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Fr½here Ausgaben der Mitteilungen



Mitteilungen Juli - August 2014

01 HANS HOLLEIN 1934 - 2014
02 HANS HOLLEIN Podest f½r die unsichtbare Plastik von Beuys
03 TAGESFAHRT nach Ratingen und D½sseldorf

04 AUSSTELLUNG Gerhard Richter: Grau & 180 Farben
05 AUSSTELLUNG Ein ahnungsloser Traum vom Park
06 ­BRIGENS ... Anne Pñhlmann
07 KURSE
08 ­BRIGENS...Protokoll der Mitgliederversammlung
09 Programm
10 Impressum


Christian Odzuck, GEOZENTRIK, 2014, Collage des Entwurfs © 2014 VG Bildkunst, Bonn




HANS HOLLEIN 1934 - 2014

Hans Hollein & Johannes Cladders
Hans Hollein und Johannes Cladders,anlîsslich des 80. Geburtstags von Johannes Cladders im Museum Abteiberg, 2004
Foto: Hannelore Kersting


Wir beginnen heute, Hans Hollein und sein komplexes Denken neu zu verstehen. Wie traurig, dass er es nur noch kurz erleben konnte. Sein ganzheitlicher Anspruch, mit dem er in den 1960er Jahren zuerst als K½nstler und Publizist auftrat, bevor er das erste Gebîude entwarf, ist hochaktuell. Er hat Architektur anthropologisch begriffen, als eine kulturelle Existenz. Faszinierend ist die Nîhe zu den K½nstlern seiner Generation, zu Pop, Minimal und Conceptual Art. Das ab 1972 in enger Zusammenarbeit mit Johannes Cladders entworfene Museum Abteiberg wurde mit seiner Erñffnung rund 10 Jahre spîter zum Manifest f½r eine vñllig neue Art Museum. F½r die Verlagerung der Kunst vom Sockel auf den Boden und von der Wand in den realen Raum. Und f½r die Emanzipation von uns Betrachtern, die hier nicht mehr der Didaktik von Kunstgeschichtsschreibern, sondern ihren eigenen Augen und Gedankenschl½ssen folgen sollen.

Hans Hollein war in den vergangenen Jahren oft hier. Er blieb der Stadt Mñnchengladbach und seinem ersten Museumsbau persñnlich verbunden. Leider werden wir ihn nicht noch einmal hier in seinen Rîumen erleben. Wenige Tage nach dem 80. Geburtstag und kurz nach der Erñffnung seiner groœen Ausstellung im Museum Abteiberg ist Hans Hollein am 24. April in Wien gestorben.

Susanne Titz

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HANS HOLLEIN

PODEST F­R DIE UNSICHTBARE PLASTIK VON JOSEPH BEUYS
Prîsentation der Jahresgabe von 2007 im EA71
9. bis 24. August
Erñffnung Samstag, 9. August, 19 Uhr

Hans Hollein Podest f½r eine unsichtbare Plastik von Joseph Beuys
Hans Hollein, 2007, Podest f½r die unsichtbare Plastik von Joseph Beuys
Lithographie einer Bleistiftzeichnung
29,5 x 21 cm, Auflage: 50 Exemplare
Signiert und nummeriert
Preis: 250 EUR


