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Mitteilungen November - Dezember 2010


01 Neue Ausstellung: Expressionistisches aus der graphischen Sammlung
02 Die neuen Jahresgaben 2010
03
Neue Ausstellung: Transfer - Am Anfang war ich am Ende / Au début j’étais au bout
04 Tagesfahrt nach Düsseldorf: Beuys in der Kunstsammlung NRW. Kunsthalle, Kunstverein
05 Neue Studienreise nach Rumänien in 2011
06 Reisebericht zur Studienreise nach Rumänien im September 2010
07 Ausstellungsbesuch: Victor Alimpiev im MM III Kunstverein
08 Praktische Kurse
09
Programm
10 Allgemeine Informationen
11 Impressum




Expressionistisches aus der graphischen Sammlung
Zeichnungen und Druckgraphiken von Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner,
Erich Heckel und Emil Nolde aus dem Bestand

7. November 2010 - 30. Januar 2011
Eröffnung: Sonntag, 7. November 2010, 12 Uhr


Ernst Ludwig Kirchner, Landschaft bei Halle, 1915
Lithographie auf gelbem Papier, 59 x 68 cm
Foto: Achim Kukulies

Das Museum Abteiberg öffnet immer wieder mal die Schubladen seiner Graphischen Sammlung, um für einige Wochen einen spannenden Blick auf die empfindlichen Schätze zu gewähren, die aus konservatorischen Gründen nur vergleichsweise selten dem Licht ausgesetzt sein dürfen. Diesmal sind es ganz besondere Kostbarkeiten, die nach vielen Jahren erstmals wieder präsentiert werden. Es handelt sich um Zeichnungen und Druckgraphiken des Expressionismus aus dem Bestand des Museums, dessen Qualität und Reichhaltigkeit immer wieder aufs Neue überrascht.
Gerade weil sie sich so rar machen und vergleichsweise selten zu sehen sind, aber wahrscheinlich auch, weil sie heute nicht mehr so sehr zu dem Sammlungsschwerpunkt dieses Museums zeitgenössischer Kunst zählen, ist der phantastische Eindruck, den diese erstklassigen und gut erhaltenen Blätter vermitteln, besonders nachhaltig. Die Intimität des kleinen Formates und die Verletzlichkeit des Materials Papier tragen wesentlich dazu bei, den Dialog mit den ausgewählten Werken besonders intensiv zu gestalten.


Ernst Ludwig Kirchner, Männlicher und weiblicher Akt, 1909
Farbige Kreide auf Papier, 43 x 32,7 cm
Foto:Achim Kukulies

Die historischen Anfänge der expressionistischen Kunst in der Mönchengladbacher Graphischen Sammlung reichen zurück in die 1920er Jahre und sind mit dem Namen eines Mannes verbunden, der für den Werdegang des Museums wegweisend war. Dr. Walter Kaesbach (1879-1961), Museumsdirektor in Erfurt und späterer Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie, schenkte seiner Geburtsstadt 1922 seine hochkarätige Sammlung expressionistischer Kunst, die u.a. auch Werke auf Papier umfasste. Die Sammlung Kaesbach wurde zwar 1937 mit wenigen Ausnahmen als "entartet" beschlagnahmt und war somit für Mönchengladbach schnell wieder verloren. Die konsequente Ausrichtung des Museums auf die Kunst der Gegenwart aber war für das frühere Heimatmuseum von da an programmatisch. Heinrich Dattenberg, erster hauptamtlicher Direktor des Museums nach dem Krieg, versuchte, die Verluste der Sammlung Kaesbach auszugleichen, indem er Ankäufe anderer Kunstwerke der ehemals in der Stiftung vertretenen Künstler tätigte. Im Rahmen seiner bescheidenen finanziellen Möglichkeiten erwiesen sich für ihn insbesondere Kunstwerke auf Papier als erschwinglich. Diesem Bemühen Dattenbergs verdankt das Museum Abteiberg seine kleine Abteilung expressionistischer Zeichnungen und Druckgraphiken, die sämtlich in den 1950er und frühen 1960er Jahren erworben wurden.


