa ab Düsseldorf über München / Frankfurt nach Athen und zurück in der Touristenklasse
- Flughafensteuern, Sicherheitsgebühr / Versicherungssondergebühr (Wert ca. EUR 91,- )
- 7 Übernachtungen in ****-Hotels (offizielle Landeskategorie, siehe Liste)
- Unterbringung in Doppelzimmern/Einzelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
- Tägliches Frühstück im Hotel
- 1 x Abendessen in einer Taverne am 1. Tag
- 1 x Abschiedsabendessen auf einem Schiff am 7. Tag
- hochqualifizierte örtliche deutschsprechende Reiseleitung in Griechenland
- Transfers, Ausflüge und Rundfahrten lt. Programm im landesüblichen bequemen Reisebus mit Klimaanlage
- Eintrittsgelder lt. Programm
- Gruppentrinkgelder für das Hotelpersonal/Koffergelder im Hotel
- Info-Paket
- ein Kunstreiseführer zur Wahl
- Reiserücktrittskostenversicherung

Im Reisepreis NICHT enthaltene Leistungen:
- weitere Mahlzeiten, Getränke und Ausgaben persönlicher Art
- Trinkgelder für Busfahrer und Reiseleiter
- weitere Reiseversicherungen

Hotelübersicht (oder gleichwertig):
Stadt / Ort -- Nächte -- Datum -- Hotel -- Landeskategorie


Athen -- 2 -- 4.10. - 6.10.2005 -- Parthenon ****
Delphi -- 1 -- 6.10. - 7.10.2005 -- King Iniochos ****
Olympia -- 1 -- 7.10. - 8.10.2005 -- Olympion Asty ****
Tolo --3 -- 8.10. - 11.10.2005 -- Apollon ****

Anmeldung ab sofort nur schriftlich (Brief, Fax, E-Mail) an die Geschäftsstelle des Museumsvereins. Anmeldeschluss ist der 31.3.2005. Sollten mehr als 25 Anmeldungen erfolgen, entscheidet das Los.
Eine Anzahlung von 10% des Reisepreises überweisen Sie bitte nach Bestätigung Ihrer Anmeldung an den Museumsverein auf das Konto 61010 BLZ 31050000 Stadtsparkasse Mönchengladbach. Die Restsumme überweisen Sie dann nach Rechnungserteilung.
Sollte die Mindestteilnehmerzahl von 20 Personen nicht erreicht werden, kann der Reiseveranstalter, Studiosus Gruppenreisen, München, bis 21 Tage vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten.

oben





Exkursion nach Venedig

La Biennale di Venezia & La Serenissima 2005
In Kooperation mit dem Kunstverein zu Frechen e.V. und Conti-Reisen, Köln
Flugreise vom 21. - 24. Juli 2005

Mehrfach schon hat der Museumsverein Mönchengladbach einen Besuch der Biennale in Venedig als kurze Sommerreise angeboten. Leider kam diese Fahrt auf Grund zu geringer Anmeldezahlen nie zustande. Grund genug, neue Wege zu beschreiten, um den wenigen Interessenten dennoch eine Gelegenheit des Besuches zu ermöglichen. So nutzen wir das in Verbindung mit Conti-Reisen, Köln, erstellte Angebot des Kunstvereins zu Frechen e.V., dem wir uns im Sinne einer Kooperation anschließen wollen.
Die 51. Biennale di Venezia 2005 wird erstmals von zwei Frauen aus Spanien kuratiert, die im Arsenale und im Italienischen Pavillon einem internationalen Kunstpublikum ihre Positionen erklären. María de Corral kuratiert den retrospektiven Part im Italienischen Pavillon und Rosa Martínez stellt im weitläufigen Gelände des Arsenale die neuesten Positionen der Kunst vor. Für den deutschen Pavillon ist wiederum Dr. Julian Heynen, Leiter des K21 in Düsseldorf, als Kommissar tätig.