Mehrfach hat Hans Hollein dem Museumsverein Mñnchengladbach Jahresgaben zur Verf½gung gestellt. Nach dem "Objekt" von 1973, einem collagierten Millimeterpapierbogen, und der Lithografie "Ohne Titel" aus dem Jahr 1984 (beide lange vergriffen) entwickelte der Architekt und K½nstler 2007 im Rahmen des 25jîhrigen Jubilîums des Museums Abteiberg die Jahresgabe "Podest f½r die unsichtbare Plastik von Joseph Beuys". Ausgangspunkt und Bestandteil dieser Arbeit in Form eines Bleistiftstriches auf einem DIN A4 Blatt ist folgende Geschichte, die Hollein in einem kurzen Text niedergeschrieben hat:
"Joseph Beuys schuf anlîsslich eines Mittagessens in der Wiener Wohnung von Hans Hollein die "unsichtbare Plastik" und ½berlieœ sie als Geschenk." (Hans Hollein)Holleins "Podest f½r die unsichtbare Plastik von Joseph Beuys" greift den konzeptuellen und zugleich humorvollen Ansatz des K½nstlerfreundes auf und ½bertrîgt ihn in eine nicht weniger konzeptuelle Arbeit. Die spontan gezeichnete Linie unterhalb der Blattmitte markiert einen Bereich, der als Podest f½r die fiktive Plastik von Beuys denkbar ist, ohne ihn zu definieren. Sie îhnelt einem Horizont, der in seiner Mischung aus Wahrnehmbarkeit und Vision letztlich nur als Idee bestehen kann.
Flankierend zur Ausstellung "Hans Hollein: Alles ist Architektur." im Museum Abteiberg widmet sich die Prîsentation im EA71 ausschlieœlich der Jahresgabe von Hans Hollein aus dem Jahr 2007. Sie folgt dem Gedanken des Architekten und K½nstlers, indem sie das Spiel zwischen Andeutung sowie Abwesenheit aufgreift und fortf½hrt. So wird der Ausstellungsraum allein durch die genannte Geschichte zum "Podest f½r die unsichtbare Plastik von Joseph Beuys" erf½llt. (CK)

Ausstellungsort:

EA71, Projektraum des Kulturb½ros Mñnchengladbach, Eickener Straœe 71, 41061 Mñnchengladbach

—ffnungszeiten:

Durchgîngig durch das Fenster betrachtbar !
­ber einen QR-Code im Fenster des Ausstellungsraumes gelangen Interessenten direkt auf die Website des Museumsvereins


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TAGESFAHRT nach Ratingen & D½sseldorf
Samstag, 2. August
Museum Ratingen Anatol Hertzfeld
D½sseldorf Museum Kunstpalast Kunst und Alchemie



Rebecca Horn, Zen of Ara, 2011, Federn, Privatsammlung, Foto: Karin Weyrich
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014


Das 1926 gegr½ndete Museum in Ratingen ½berrascht seit 1977 an seinem heutigen Standort im Schatten von D½sseldorf nicht nur durch seine markante Architektur mit unverputzten Wînden, Betondecken und offenliegenden L½ftungsrohren, wie sie dem Geschmack jener Zeit entsprachen. Auch die Sammlung moderner Kunst von der Nachkriegszeit bis in die heutigen Tage bildet eine sehenswerte Basis aus Gemîlden, Grafiken und Skulpturen.

Diese werden besonders in dem Projekt "Kunstweg" in ihrem Bezug zur umgebenden Landschaft beleuchtet. Aktuell zeigt das Haus u.a. Arbeiten des D½sseldorfer K½nstlers Anatol Herzfeld aus den Jahren von 1970 bis 2010. Aus seinem breiten Oeuvre werden Aquarelle, Arbeiten in Mischtechnik und Zeichnungen auf Papier und Wellpappe aus der Sammlung von Dr. Kurt-Peter Gertz, ehemaliger Pfarrer der Gemeinde St. Jakobus, vorgestellt.

Nach einer F½hrung und der anschlieœenden Mittagspause ist ein Besuch des Museums Kunstpalast in D½sseldorf mit der Ausstellung "Alchemie" geplant. Den Wunsch, Neues entstehen zu lassen und die Welt zu erforschen, teilten Alchemisten mit vielen K½nstlern. Das Museum Kunstpalast lîdt dazu ein, dieser Faszination nachzusp½ren. Prîsentiert werden Werke aus allen Gattungen von der Antike bis heute, und K½nstler wie Joseph Beuys, Jan Brueghel d.ü., Lucas Cranach, Goldin+Senneby, Max Ernst, Hendrick Goltzius, Rebecca Horn, Anish Kapoor, Yves Klein, Sigmar Polke, Rembrandt van Rijn, Peter Paul Rubens, Steiner & Lenzlinger oder David Teniers d.J. fordern dazu auf, das Geheimnis der Verwandlung zu ergr½nden.