Max Beckmann, Frauenbad, 1922
Kaltnadel-Radierung, 53 x 38 cm
Foto: Achim Kukulies. © VG BILD-KUNST, Bonn 2010

In einer ersten Auswahl werden Arbeiten auf Papier von Max Beckmann den Zeichnungen und Graphiken von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Emil Nolde gegenübergestellt, die alle drei der Künstlergemeinschaft "Die Brücke" angehören. Max Beckmann dagegen wird immer wieder - und zu Recht - als Einzelgänger charakterisiert, der sich nur bedingt den Expressionisten zuordnen lässt. So kommt es zu aufschlussreichen Begegnungen. Dem radikalen Individualismus eines Max Beckmann mit seiner schonungslosen Vorliebe für inszenierte Selbstporträts und kritische Gesellschaftsszenen steht das eher harmonische, Mensch und Natur versöhnende Menschenbild eines Erich Heckel oder eines Ernst Ludwig Kirchner gegenüber.
Die ausgestellten Werke entstanden in einem Zeitraum von ca. 15 Jahren, das früheste 1909. Eine Ausnahme bildet der späte Holzschnitt "Drei Akte im Wald" von Ernst Ludwig Kirchner, der im Jahr 1935 entstand. Ihm ist gegen Ende der Ausstellung, am 16. Januar 2011, ein Vortrag gewidmet, in dem Dr. Alexander Eiling, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Entwicklung und Wandlung dieses Bildmotivs bei E.L. Kirchner erläutern wird. Der Vortrag wird ermöglicht durch freundliche Unterstützung des Museumsvereins Mönchengladbach. (HK)


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Jahresgaben 2010


K.O. Götz, Glad 1, 2010
Gouache auf Papier, 29,7 x 21 cm, Unikat
Foto: Joachim Lissmann

Auch in diesem Jahr bietet der Museumsverein seinen Mitgliedern ein exklusives Angebot an neuen Jahresgaben. Mit Joel Fisher (eigentlich für 2009 vorgesehen), Klaus Merkel und Mathilde Rosier ist ein breites Spektrum von Künstlern vertreten, die schon seit langer Zeit oder aktuell im Museum Abteiberg vertreten sind. Besonderheit ist sicherlich eine zusätzliche Serie von Guachen, die K.O. Götz, vertreten in der Sammlung Etzold, exklusiv für den Museumsverein angefertigt hat. Die neuen Jahresgaben sind ab Sonntag, dem 7. November 2010 in dem Ausstellungsraum des Museums ausgestellt, in dem sich auch die früheren, noch erhältlichen Editionen befinden.
An diesem Tag wird Dr. Christian Krausch von 10 bis 15 Uhr mit Auskünften, sowie für den Verkauf aller Jahresgaben im Museum Abteiberg zur Verfügung stehen. Weitere Informationen dazu sowie eine Übersicht über die noch erhältlichen Jahresgaben der Vorjahre finden Sie in der Jahresgabenbroschüre 2010.


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Am Anfang war ich am Ende / Au début j’étais au bout
21. November 2010 - 20. Februar 2011


Mathilde Rosier, All the Time I Was with Time, 2010
Foto: Detlef Ilgner

Räume und Gedankenfelder von Ivan Bazak, Dominique Ghesquière, Thomas Mohren, Roseline Rannoch, Mathilde Rosier, Jürgen Stollhans und Elsa Tomkowiak

parallel in Museumsfoyer & Audiovision:
Lachen auf Französisch / Le Rire en allemand mit ergänzender Beteiligung durch Julien Bismuth, Cécile Desvignes, Freya Hattenberger, Christian Jendreiko, Regis Perray und Antoine Petitprez

