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Fr¸here Ausgaben der Mitteilungen



Mitteilungen Januar - Februar 2015

01 Gruþwort
02 Exkursion Tagesfahrt nach D¸sseldorf
03 Sammlung Neupr”sentation
04 Ausstellung Open Dress
05 Event 2. Sparda-Nacht
06 Einzug Mitgliedsbeit”ge 2015
07 Programm
08 Impressum



GRUSSWORT

Liebe Freunde des Museums Abteiberg,

am 24. April 2014 ist der Architekt und K¸nstler Hans Hollein gestorben. An der Er–ffnung der ihm gewidmeten Retrospektive "Alles ist Architektur" hat er schon zu seinem und unserem Bedauern nicht mehr teilnehmen k–nnen. Seine angegriffene Gesundheit lieþ es nicht zu. F¸r das Museum Abteiberg und den Museumsverein war es eine Selbstverst”ndlichkeit, eine Traueranzeige in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu ver–ffentlichen. Wir alle haben Hans Hollein viel zu verdanken, wir werden ihn und sein Werk in dankbarer Erinnerung behalten.

Die Zahl der Mitglieder unseres Museumsvereins ist nach wie vor leicht r¸ckl”ufig. Deshalb haben wir versucht, die Eltern der Kinder, die nach wie vor gerne und zahlreich an den Programmen des Museums, insbesondere in der Malklasse, teilnehmen, anzusprechen. Der daf¸r entwickelte Fragebogen (siehe auch die "Mitteilungen" vom November/Dezember 2014) wird konsequent verteilt, und wir hoffen, dass auf diesem Weg das Interesse junger Familien am Museumsverein zunehmen wird.

Die allj”hrliche groþe Studienreise unseres Vereins f¸hrte uns im Jahr 2014 in die Lombardei. Die Reise war sehr schnell ausgebucht. Den Bericht k–nnen Sie in den letzten "Mitteilungen" nachlesen. Vielleicht bringt er Sie ja auf den Geschmack, in diesem Jahr an der Reise (wie immer perfekt vorbereitet vom Reiseausschuss unseres Vereins) teilzunehmen. Sie wird uns im September nach Rom f¸hren.

Die von unserem Gesch”ftsf¸hrer Dr. Christian Krausch ersonnenen und organisierten Tagesfahrten sind nach wie vor Highlights in unserem Vereinsleben. Im vergangenen Jahr f¸hrten sie uns nach Bonn, Duisburg und M¸lheim, nach Kornelim¸nster und zum Kasteel Wijlre sowie nach Den Haag und zuletzt nach M¸nster. Die Ank¸ndigungen der Tagesfahrten finden Sie wie immer rechtzeitig in den "Mitteilungen".

Auf der diesj”hrigen Mitgliederversammlung wurde einstimmig eine maþvolle Anhebung der Jahresbeitr”ge von 36 € auf 40 € f¸r das Einzelmitglied sowie von 14 €  auf 20 € f¸r die Zweitkarte beschlossen.

Traditionsgem”þ wird auch 2015 allen Mitgliedern des Museumsvereins eine Reise zur Biennale in Venedig angeboten. Unsere Direktorin Susanne Titz wird die Gruppe wie immer begleiten.


Cezary Bodzianowski, Birthday, Foto: Vera Funk

Der F–rderkreis hat wie in jedem Jahr den Ankauf von Kunstwerken f¸r das Museum Abteiberg erm–glicht. Die Museumsleitung hatte mehrere Alternativen vorgeschlagen. Die Versammlung der Mitglieder (derzeit 65 F–rderkreismitglieder) beschloss einstimmig, die Arbeiten "Birthday" von Cezary Bodzianowski sowie zwei Exemplare der Edition "Blue to Black" von Willem de Rooij anzukaufen. Sie k–nnen ¸brigens beide Neuerwerbungen ansehen. T”glich (auþer Montag) im MuseumscafÈ: Birthday begr¸þt jeden Besucher.

Das CafÈ wird regelm”þig am "Ersten Sonntag" jedes Monats und bei weiteren herausragenden Veranstaltungen des Museums von ehrenamtlichen Mitgliedern des Museumsvereins betrieben. Anl”sslich einer der eher seltenen Momente mit wenigen G”sten hat ¸brigens Vera Funk, fleiþige 'CafÈtante' der ersten Stunde, das Foto von "Birthday" aufgenommen.