Die Ausstellung gliedert sich in zwei groœe Abschnitte: In die vormoderne Kunst, insbesondere mit Werken des 16. und 17. Jahrhunderts, in der das alchemistische Weltbild noch grñœtenteils allgemeine G½ltigkeit hatte; und in die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, in der die Alchemie eine Gegenwelt zur modernen Wissenschaft erñffnet. Eine Kunst- und Wunderkammer mit kuriosen und exotischen Kostbarkeiten aus Flora und Fauna lîdt zum Erkunden ein.


Abfahrt:
       
10.00 Uhr Rheydt Hauptbahnhof, Sonderbushaltestelle

10.15 Uhr Kaiser-Friedrich-Halle
11.00 Uhr F½hrung Museum Ratingen

Mittagspause:

ca. 12.30 Uhr

14.30 Uhr F½hrung Kunst und Alchemie

R½ckfahrt:       

16.00 Uhr


Begleitung:

Dr. Christian Krausch


Preis:

54 €

(46 € f½r
Artcard D½sseldorf-Inhaber: sie erhalten vor Ort eine Erstattung von 8 €)

Anmeldung ab Erscheinen der Mitteilungen Anfang Mai in der Geschîftsstelle des Museumsvereins unter 02161.252647.



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AUSSTELLUNG Gerhard Richter

Grau & 180 Farben f½r Johannes Cladders
Interim im Kleeblattraum der 8 Grauen Bilder
bis 7. September

Gerhard Richter Ausstellung
J½rgen Wesseler, Susanne Titz und Moritz Wesseler im Kleeblattraum
Foto: Detlef Ilgner


Im Kleeblattraum von Gerhard Richters 8 Grauen Bildern ist bis zum 7. September eine sehr besondere Kabinettschau zu erleben. Anstelle der 8 Grauen Bilder, die zur Zeit in der Fondation Beyeler in Basel ausgestellt sind, zeigt sich eine Konstellation von unterschiedlichen grauen Bildern aus den fr½hen 1970er und den 1990er Jahren, eine neuere Spiegelarbeit von 2008 sowie 21 Farbtafeln aus den Jahren 1971 und 1974. Die Zusammenstellung der Werke wurde von Gerhard Richter selbst speziell f½r Mñnchengladbach entworfen – als ein "Ersatz", der seine wichtigen Erinnerungen an Mñnchengladbach zum Ausdruck bringt: Hommage an einen Ort, der Richter ausstellte, als ihn noch kaum jemand begriffen hat und fast niemand graue Leinwînde oder serielle Lacktafeln als Kunst betrachtete.

Richter betonte ausdr½cklich, dass es eine Ausstellung werden sollte, und ausnahmsweise wollte er auch persñnlich zur Erñffnung am 24. Mai anwesend sein (was er weder in Basel noch anderenorts in den vergangenen Jahren tat). Tragischerweise
erwischte ihn in den Tagen zuvor eine Grippe, er konnte seine Ank½ndigung nicht einlñsen. Die Enttîuschung vieler Besucher war groœ. Wohl kaum je erlebte man am Erñffnungstag einer Kunstausstellung solch ein Phînomen, solche Art von regelrechten Fans, ein unmittelbares Verlangen nach dem K½nstler in der Gegenwartskunst.

Die Bilder allein sind hochgradig prîsent, k½hl, streng und prîzise, in ihren Antworten an unsere Erwartung von Bildern sind sie so aktuell als seien sie gestern entstanden. Wirklich schade, dass Richter gerade hier nicht dabei war. Es ging nochmals um die Konfrontationen, die existentiellen Auseinandersetzungen und harten Affronts, die in der Gegenwartskunst der 1970er Jahre existierten und angesichts der heutigen Situation kaum vorstellbar sind. Kaum vorstellbar eben auch die Tatsache, dass die 20-teilige Serie der 180 Farben ½ber 40 Jahre irgendwo verschollen ging. Der legendîre Initiator des Kabinetts f½r Aktuelle Kunst in Bremerhaven zeigte die Serie im Jahr 1971 in einer der beiden dortigen fr½hen Ausstellungen Richters – jetzt sah er sie wieder: J½rgen Wesseler, ein Typ wie Richter, sehr zur½ckhaltend, beinahe ohne ñffentlichen Kommentar. Das Ausstellungsgesprîch mit Moritz Wesseler, seinem Sohn, der seit einigen Monaten Direktor des Kñlnischen Kunstvereins ist, handelte denn auch von einer Neubetrachtung und den erneuten Annîherungsmñglichkeiten einer j½ngeren Generation.