1. Tag - Donnerstag, 21. Juli 2005
Anreise

Linienflug mit LUFTHANSA vom Flughafen Köln/Bonn über München nach Venedig. Transfer mit einem Privatboot vom Flughafen zum Hotel am Lido. Zimmerbezug für die nächsten 3 Nächte. Anschließend führt uns unserer Reiseleiterin, Frau Sabine Krebber M.A., zu ihren persönlichen Lieblingsplätzen. Wir spazieren u.a. zur Franziskanerkirche "I Frari" mit ihrer venezianischen Malerei und Tizians "Assunta". Nach dem Weg durch das enge Gassenlabyrinth wirkt der imposante Kirchenbau auf den Besucher wie eine Fata Morgana. Überraschend schlicht erscheint die klar gegliederte, gotische
Außenfassade im sonst so prunkvollen Ambiente venezianischer
Paläste und Kirchen. Anschließend besuchen wir ausgewählte Galerien der Gegenwartskunst. Abends besteht fakultativ die Gelegenheit zum gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant mit Blick auf den Canale Giudecca.

2. Tag - Freitag, 22. Juli 2005
Venedig: Biennale

Mit dem Vaporetto fahren wir zum Anleger Giardini della Biennale. Der heutige Tag ist ganz den Länderbeiträgen in den Giardini Pubblici gewidmet. Wir werden uns zunächst ausführlich dem deutschen Pavillon zuwenden. Julian Heynens Auswahl für Deutschland fiel - wie schon 2003 - auf zwei Künstler: Thomas Scheibitz und Tino Sehgal. In enger Zusammenarbeit wird zwischen den beiden Künstlern und dem Kurator eine Arbeit auf 400 Quadratmetern entstehen, die Verknüpfung, Miteinander und Gegeneinander von Positionen über Monate hinweg thematisiert. Anschließend ist genügend Zeit für einen ausführlichen Besuch der anderen Länderpavillons vorgesehen. Der Abend steht zur freien Verfügung, wobei fakultativ die Gelegenheit zum Besuch einer kulturellen Veranstaltung besteht.

3. Tag - Samstag, 23. Juli 2005
Biennale und Torcello

Vormittags besuchen wir die Biennale di Venezia. Wir erfahren mehr über die Projekte im Arsenale, der seinerzeit größten Werft der Welt. Der Landeingang, ein Werk Antonio Gambellos (1460), gilt als erste Manifestation der venezianischen Renaissance. Noch heute ist das Arsenale kaum zugänglich. Lediglich im Rahmen der Biennale stehen den Besuchern einige Hallen offen, in denen die Kuratorin Rosa Martínez 2005 neueste Positionen versammelt. Für den Nachmittag ist ein Ausflug nach Torcello vorgesehen, eine der ersten besiedelten Inseln der Lagune. Ruinen und die ehrwürdigen alten Mauern der Kirchen "Santa Maria Assunta" und "Santa Fosca" tauchen aus dem Gras auf. Die Basilika Assunta ist ein Bau von hohem Symbolwert, steht sie doch historisch und stilistisch gleichsam am Schnittpunkt der römischen und der byzantinischen Welt. Im Innern bringen die Mosaiken mit der Darstellung des Jüngsten Gerichts Licht in die große Schlichtheit, die über der ganzen Insel liegt. Der Abend steht zur freien Verfügung, wobei zahlreiche Restaurants der Umgebung mit kulinarischen Genüssen aufwarten.

Sonntag, 24. Juli 2005
Heimreise

Nach dem Frühstück haben wir noch einmal Gelegenheit, an ausgewählten Orten im Zentrum der Lagunenstadt Kunstpositionen zu diskutieren. In zunehmendem Maße werden Palazzi und Hinterhöfe, Kirchen und öffentliche Plätze in das Biennale-Geschehen einbezogen. Dieses Biennale-Konzept ist umso sinnvoller, als sich auf Schritt und Tritt die Geschichte der Lagunenstadt mit der Kunst der Gegenwart überkreuzt und interessante Bezüge zwischen Historie und dem Jetzt offengelegt werden. Danach heißt es Abschied nehmen von der "Serenissima", wie die Venezianer ihre Stadt voller Stolz nennen. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug über München nach Köln.
Programmänderungen sind aus organisatorischen Gründen vorbehalten.