Wir sehen uns hoffentlich zahlreich im Mai 2015 zur j”hrlichen Mitgliederversammlung, in der wichtige Personalentscheidungen f¸r Vorstand und Beirat anstehen.

Ihr


 

Prof. Dr. Rainer Wallnig



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EXKURSION
Samstag, 21. Februar

UECKER
K 20 Kunstsammlung NRW

Atelierbesuch Petra Lemmerz
und Andreas Sch–n

(ehemaliges Atelier von
Norbert Tadeusz)



Foto: Ingrid von Kruse, Hamburg
© Kunstsammlung NRW


Die erste Fahrt im neuen Jahr f¸hrt nach D¸sseldorf. Erstmals in seinem Leben wird f¸r G¸nter Uecker, Jahrgang 1930, in seiner
langj”hrigen Wahlheimat eine Museumsausstellung eingerichtet. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeigt sein Werk aus einer zeitgen–ssischen Perspektive.

Die Pr”sentation zeugt von der beharrlichen Arbeit dieses vielseitigen Erfinders. Die Bandbreite der Ausstellung reicht dabei von Werken mit politischen Aussagen bis hin zu meditativen Sch–pfungen, in denen sich der K¸nstler intensiv mit der Wirkung des Lichts auseinandersetzt. Weitere Themen sind der Stellenwert von Film und Schrift bei Uecker, dessen weltweite Rezeption ebenfalls dargestellt wird. Parallel zu seiner Ausstellung wird G¸nther Uecker eine neue Pr”sentation im LABOR von K20 zeigen.

Nach einer F¸hrung sowie der Mittagspause ist als weiterer H–hepunkt ein Besuch des Gemeinschaftsateliers von Petra Lemmerz und Andreas Sch–n auf der Himmelgeister Straþe geplant. Das Werk der studierten Kunsthistorikerin und K¸nstlerin, Sch¸lerin von Sonderborg und E. Mansen, ist vorwiegend der Abstraktion verpflichtet. Dabei zeugen ihre farbintensiven Arbeiten letztlich davon, wie das eigentlich Nicht-Sichtbare Gestalt annimmt. So zeigt die seit ihrer Heirat mit Norbert Tadeusz 2002 in D¸sseldorf und Italien lebende K¸nstlerin aktuell, gemeinsam mit Andreas Sch–n, unter dem Titel "Visiting the invisible" eine umfangreiche Werkschau groþformatiger Gem”lde im Castello di Rivara, Italien.

Anders aber als Lemmerz, konzentriert sich Andreas Sch–n, Sch¸ler von Norbert Tadeusz und Gerhard Richter, auf die fig¸rliche Malerei, die dabei nicht zuletzt aufgrund der vereinzelt eingesetzten Malmittel wie ÷l, Kaffee und Milch, weniger r”tselhaft bleibt. Als Atelier nutzen Lemmerz und Sch–n die Arbeitsr”ume von Norbert Tadeusz (1940 – 2011), dessen teils monumentale und farbintensiven Gem”lde nicht nur durch ihre Pr”senz auf der Museumsinsel Hombroich bekannt sind. (CK)

Abfahrt:

10.00 Uhr, Rheydt, Sonderbushaltestelle Hauptbahnhof
10.15 Uhr, Kaiser Friedrich Halle
11.00 Uhr F¸hrung durch die Uecker-Ausstellung im K 20

Mittagspause: ca. 13.00 Uhr in einem der nahegelegenen Restaurants

14.30 Atelierbesuch Lemmerz und Sch–n

R¸ckfahrt: ca. 16.00 Uhr

Begleitung: Dr. Christian Krausch
Mindestteilnehmerzahl: 16

Preis:49 EUR

(Artcard D¸sseldorf-Inhaber erhalten vor Ort eine Erstattung von 7 EUR)

Anmeldung ab sofort im Sekretariat des Museumsvereins unter den bekannten Nummern (siehe Impressum). Bitte ¸berweisen Sie den Kostenbeitrag nach erfolgter Anmeldung auf eines der Konten des Museumsvereins.