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AUSSTELLUNG
EIN AHNUNGSLOSER TRAUM VOM PARK
PHASE 2.1 | 2014
28. Juni – 20. September
Erñffnung: Samstag, 28. Juni, 16 Uhr mit Rahmenprogramm

Traum Park
Vorbereitung des Fundaments
Bauunternehmung Ernst Kreuder GmbH & Co. KG
Foto: Achim Hirdes


In drei Phasen stellt das Projekt "Ein ahnungsloser Traum vom Park
" die Frage nach der Zukunft des Mñnchengladbacher Abteibergs. Nachdem 2012 der Skulpturengarten als eine stîdtische B½hne prîsentiert wurde, entstand 2013 eine Ausstellung, in der die Wege und ñffentlichen Rîume zwischen Skulpturengarten, Hans Jonas-Park und dem neu entstehenden Stadtzentrum zum Thema wurden. Bildhauerische und interventionistische Gedanken, teils kritische Betrachtungen, teils trîumerische Ideen widmeten sich den teils wenig bekannten, teils gar namenlosen Orten im Zentrum der Stadt und brachten eine Vorstellung von den ungenutzten Potentialen der stîdtischen Rîume zur Sprache.

Phase 2.1 im Jahr 2014 ist das fortgesetzte Interim, mitten in den schnell voranschreitenden Bau- und Verkehrsînderungsprozessen mit einigen Fortsetzungen der Interventionen im vergangenen Jahr, einer ganz neuen temporîren Installation und einigen Veranstaltungen, die den Ahnungslosen Traum vom Park weiterspinnen. Zahlreiche stîdtische Kooperationen, teils vom Museum selbst initiiert, teils von Anderen erfunden, finden im Verlauf des Sommers von Ende Juni bis Ende September 2014 statt. (siehe www.museum-abteiberg.de)

Der in D½sseldorf lebende K½nstler Christian Odzuck, im Jahr 2012 Entwerfer der B½hne f½r den Skulpturengarten, 2013 Initiator der "Temporîren Abk½hlung, wurde erneut eingeladen, eine Arbeit zu entwerfen, die mit der Fiktion neuer Nutzbarkeiten spielt. Auf dem Areal seiner letztjîhrigen Intervention realisiert er abermals die Idee einer potentiellen Neuplanung: War es im vergangenen Jahr "Temporîre Abk½hlung, die minimalistische Anmutung eines Schwimmbads f½r den Park, so ist es jetzt die temporîre Verwirklichung eines Aufenthaltsorts unter einer Pergola. Das versteckte brachliegende Feld im hinteren Teil des Parks und die rudimentîren Bez½ge dieses Parks zur Tradition des englischen Landschaftsgartens werden reaktiviert und, so Odzuck, "auf die mental map der —ffentlichkeit zur½ckgebracht.

Vor diesem Hintergrund ist die Arbeit als eine Raumskizze zu verstehen, die stîdtische Handlungsrîume zeigt und nutzt. Ein groœes Beziehungsgeflecht zur Stadt hat auf die Entstehung eingewirkt und diese entscheidend beeinflusst. Im prozesshaften Ansatz Odzucks gab es zu Anfang keine konkrete, formale Vorstellung. Diese entwickelte sich aus der Analyse der gegebenen Situationen und Mñglichkeiten vor Ort. So nimmt der Sockel einen konkreten Bezug auf die Museumsarchitektur Hans Holleins. Das Deckenraster seiner Neonrñhren im Museum Abteiberg wurde zur Maœeinheit f½r die Bodenplatte und gibt die Dimensionierung vor. Generell ist diese Arbeit Odzucks als eine Reflexion ½ber Hans Holleins Vorstellungen von Architektur lesbar und auch als eine Hommage an den soeben verstorbenen Wiener Architekten.