Das Museum Abteiberg zeigt zwei ortsspezifische Projekte von Transfer NRW-France sowie eine Abschlussausstellung, die den weitschweifenden Gedanken der rund zweijährigen deutsch-französischen Begegnung folgt. Eine neue Farbfeldinstallation von Elsa Tomkowiak ist im ehemaligen Schwimmbad am Berliner Platz zu sehen (gesonderte Öffnungszeiten sonntags). Mathilde Rosiers Performance, im Mai 2010 in der Ruine des alten Schauspielhauses realisiert, läuft als Film im Museum. Hinzu kommen Werke, die dem melancholischen Ton folgen, Auseinandersetzungen mit den Gedankenschleifen der Zeit, von Ivan Bazak, Dominique Ghesquière, Thomas Mohren, Roseline Rannoch und Jürgen Stollhans. Ergänzend dazu: Lachen auf Französisch und Lachen auf Deutsch: 14 ultimative Beweise für den Nationalcharakter des Humors. (ST)


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Tagesfahrt nach Düsseldorf
Samstag, 11. Dezember 2010

Kunstsammlung NRW: "Joseph Beuys - Parallelprozesse"
Kunsthalle und Kunstverein: "Von realer Gegenwart - Marcel Broodthaers bis heute"




Joseph Beuys, The pack (das Rudel), 1969
VW Bus, 24 Schlitten mit Fett, Filzdecke, Gurten und Stablampe, 200 x 400 x 1000 cm, Kassel, Museumslandschaft Hessen Kassel, Neue Galerie
Foto: G. Bößert © VG Bild-Kunst, Bonn, Kassel, Neue Galerie

Zum Jahresende ist ein Besuch der umfangreichen Ausstellung von Joseph Beuys (1921-1986) in der neu eröffneten Kunstsammlung am Grabbeplatz sowie im angrenzenden Schmela-Haus, der ehemaligen Galerie Schmela, geplant. Die Ausstellung verdeutlicht unter anderem mit zehn bedeutenden Rauminstallationen und großen skulpturalen Arbeiten den "Erweiterten Kunstbegriff" von Beuys. Politische und künstlerische Utopien verschmelzen hier zur Sicht auf die Gesellschaft als "Sozialer Plastik". Joseph Beuys erweiterte in seinen Arbeiten den künstlerischen Werkbegriff: Er glaubte an die Kraft der Kunst, den Menschen zu verändern und entwarf soziale und künstlerische Utopien. Erst nach und nach zeigt sich sein weltweiter Einfluss, der bis in die jüngste Kunstproduktion hinein spürbar ist. Zu den insgesamt rund 300 Arbeiten, die in der Kunstsammlung am Grabbeplatz und im Schmela Haus gezeigt werden, gehören Hauptwerke wie "Zeige deine Wunde" (1974/75), "The pack (das Rudel)" (1969), "Fond IV/4" (1970/71), oder die Arbeit "Lagerplatz" (1962-66) aus dem Besitz des Städtischen Museums Abteiberg. Nach einer Führung durch die Kunstsammlung ist eine gemeinsame Mittagspause in einem der nahegelegenen Restaurants geplant.
Anschließend ist ein Besuch der Kunsthalle Düsseldorf vorgesehen, die in Kooperation mit dem Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen unter dem Titel "Von realer Gegenwart - Marcel Broodthaers bis heute" ausgewählte Werke internationaler Künstler zeigt, die sich explizit auf Marcel Broodthaers beziehen oder im Sinne einer Weiterentwicklung Motive seines OEuvres aufgreifen. Der neue künstlerische Leiter, Dr. Gregor Jansen, hat sich bereit erklärt, in einer exklusiven Führung für den Museumsverein das aktuelle Projekt mit Arbeiten u.a. von Olivier Foulon, Andreas Hofer, Henrik Olesen, Rirkrit Tiravanija und Cerith Wyn Evans vorzustellen. Beide Ausstellungen sind Teil des Programms der Quadriennale 2010, in der bis Januar 2011 an verschiedenen kulturellen Einrichtungen moderne und zeitgenössische Kunst präsentiert wird.