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NEUE PRŸSENTATION DER SAMMLUNG


Foto: Uwe Riedel

Weite Teile der Kunstsammlung des Museums pr”sentieren sich seit November in deutlich ver”nderter Form. Das Ende der groþen Ausstellung, die Hans Hollein, dem Architekten des Museums, gewidmet war, bot den willkommenen Anlass zu einer umfangreichen Neueinrichtung des Museumsbestands. Diese umfasst etwa zwei Drittel der gesamten Ausstellungsfl”che, so dass es nach der sanierungsbedingten Schlieþung und Wiederer–ffnung des Museums 2007 die gr–þte zusammenh”ngende Ver”nderung in der Schausammlung wurde.

Unter der Regie von Oberkustodin Dr. Hannelore Kersting entstanden teils unkonventionelle Konstellationen, von denen nicht alle in Lehrb¸chern stehen m–gen, die aber nicht zuletzt deshalb eine erfrischend andersartige Sicht auf Kunstwerke und Architektur er–ffnen.

Neben Neuerwerbungen der j¸ngeren Vergangenheit etwa von Thomas Houseago, Rita McBride oder Andreas Siekmann sind auch zahlreiche ”ltere Werke des Bestandes neu zu entdecken, von denen viele nach l”ngerer Zeit erstmals wieder –ffentlich zu sehen sind.

Dabei hat sich unter anderem der Charakter der nunmehr Licht durchfluteten, weitl”ufigen Gartenebene deutlich ver”ndert. Eine neue Anordnung der variablen W”nde, die teilweise schon f¸r die Hollein-Ausstellung entstand, schafft nunmehr eine luftige und leichte Raumsituation voller Blickachsen und vielf”ltiger Korrespondenzen, auf die Auswahl und Zusammenstellung der Exponate Bezug nehmen.

Nicht zuletzt die ebenfalls neu arrangierte quadratischen R”ume mit Werken der Expressionisten und der Konstruktivisten zeigen sich buchst”blich in neuem Licht, so wie auch die Auswahl der Fotografien von Man Ray erweitert wurde. Dies sind nur einige wenige der vielen Neuerungen in der aktuellen Pr”sentation der Sammlung, in der bis auf weiteres lange nicht mehr oder noch nie gezeigte Werke von Roni Horn, Morgan Fisher, Sigmar Polke, Richard Serra, Robert Ryman, Joseph Marioni, R. H. Quaytman, Hans-Peter Webel, Thomas Rentmeister, Isa Genzken, David Shrigley, Monica Bonvicini, Giuseppe Penone, Richard Tuttle, Henrik Olesen, Jochen Gerz, Willem de Rooij und viele andere mehr zu sehen sind.   

(HK)

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OPEN DRESS
LUTZ BACHER, NAIRY BAGHRAMIAN,
LUKAS DUWENH÷GGER, DANH VO

Eine Ausstellung in vier Proben
26. Oktober 2014 – 19. April 2015

ICHI-GO ICHI-E ... seit 14. Dezember
mit neuen Arbeiten von Lutz Bacher und Nairy Baghramian

ICHI-GO ICHI-E ... japanisch: ein Treffen / eine Gelegenheit (one meeting / one chance) No-Theater)



Lutz Bacher, Llamas, 2014

Am 14. Dezember ver”nderte sich die Konstellation der Werke von OPEN DRESS zum ersten Mal: Zur Malerei von Lukas Duwenh–gger kamen Objekte von Nairy Baghramian und Lutz Bacher hinzu, die bisher halb ausgepackt – zusammen mit Objektfragmenten von Danh Vo – in einem offenen Depot sichtbar waren. Nairy Baghramian zeigt nunmehr "Formage de TÍte", eine Werkgruppe aus dem Jahr 2012, die durch eine groþz¸gige F–rderung des Landes Nordrhein-Westfalen als Neuerwerbung in die Sammlung des Museums Abteiberg eingegangen ist. Desweiteren installierte sie die Skulptur Big Boy (1992) von Lutz Bacher sowie eine neue bisher ungezeigte Arbeit der amerikanischen Kollegin: Zu sehen ist "Llamas" (2014), eine Gruppe von siebzehn Lamas aus PappmachÈ und farbigem Papier, die Lutz Bacher via Ðbersee nach M–nchengladbach reisen lieþ: Die gefundenen Objekte bev–lkern das offene Ausstellungsfoyer, sp”ter weitere Bereiche des Museums.