Das Berliner Bad, ein aus Kostengr½nden geschlossenes stîdtisches Schwimmbad an der nahe gelegenen L½pertzender Straœe diente Christian Odzuck als "Steinbruch: Er ½bernahm aus der Entkernung des Gebîudes die Elemente der L½ftungsanlage und diverse Rohre, verarbeitete die Funktionselemente der dortigen Architektur f½r eine skulptural architektonische Neunutzung. Als weitere Elemente lieœ Odzuck Beton-Sitzbînke produzieren, die von gefundenem Diner-Mobiliar abgegossen wurden, sowie eine Platzbeleuchtung aus einer stîdtischen Straœenlampe. Alle Elemente des Ensembles sind Fundst½cke, teils aus dem Stadtraum bekannt, im Verfahren einer Dekontextualisierung dem Schrottwert entrissen, beim Zusammenbau sich selbst entfremdet und umgenutzt f½r einen neuen Sinn.

Die neue Arbeit von Christian Odzuck wurde realisiert mit groœz½giger Fñrderung der Bauunternehmung Ernst Kreuder GmbH & Co. KG, der Firmen Lothar Beeck Architekturbeton und Fertigteilbau GmbH, Stephan Metalldesign, Elektro Schiefer & Ercklentz GmbH & Co KG, City Vision Stadtfernsehen Mñnchengladbach, Prinzen Werbetechnik, Mñnchengladbach, den Abteilungen Tiefbau und Stadtgr½n der Stadt Mñnchengladbach und des Museumsvereins.

EIN AHNUNGSLOSER TRAUM VOM PARK ist ein Projekt von MAP Markus Ambach Projekte und Museum Abteiberg, gefñrdert durch die Kunststiftung NRW und die Hans Fries-Stiftung. Realisiert in Kooperation mit der Stadtverwaltung Mñnchengladbach, dem Museumsverein und engagierten Fñrderern in der Stadt. Die Veranstaltungen werden realisiert in wechselnden Kooperationen mit dem Kulturb½ro, verschiedenen Institutionen und freien Initiativen. (ST)

F—RDERER der neuen Arbeit von Christian Odzuck im Rahmen des Projekts EIN AHNUNGSLOSER TRAUM VOM PARK

Bauunternehmung Ernst Kreuder GmbH & Co. KG,
Lothar Beeck Architekturbeton und Fertigteilbau GmbH,
Stephan Metalldesign,
Elektro Schiefer & Ercklentz GmbH & Co KG,
City Vision Stadtfernsehen Mñnchengladbach,
Prinzen Werbetechnik, Mñnchengladbach,
Abteilungen Tiefbau und Stadtgr½n der Stadt Mñnchengladbach,
Museumsverein Mñnchengladbach,
Hans Fries-Stiftung

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­BRIGENS...

... sind noch bis 24. August aktuelle Arbeiten von Anne Pñhlmann im Bonner Kunstverein zu sehen. Die Stipendiatin des Bonner Peter Mertes Stipendiums 2013, war im selben Jahr Ko-Initiatorin des Projektes "lonelyfingers Konversationsst½cke im Museum Abteiberg, das j½ngst vom Internationalen Kunstkritikerverband AICA als "Besondere Ausstellung 2013 ausgezeichnet worden ist. F½r den Museumsverein entwickelte Pñhlmann bereits 2012 die fotodokumentarische Serie BLVL (Blinky Palermo Van Laack), die ein ½berstrichenes Wandgemîlde von Blinky Palermo im ehemaligen B½ro von Rolf Hoffmann thematisiert.

Anne Pñhlmann
Anne Pñhlmann, 2012, BPVL

10 Pigment-Prints auf Barytpapier, 24 x 18 cm
davon 3 in Farbe und 7 in Schwarz-Weiœ in einer Archiv-Karton-Kassette,
25 x 19 x 2,5 cm
Auflage: 15 Exemplare + 3 K½nstlerexemplare
Signiert und nummeriert auf dem Deckblatt
Preis: 300 EUR

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PRAKTISCHE KURSE
f½r Kinder und Jugendliche
Sommerferien 2014

Kurs 1
WIR DEHEN EINEN FANTASY-FILM

f½r Kinder von 10 – 14 Jahren
8. – 18. Juli, 11.00 – 17.00 Uhr (14-tîgig!)