Abfahrt: 10.15 Uhr, Rheydt, Sonderbushaltestelle Hauptbahnhof
Abfahrt: 10.30 Uhr, Kaiser Friedrich Halle
11.15 Uhr Führung durch die Beuys-Ausstellung in der Kunstsammlung NRW
Mittagspause: ca. 13.00 Uhr in einem der nahegelegenen Restaurants
14.45 Führung durch die Kunsthalle und den Kunstverein
Rückfahrt: ca. 16.00 Uhr
Begleitung: Dr. Christian Krausch
Preis: 38,50 Euro

Anmeldung: ab sofort im Sekretariat des Museumsvereins, Tel.: 02161 - 252647, Mo.- Do. von 9 - 13 Uhr, sonst Anrufbeantworter, per Fax: 02161 - 252659, E-Mail c.krausch@museumsverein-moenchengladbach.de oder schriftlich

Hotline für den Tag der Reise: 0177 - 7368528 (Krausch)

Bitte überweisen Sie den Kostenbeitrag sofort nach erfolgter Anmeldung auf eines der Konten des Museumsvereins.

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Wiederholung der Studienreise nach Rumänien
16. - 23. April 2011

Aufgrund der guten Resonanz auf die diesjährige Reise nach Rumänien, bietet der Museumsverein in den Osterferien 2011 die Fahrt unter den selben Bedingungen in optimierter Form erneut an. Das aktualisierte Programm ist auf unserer Website hinterlegt, kann Ihnen aber auf Wunsch auch zugeschickt werden.

Anmeldungen bitte nur schriftlich, per Fax oder Mail bis spätestens 19. Dezember. Sollte die Zahl der Anmeldungen die Höchstteilnehmerzahl von 25 Personen übersteigen, entscheidet abermals unter notarieller Aufsicht das Los. Natürlich ist denjenigen Teilnehmern, die sich bereits für die diesjährige Fahrt angemeldet hatten, aber nicht ausgelost worden sind, bei Interesse ein Platz für die neue Fahrt reserviert.
Unabhängig von der Studienreise nach Rumänien ist für Herbst 2011 eine weitere Fahrt geplant. Informationen dazu folgen, wie gewohnt, in der März/April-Ausgabe der Mitteilungen. (CK)

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Reisebericht
Rumänien vom 10. September - 18. September 2010


15. September vor dem Glasikonenmuseum in Sibiel (Budenbach).
Foto: Thomas W. Kuhn

In den Unterlagen des Reiseveranstalters Ikarus Tours GmbH wurde darauf hingewiesen, dass Rumänien immer noch zu den ärmsten Ländern unseres Kontinents gehört. Westliche Maßstäbe seien beim ersten Besuch dieses Landes fehl am Platze. Um es gleich vorwegzunehmen, wir waren überrascht von sichtbaren Fortschritten, die dieses Land nach Jahrzehnten des Steinzeitkommunismus gemacht hat. Die Städte sind sauber und die Restaurierung alter Strukturen ist bemerkenswert. Die Hotels entsprachen meist durchaus westlichen Standards. Die Landschaft ist überwältigend schön.

Am 9. September trafen sich 25 Reisende zum Flug nach Bukarest mit Neugier, aber auch etwas gemischten Gefühlen in Erwartung der folgenden Tage. In Bukarest wurden wir von unserer Reiseleiterin Frau Raluca Filote empfangen, die uns, neben Herrn Kuhn vom Museumsverein, auf der ganzen Reise begleitete. Sie ist eine charmante Frau mit einem unglaublich breiten Wissen. Die Schilderung aller Eindrücke würde den Rahmen dieses Berichts sprengen. Die von mir getroffene Auswahl einiger der Höhepunkte ist daher natürlich subjektiv.

Unsere Rundreise führte uns zunächst in die Karpaten zu dem idyllischen Schloss Peles (einst Residenz des Hauses Hohenzollern-Sigmaringen), wo wir den Zauber der Monarchie vergangener Zeiten spüren konnten. Beeindruckend war in Kronstadt die "Schwarze Kirche", der größte gotische Sakralbau Rumäniens. In der Stadt mit vielen gut restaurierten Gebäudefassaden pulsiert das Leben. In Honigberg und Birthälm gewannen wir dann einen Einblick in die für Siebenbürgen typischen Kirchenburgen, die zu einem Markenzeichen dieses Landes geworden sind. Diese Wehrkirchen, erbaut zum Schutz der Bevölkerung gegen feindliche Überfälle, sind uns auf der Reise immer wieder begegnet.