Nairy Baghtamian, Formage de tÍte 2012, Foto: Uwe Riedel

TUTTI ... ab 1. Februar, 12 Uhr
mit einer Auff¸hrung von Danh Vo und einem Film von Lutz Bacher

Die dritte Probe TUTTI hat einen neuen Termin: Sonntag, 1. Februar, (bisher 18. Januar). Wieder ver”ndert Nairy Baghramian die Konstellation der Werke, zudem kommen zwei neue hinzu: Danh Vo installiert gemeinsam mit seinem Vater die Wandarbeit "Dirty Dancing" im Ausstellungsfoyer, Lutz Bacher zeigt den Film "Infarct".

OPEN DRESS: Ausgehend von einem Konzept, das Nairy Baghramian 2008 erstmalig f¸r einen Kunstverein entwarf, betreibt sie jetzt eine Erweiterung des Gedankens in den Museumsraum: Zur Debatte stehen der Zusammenhang und auch die Widerspr¸chlichkeit des Nebeneinanders unterschiedlicher k¸nstlerischer Praktiken. Und zwar als Reaktion und Kommentar auf den groþen und immer globaleren Kunstbetrieb, im dem beispielsweise Gruppenausstellungen massenhaft Kunstwerke zusammen bringen, ohne dass eine sichtbare inhaltliche Beteiligung der K¸nstler erkennbar ist.

Das Konzept dieser Ausstellung unternimmt den Versuch, genau diese Involviertheit an die K¸nstler zur¸ck zu geben. Zu erleben ist eine Serie von Ausstellungsszenen, in denen jegliche Setzung, Handlung und Ver”nderung von den K¸nstlerinnen und K¸nstlern selbst entschieden wird. Nairy Baghramian hat hierzu drei Kollegen eingeladen, die unterschiedlich nahe sind. Eine lange pers–nliche N”he existiert zu dem Maler Lukas Duwenh–gger, Absolvent der Kunstakademien in M¸nchen und D¸sseldorf, der seit vielen Jahren in Istanbul lebt. Zu dem j¸ngeren Konzeptk¸nstler Danh Vo besteht ebenfalls eine langj”hrige Freundschaft. Lutz Bacher hingegen, eine amerikanische Kollegin mit m”nnlichem Pseudonym, die nach vielen Jahren der Zur¸ckgezogenheit jetzt wieder Ausstellungen zeigt, kannte sie nicht pers–nlich und sprach sie aus Interesse an ihrer Arbeit f¸r dieses Projekt an.

Im Hintergrund dieser Ausstellung steht ein kunsthistorisches und -politisches Interesse: Es geht um die Gegenwart von K¸nstlern, Museen und deren Betrachtern. Daher ist es auch bedeutend, dass hier Positionen gegen¸bergestellt sind, die eine unterschiedliche Wahrnehmung im institutionellen Feld der Ausstellungen und Sammlungen besitzen. Sie werfen Fragestellungen ¸ber die Notwendigkeit, die Dauer und die Quantit”ten von –ffentlicher Repr”sentation auf. So begann die Ausstellung sehr programmatisch mit einer Einzelpr”sentation entliehener Arbeiten Lukas Duwenh–ggers, der vor vielen Jahren auf Distanz zum wachsenden Kunstbetrieb und den auswuchernden Ausstellungskonzepten von Kuratoren und Institutionen ging - und gerade deshalb gedanklich und konzeptuell eine wichtige Position darstellt. Baghramian selbst, Danh Vo und Lutz Bacher erschienen in dieser ersten Szene in einem offenen Lager von Arbeiten, die lediglich ausgepackt waren. Alle Szenen dieser Ausstellung tragen myster–s wirkende Titel, die aus Proben-Begriffen der internationalen Theatersprachen abgeleitet sind.

(ST)

TUTTI
neuer Termin:

Sonntag, 1. Februar, 12 Uhr !

mit Danh Vo
4. AKT
Sonntag, 15. M”rz, 12 Uhr
mit N.N.