Von der Idee zum Drehbuch, zum Film. Ein fantastischer Film soll in den Rîumen des Museums gedreht werden. Ihr erfindet die Geschichte, lernt wie man ein Drehbuch schreibt, eine Kamera bedient und Regie f½hrt. Alles wird in einem Raum vor einem "Greenscreen gedreht. Das heiœt, dass alle Hintergr½nde und Kulissen selber gemalt oder gebaut werden m½ssen. Auf diese Weise kñnnt ihr sehr fantastische Ideen umsetzen und es werden also nicht nur Schauspieler und Kameraleute gesucht, sondern auch handwerklich geschickte Jugendliche, die die Kulissen f½r die Story im kleinen Maœstab umsetzen kñnnen. Nach der Fertigstellung des Films wird es eine ñffentliche Premiere im Museum Abteiberg geben. Ein einfaches Mittagessen ist im Preis enthalten. Dieser Kurs wird durch den "Kulturrucksack NRW gefñrdert.

Teilnehmerzahl: max. 15 / Kosten: 25 EUR
Leitung: Uwe Riedel / Silke Schñnfeld

Kurs 2
KUNSTWERKE ENTDECKEN, KUNSTWERKE ERSCHAFFEN

f½r Kinder von 6 - 8 Jahren
8. – 11. Juli, 11.00 – 13.00 Uhr

Wir werden auf eine spannende Entdeckungsreise durch das Museum und den Skulpturengarten aufbrechen und Kunstwerke suchen, die uns zum Staunen bringen. Hierbei m½sst ihr einige knifflige Rîtsel lñsen. Anschlieœend bauen, kneten, hîmmern, malen und formen wir unsere eigenen Kunstwerke aus den unterschiedlichsten Materialien.

Teilnehmerzahl: max. 15 / Kosten: 25 EUR
Leitung: Gabriela Seith

Kurs 3
EAT ART. KUNST UND ESSEN

f½r Kinder von 9 – 12 Jahren
15. – 18. Juli, 14.30 – 17.00 Uhr

Eine B½rste im Brot, Kîfer in Schokolade, Gesichter aus Gem½se und ein Tisch mit Nudeln und Spinat. Auch aus Lebensmitteln lîsst sich Kunst machen, die nicht nur interessant ist, sondern auch schmecken kann. Wir wollen verschiedene essbare Materialien auf ihre Eigenschaften und Erscheinungen untersuchen und tolle Kunstwerke schaffen, die schñn, eklig, surreal, ungewñhnlich sein kñnnen oder einfach nur gut schmecken.

Teilnehmerzahl: max. 15 / Kosten: 25 EUR
Leitung: Sophie Reinlaϖder

Kurs 4
AUF KUNST-SAFARI IM MUSEUM ABTEIBERG

f½r Kinder von 6 – 8 Jahren
12. – 15. August, 11.00 – 13.00 Uhr

Auf Safari im Museum – in vielen Kunstwerken im Museum Abteiberg sind kleine Tiere versteckt, wir m½ssen nur genau hingucken. So gibt es einen Gorilla, eine Schildkrñte, Kîfer, einen Eisbîren, einen Teddybîren, eine Ziege, Pferde, Spinnen und Fliegen.
Wir werden mit Lupen, Fernglas und Fotoapparat von Raum zu Raum ziehen, die Tiere in ihrer Umgebung beobachten und fotografieren, um sie dann in der Malklasse entweder zu malen oder aus Gips zu formen und mit ihnen einen Museumszoo einzurichten.

Teilnehmerzahl: max. 15 / Kosten: 25 EUR
Leitung: Ulrike Engelke

Kurs 5
DIE KLEINEN ARCHITEKTEN

f½r Kinder von 9 – 12 Jahren
12. – 15. August, 14.30 – 17.00 Uhr

Hochhîuser, Baumhîuser und Hobbithñhlen. Die aktuelle Ausstellung ½ber den Erbauer des Museums Abteiberg gibt uns viele tolle Ideen, wie fantastisch Hîuser aussehen kñnnen. Nachdem wir erste Plîne f½r eine Traumwohnung entworfen haben, werden wir diese aus Holz, Draht, Pappmach» oder Gips umsetzen. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Teilnehmerzahl: max. 15 / Kosten: 25 EUR
Leitung: Sina M½llender

Verbindliche Anmeldungen sind ab sofort ½ber die Homepage des Museums mñglich.
www.museum-abteiberg.de

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­BRIGENS...