Dem Besuch der griechisch-orthodoxen Moldauklöster, die für ihre prächtigen Außen- und Innenfresken bekannt sind, wurde ein ganzer Tag gewidmet. Eine Wiedergabe der Fülle der Eindrücke ist hier leider nicht möglich. Kurios war die Führung im Kloster Moldovita durch eine sehr gut Deutsch sprechende Nonne namens Tatjana. Sie hatte die Figur und den Befehlston eines Dragoners. Sie erklärte uns einleitend, dass Trauergäste langsam gehen, Touristen jedoch schnell. Wir mussten Tatjana im Touristentempo folgen.
Schäßburg und Hermannstadt, beide gegründet von deutschen Siedlern in Siebenbürgen, imponierten als mächtige Wehranlagen, Zeugen der bewegten Geschichte des Landes, das ständig von Plünderungen und Eroberungen heimgesucht wurde. Ein weiterer Höhepunkt war die Reise nach Targu Jiu, um die Standbilder des Bildhauers Brancusi zu sehen. Weltbekannte Werke wie "Der Tisch des Schweigens", die "Säule der Unendlichkeit" und das "Tor des Kusses" sind eindrucksvoll im Zentralpark der Stadt ausgestellt.
Die letzten beiden Tage der Reise waren Bukarest gewidmet. Im Museum für moderne Kunst im monströsen Parlamentspalast aus der Ceausescu Ära gewannen wir einen Einblick in die zeitgenössische rumänische Kunst. Das Nationale Kunstmuseum im früheren Königspalast beherbergt rumänische und internationale Kunst vom 10. Jh. bis zur Moderne. Die Stadt selbst vermittelt immer noch etwas von dem früheren Flair des "Paris des Ostens".

Der letzte Abend der Reise wurde "veredelt" durch ein Folkloreprogramm für Touristen. Die Reise endete so harmonisch, wie sie begonnen hatte.

Axel Kemna

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Ausstellungsbesuch: Victor Alimpiev im MM III Kunstverein
Mittwoch, 17. November 2010, 17 Uhr


Victor Alimpiev, Ateliersituation 17.09.10
Foto: Privat

Seit Ende Mai lebt und arbeitet der Moskauer Künstler Victor Alimpiev (geb. 1973 Moskau) im Gastatelier auf der Steinmetzstraße. Er ist der 19. Träger des internationalen Stipendiums, das die Stadt Mönchengladbach mit Unterstützung der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung an bildende Künstler aller Sparten vergibt. Zum Abschluss seines halbjährigen Aufenthalts zeigt die städtische c/o-Künstlerförderung zusammen mit der Citykirche und dem MMIII Kunstverein Arbeiten des Künstlers, der in Mönchengladbach zu Leinwand und Farbe zurückgekehrt ist. Während in den letzten Jahren überwiegend Videoarbeiten von Victor Alimpiev ausgestellt wurden, schuf er in den sechs Monaten seines Aufenthalts in Deutschland großformatige, abstrakte Acrylbilder. Diese werden im MMIII Kunstverein gezeigt. Der Künstler hat sich bereit erklärt, im Gespräch mit den Teilnehmern seine neuen Arbeiten vorzustellen.

Adresse: Rudolf-Boetzelen-Silo, Künkelstraße 125, 41063 Mönchengladbach (Anfahrt über Siemensstraße 40-42)
Anmeldung ab sofort im Sekretariat des Museumsvereins, Tel.: 02161 - 252647, Mo.- Do. von 9 - 13 Uhr, sonst Anrufbeantworter, per Fax: 02161 - 252659, E-Mail c.krausch@museumsverein-moenchengladbach.de oder schriftlich.

(Parallel zur Ausstellung im MM IIII ist in der Citykirche bis 21.11. die Videoinstallation "Vot (There is)" des Künstlers zu sehen.)