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2. SPARDA-NACHT IM MUSEUM ABTEIBERG
Freitag, 23. Januar

Nach dem groþen Erfolg der 1. Sparda-Nacht im November findet am 23. Januar die 2. Sparda-Nacht statt: Das Museum ist dann wieder von 19 bis 24 Uhr zum Nulltarif ge–ffnet.

Programm

19.30 Uhr: Theater - Der Kasperkoffer, f¸r Kinder von 4 – 10 Jahren
20.00 Uhr: F¸hrung zur Ausstellung  "OPEN DRESS"
21.00 Uhr: Theater - Klamms Krieg – Der Lehrer ist (nicht) schuld –
f¸r Jugendliche und Erwachsene
22.00 Uhr: Konzert: Miss Tea


Kasperkoffer-Drachenbrunnen, Foto: Museum

Der Tr”nenbrunnen - Ein Kasperm”rchen in 5 Akten
von Christoph St¸ttgen
F¸r Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene

Am Tag vor der Hochzeit verschwindet der Prinz, von einer Nixe angelockt, in einen tiefen Brunnen. Um ihn zu retten, muss die Prinzessin den Brunnen mit Tr”nen f¸llen. Doch immer bei Vollmond schl”ft sie ein und sie tr”umt von einem alten durstigen Drachen. Nun sollen der Kasper und die Kinder den Brunnen bewachen, doch pl–tzlich erscheint der Drache leibhaftig...

Christoph St¸ttgen holt seit 39 Jahren den Kasper aus dem Koffer. Mit St¸cken aus eigener Feder, selbstgefertigten Puppen, B¸hnenbildern und Requisiten wird gezeigt, wie eine alte Tradition unsere Zeit bereichern kann.

Klamms Krieg - Theaterst¸ck von Kai Hensel
inszeniert von Daniel Minetti
gespielt von Markus R¸hrer

Klamm, Deutschlehrer, steht vor seiner Klasse und verteidigt sich. Im Abi-Jahrgang, eine Stufe dr¸ber, hat sich ein Sch¸ler das Leben genommen. Die Klasse hat Klamm darauf den Krieg erkl”rt. Sie gibt dem Lehrer die Schuld, weil er sich geweigert hat, seinem Sch¸ler den einen rettenden Punkt in Deutsch zu geben. Klamm rechtfertigt seine Entscheidung und nimmt den Kampf auf: gegen die Klasse, die Kollegen, die Schule, das ganze Schulsystem und verrennt sich im Kampf gegen Gleichg¸ltigkeit und Schlendrian. "Klamms Krieg" ist eine schonungslose Auseinandersetzung mit dem deutschen Schulsystem, das seinerseits Fragen spiegelt, die auþerhalb der Bildungsinstitution im Raum stehen: Was hat heute noch einen Wert? Wof¸r lohnt es sich zu k”mpfen? Und was passiert, wenn man diesen Kampf um Werte ernsthaft aufnimmt?

Markus R¸hrer, Schauspieler am Theater Krefeld / M–nchengladbach, war in der Spielzeit 2012/13 mehr als 60mal der Lehrer Klamm in der mobilen Produktion "Klamms Krieg". Er spielt aktuell den Jim Knopf in der neuen Inszenierung von "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivf¸hrer".

Miss Tea
Singer-Songwriter-Konzert


MissTea, Foto: Hannah von Dahlen

Miss Tea ist Singer-Songwriterin aus Krefeld. Ihre rauchige Stimme ist nicht nur ihres Alters wegen auff”llig. Man mag sich wohl fragen, wie viele Zigaretten und wie viel Whiskey n–tig sind, um einen derartigen Klang zu erzeugen. Doch eins ist unzweifelhaft: Emotion und Leidenschaft schwingen in jedem einzelnen Ton mit und ergreifen jede ihrer Bewegungen. Den Anfang nahm Alles im Alter von acht Jahren. Erst die klassische Gitarre, dann ein Stilwechsel Richtung Pop, Rock und Folk. Eins wurde dabei sicher: Die Gitarre ist ihr Instrument.