Flugverbindungen

21.07.05 Köln/Bonn - München 9.05 - 10.00 Uhr
21.07.05 München - Venedig 10.55 - 12.15 Uhr

24.07.05 Venedig - München 17.00 - 18.20 Uhr
24.07.05 München - Köln / Bonn 18.55 - 20.00 Uhr

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:
- Linienflug mit LUFTHANSA: Köln - München - Venedig und zurück
- 3 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC im Hotel Hungaria ****, Venedig-Lido
- 3 x Frühstück
- Transfer mit Privatboot bei Ankunft und Abflug (Flughafen - Hotel - Flughafen)
- Separater Gepäcktransfer (1 Gepäckstück p.P.) vom Flughafen (Ankunftshalle) bis Hotel (Rezeption)
- 72 Stunden Vaporetto-Ticket + 2 Einzeltickets
- 2 x Eintritt Biennale
- 1 x Eintritt Frari-Kirche
- Flughafensteuern und (Sicherheits)-gebühren (z.Zt. EUR 98,- ) Reisepreissicherungsschein

Fachleitung: Frau Sabine Krebber M.A., Kunsthistorikerin

Org. Leitung: Frau Sabine Müller

Im Reisepreis NICHT enthaltene Leistungen:
Abendessen, Trinkgelder sowie eine Reiserücktrittkosten-Versicherung (siehe Anmeldung). Darüber hinaus wurde im Hinblick auf die zu erwartende kleine Gruppengröße aus Kostengründen auf die Vorbestellung des Transfers Mönchengladbach - Köln/Bonn - Mönchengladbach am An- und Abreisetag bislang verzichtet. Fahrgemeinschaften bieten sich an.

Reisepreis pro Person: EUR 1.050,-

Einzelzimmerzuschlag: EUR 150,-

Mindestteilnehmerzahl (insg.): 20 Personen
(Preise ab 21 Personen)

Anmeldung:
Auf Grund der Kooperation mit dem Kunstverein zu Frechen sowie Conti Reisen, Köln, sind die Anmeldungen direkt an den Reiseveranstalter, Conti Reisen, zu schicken. Ebenso erfolgen alle Zahlungen dorthin. Rechtzeitig vor Reisebeginn erhalten Sie die Reiseunterlagen. Diese enthalten alle notwendigen Dokumente, die u.a. über die Hoteladresse und Ihre Reiseleitung informieren. Sollten mehr Anmeldungen erfolgen als Plätze für den Museumsverein verfügbar sind, entscheidet das Los. Neben Conti Reisen, Köln, ist Ansprechpartner für die Mitglieder des Museumsvereins natürlich auch Dr. Christian Krausch.

Anmeldeschluss ist der 31. März 2005
Bitte senden Sie Ihre Anmeldung entsprechend folgender Vorlage ausgefüllt und unterschrieben an:
Conti-Reisen, Adalbertstr. 9, 51103 Köln-Höhenberg.