... das Protokoll zur Mitgliederversammlung vom 6. Mai folgt in der nîchsten Ausgabe der Mitteilungen.

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Programm


I. EXKURSIONEN


2. August
Tagesfahrt nach Ratingen und D½sseldorf

II. F­HRUNGEN

13. Juli um 11:30 Uhr
Ein ahnungsloser Traum vom Park Phase 2.1
Susanne Titz

20. Juli um 11:30 Uhr
Hans Hollein: Alles ist Architektur. Gerhard Richter - GRAU & 180 FARBEN f½r Johannes Cladders
Manuel Thevessen

3. August um 11:30 Uhr
Ein ahnungsloser Traum vom Park Phase 2.1
Susanne Titz

17.
August um 11:30 Uhr
HANS HOLLEIN: Alles ist Architektur.
Sophie Reinlaϖder

III. AUSSTELLUNGEN

12. April – 28. September
Hans Hollein: Alles ist Architektur

25. Mai bis 7. September
GERHARD RICHTER: GRAU & 180 FARBEN f½r Johannes Cladders

28. Juni bis 20. September
EIN AHNUNGSLOSER TRAUM VOM PARK 2.1

IV. SONSTIGE VERANSTALTUNGEN

6. Juli
ERSTER SONNTAG
Freier Eintritt und Programm f½r Kinder und Erwachsene

3. August
ERSTER SONNTAG
Freier Eintritt und Programm f½r Kinder und Erwachsene

Elefant
Elefant:Kinder-Workshop von Aman Sandhu
Abschluss-Performance um 15:00 Uhr - B½hne Skulpturengarten


9. August
Ausstellungserñffnung des Museumsvereins im EA71

Hans Hollein – Podest f½r die unsichtbare Plastik von Joseph Beuys


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Impressum


Herausgeber:
Museumsverein Mñnchengladbach e.V.

Anschrift

Museumsverein Mñnchengladbach
Abteistraœe 27
41061 Mñnchengladbach

Telefon: +49 2161 252647
Telefax: +49 2161 252659
Hotline: 0177 7368528 (bei Tagesfahrten)
—ffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9 – 13 Uhr

Geschîftsf½hrer: Dr. Christian Krausch

Inhaltlich Verantwortlicher gemîœ þ 55 Abs. 2 RStV: Dr. Christian Krausch (Anschrift wie oben)

E-Mail-Adresse: info@mv-mg.de

Amtsgericht Mñnchengladbach, Vereinsregister: Nr. 825

Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 121 5786 0072

Bankverbindungen
Stadtsparkasse Mñnchengladbach
BLZ 310 500 00 Konto 61 010

IBAN: DE44 3105 0000 0000 0610 10
SWIFT-BIC: MGLSDE33

Gladbacher Bank
BLZ 310 601 81 Konto 3597016

IBAN: DE89 310601810003597016
SWIFT-BIC: GENO DE D1 GBM


Vorstand des Museumsvereins Mñnchengladbach:

Prof. Rainer Wallnig (Vorsitzender)
Dr. Karl Porzelt (Stellvertretender Vorsitzender)
Ulla Driescher

Dr. Carsten Christmann

Susanne Titz

Ehrenvorstand des Museumsvereins Mñnchengladbach:

Prof. Dr. Johannes Cladders †

Beirat des Museumsvereins Mñnchengladbach:

Lieselotte Bñhme
Ulrike Engelke M.A.
Dr. Klaus Gronen
Uwe Hillekamp
Helene Hormes
Prof. Dr. Hans Dieter Jakubowski
Eugen Viehof

Redaktion der Druckausgabe:

Dr. Christian Krausch

Beitrîge:

Dr. Hannelore Kersting (HK)
Dr. Christian Krausch (CK)
Uwe Riedel (UR)
Susanne Titz (ST)

Konzept, Gestaltung und Redaktion der Online-Ausgabe:

Thomas W. Kuhn

Die Verantwortung f½r Vortrîge und Veranstaltungen trîgt das Museum.

In den freien Beitrîgen kommen die persñnlichen Ansichten der Verfasser zum Ausdruck.

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