Als Straþenmusikerin beschallte sie zun”chst die Gassen der D¸sseldorfer Altstadt. Seit sie den Singer-Songwriter-Slam 2013 in M–nchengladbach gewonnen hat, ist "Miss Tea" auf den regionalen B¸hnen und Festivals unterwegs. Ihre Songs sind selbst komponiert und geben intensiven Ausdruck von Gef¸hlen und Gedanken. (UR)


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EINZUG DER MITGLIEDSBEITRŸGE und F÷RDERKREISSPENDEN 2015

Wie angek¸ndigt werden wir die Mitgliedsbeitr”ge f¸r das Jahr 2015 am 12. Februar einziehen. Ende Januar erhalten Sie, wie gewohnt, die Mitgliedsausweise f¸r das laufende Jahr. Der Einzug der F–rderkreisspenden erfolgt am 15. Juni 2015.

Ihr Museumsverein M–nchengladbach


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P R O G R A M M


I. EXKURSIONEN


21. Februar
Tagesfahrt nach D¸sseldorf
UECKER im K20
Atelierbesuch Lemmerz und Sch–n


II. FÐHRUNGEN
jeweils
11.30 Uhr, Museumsfoyer

18. Januar 2015
OPEN DRESS
Sophie Reinlass–der

15. Februar
OPEN DRESS
Gabriela Seith


III. AUSSTELLUNGEN

26. Oktober 2014 – 19. April 2015
Open Dress


IV. SONSTIGE VERANSTALTUNGEN

4. Januar 2015
ERSTER SONNTAG
Freier Eintritt und Programm f¸r Kinder und Erwachsene - gef–rdert durch die Stadtsparkasse M–nchengladbach.
Service im MuseumscafÈ durch ehrenamtliche Mitglieder des Vereins

23. Januar 2015
2. Sparda-Nacht im Museum Abteiberg

1. Februar 2015
Er–ffnung OPEN DRESS - TUTTI


1. Februar 2015

ERSTER SONNTAG
Freier Eintritt und Programm f¸r Kinder und Erwachsene - gef–rdert durch die Stadtsparkasse M–nchengladbach.
Service im MuseumscafÈ durch ehrenamtliche Mitglieder des Vereins


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Impressum


Herausgeber:
Museumsverein M–nchengladbach e.V.

Anschrift

Museumsverein M–nchengladbach
Abteistraþe 27
41061 M–nchengladbach

Telefon: +49 2161 252647
Telefax: +49 2161 252659
Hotline: 0177 7368528 (bei Tagesfahrten)
÷ffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9 – 13 Uhr

Gesch”ftsf¸hrer: Dr. Christian Krausch

Inhaltlich Verantwortlicher gem”þ ß 55 Abs. 2 RStV: Dr. Christian Krausch (Anschrift wie oben)

E-Mail-Adresse: info@mv-mg.de

Amtsgericht M–nchengladbach, Vereinsregister: Nr. 825

Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 121 5786 0072

Bankverbindungen
Stadtsparkasse M–nchengladbach
BLZ 310 500 00 Konto 61 010

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SWIFT-BIC: MGLSDE33

Gladbacher Bank
BLZ 310 601 81 Konto 3597016

IBAN: DE89 310601810003597016
SWIFT-BIC: GENO DE D1 GBM


Vorstand des Museumsvereins M–nchengladbach:

Prof. Rainer Wallnig (Vorsitzender)
Dr. Karl Porzelt (Stellvertretender Vorsitzender)
Ulla Driescher

Dr. Carsten Christmann

Susanne Titz

Ehrenvorstand des Museumsvereins M–nchengladbach:

Prof. Dr. Johannes Cladders †

Beirat des Museumsvereins M–nchengladbach:

Lieselotte B–hme
Ulrike Engelke M.A.
Dr. Klaus Gronen
Uwe Hillekamp
Helene Hormes
Prof. Dr. Hans Dieter Jakubowski
Eugen Viehof

Redaktion der Druckausgabe:

Dr. Christian Krausch

Beitr”ge:

Dr. Hannelore Kersting (HK)
Dr. Christian Krausch (CK)
Uwe Riedel (UR)
Susanne Titz (ST)

Konzept, Gestaltung und Redaktion der Online-Ausgabe:

Thomas W. Kuhn

Die Verantwortung f¸r Vortr”ge und Veranstaltungen tr”gt das Museum.

In den freien Beitr”gen kommen die pers–nlichen Ansichten der Verfasser zum Ausdruck.

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