Name.......................Vorname.......................
Geb.- Datum....................
Name......................Vorname.......................
Geb.-Datum.......................
Einzelzimmer......................
Doppelzimmer zusammen mit.......................
Mitglied im Museumsverein Mönchengladbach
Reiserücktrittkosten-Versicherung der HanseMerkur Reiseversicherung AG für EUR 34,- (bei einem Reisepreis bis EUR 1.500,- p.P.) für..................Personen (ohne Selbstbehalt bei stationärer Behandlung, 20% Selbstbehalt bei ambulanter Behandlung)

PLZ/Ort....................Straße ....................
Telefon....................Datum ....................
Unterschrift....................

oben





Ausgeliehen

I. "Die Begierde im Blick - Surrealistische Fotografie" lautet der Titel einer vielversprechenden Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle (11.3. - 29.5.2005). Dabei soll das faszinierende Phänomen untersucht werden, dass die Surrealisten die ersten waren, die Fotografie als künstlerische Äußerungsform gleichrangig neben Malerei, Literatur etc. einbezogen haben. Neben René Magritte, Dora Maar, Hans Bellmer und vielen anderen ist vor allem auch Man Ray in der Ausstellung vertreten. Das Museum Abteiberg beteiligt sich mit drei Fotografien von Man Ray aus dem Bestand an diesem Projekt.

II. Das Museu Serralves in Porto wird im Rahmen einer Ausstellung von Künstlerbüchern (12.2. - 17.4.05) sämtliche Kassettenkataloge zeigen, die 1967-1978 vom Städtischen Museum Mönchengladbach herausgegeben wurden. Interessanterweise besitzt das Museu Serralves das vollständige Set der Kassettenkataloge - mit einer Ausnahme: die Kassette, die 1968 zu der Ausstellung von Bernd und Hilla Becher erschien, fehlt in der portugiesischen Sammlung; sie wird vom Museum Abteiberg ausgeliehen.

III. Auch die älteren Bestände des Museums Abteiberg werden immer wieder mal angefragt als Leihgaben. So widmet die Stadt Pforzheim dem Künstlerehepaar Lovis Corinth und Charlotte Berend-Corinth eine Ausstellung (11.3. - 24.4.2005). Mit dabei ist das Gemälde "Mädchen vor dem Spiegel" (1918) von Lovis Corinth, das 1980 als Vermächtnis von Dr. Anne Lise Rauch (Geb. Elkan-Sutro) in die Sammlung des Museums aufgenommen wurde.

oben





Förderkreis


Foto: Christian Krausch

So viele Teilnehmer wie noch nie kamen am 28. Januar 2005 zu dem jährlichen Treffen des Förderkreises. Nach einer Preview der Ausstellung einer repräsentativen Auswahl aus der Kunstsammlung der Provinzial Rheinland Versicherung, die erst zwei Tage später offiziell eröffnet wurde, stellte Museumsleiterin Susanne Titz die Kunstwerke vor, die dem Förderkreis zum Ankauf vorgeschlagen wurden.

Es sind sehr komplexe Werke, bzw. Werkgruppen, die der Förderkreis für die Sammlung des Museums erwarb: darunter das konzeptuelle Werk von Brian O’Connell aus Holzobjekten und Filzmatten, das zur Zeit noch auf der Gartenebene des Museums zu sehen ist - inmitten der Exponate aus der Sammlung der Provinzial.

Von Simon Dybbroe Möller wurde eine ortsspezifische Rauminstallation erworben; von Jens Ullrich eine Serie von 30 Fotografien, die zu einem späteren Zeitpunkt in einer Rauminstallation im Graphischen Kabinett präsentiert worden soll, an der auch die Künstler Florian Baudrexel und Alexander Jasch beteiligt sein werden.

Es ist ein besonderes Privileg des Förderkreises, innerhalb eines vorgegebenen Rahmens über Neuerwerbungen entscheiden und vor allem auch diskutieren zu können. Gänzlich unbestritten ist es allerdings, dass diese Art des privaten Engagements zur Unterstützung des Museums Abteiberg von größter Bedeutung ist.

Mehr als 60 Mitglieder zählt der Förderkreis im Museumsverein mittlerweile, und es ist dringend erwünscht, dass dieser Kreis noch größer wird. Interessenten sollten sich an die Geschäftsstelle des Museumsvereins oder aber an das Museum wenden, um sich über Aktivitäten und Beiträge etc. zu informieren.

Hannelore Kersting

oben