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PRAKTISCHE KURSE
für Erwachsene

Anmeldungen sind ab sofort über die Website des Museums möglich. www.museum-abteiberg.de
Veranstaltungsort ist das Museum Abteiberg, Malklasse. Die Teilnahme ist nicht an die Mitgliedschaft im Museumsverein gebunden.



Kurs A
MODERNE MALEREI
TECHNIK UND KOMPOSITION

Beginn: 5. November (7 mal)
freitags: 15.00 - 18.00 Uhr
Teilnehmerzahl: maximal 15, Kosten: 50 Euro
Schüler, Azubis, Studenten und Erwerbslose zahlen für alle Kurse nur 30 Euro!
Leitung: Ora Avital

Dieser Kurs vermittelt sowohl die Grundlagen mit dem Umgang von Öl- und Acrylfarben, als auch von Bildkomposition und Farbgestaltung. Hierbei kann sowohl gegenständlich als auch abstrakt oder experimentell gearbeitet werden. Parallel dazu werden Bildbeispiele aus der Sammlung des Museums herangezogen, um die unterschiedlichen Maltechniken einzelner Künstler zu besprechen und um die Malerei in ihrer vielfältigen Erscheinungsform kennenzulernen. Als Malgrund verwenden wir sowohl Pappkarton, als auch Keilrahmen mit Textilbespannung. Keilrahmen, Malgewebe und Grundierung sind in der Kursgebühr enthalten.
Mitbringen: Acrylfarbe (Tube), Pinsel (flachgefasst).



Kurs B
AKTZEICHNEN IM MUSEUM

Beginn: 6. November (7 mal)
samstags: 16.00 - 17.30 Uhr
Teilnehmerzahl: maximal 12, Kosten: 50 Euro
Schüler, Azubis, Studenten und Erwerbslose zahlen für alle Kurse nur 30 Euro!
Leitung : Bernd Kitzel

Auch weiterhin gibt es für Anfänger und Fortgeschrittene den Aktzeichenkurs am Samstagnachmittag! Am lebenden Modell werden Grundlagen und Methoden des Aktzeichnens vermittelt. Nach einer Übungsphase mit Bleistift und Kohle kann dann später auch freier und malerischer das Modell umgesetzt werden.

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Aktuelles Programm

I. Atelier- und Ausstellungsbesuche, Tagesfahrten und Studienreisen

Samstag, 11. Dezember
Tagesfahrt nach Düsseldorf

Mittwoch, 17. November, 17 Uhr
Ausstellungsbesuch: Victor Alimpiev im MM III Kunstverein


II. Themenführungen

Sonntag, 19. Dezember, 11 Uhr
E402 - E405 über die Aktualität eines Zeitdokuments
Sandra Dichtl


III. Ausstellungen

3. Oktober 2010 bis 30. Januar 2011
E402 - E405 über die Aktualität eines Zeitdokuments Sammlung ETZOLD zu Ehren
Im Fokus: frühe Rasterbilder von K.O. Götz (E402 - E405)

7. November 2010 - 30. Januar 2011, Eröffnung 12 Uhr
Expressionistisches aus der Graphischen Sammlung

21. November - 20. Februar 2011
Transfer - Am Anfang war ich am Ende


IV. Sonstiges

Sonntag, 7. November
Erster Sonntag

Sonntag, 7. November, 10 - 15 Uhr
Vorstellung der Jahresgaben 2010
Präsentation und Beratung


Sonntag, 5. Dezember
Erster Sonntag
Freier Eintritt in das Museum Abteiberg und Programm für Kinder und Erwachsene
11 Uhr und 12 Uhr Schüler führen Erwachsene durch die Ausstellung "Transfer"

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Allgemeine Informationen

Städtisches Museum Abteiberg
Abteistraße 27
41061 Mönchengladbach
Telefon: 02161 - 252631
Telefax: 02161 - 252659
Internet: www.museum-abteiberg.de
e-mail: mail@museum-abteiberg.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

Öffnungszeiten des Skulpturengartens, so weit klimatisch möglich:
Täglich 10 bis 18 Uhr

Museumsverein:
Die Mitgliedschaft beinhaltet freien Eintritt zu allen Museen in Mönchengladbach und Krefeld; Informationen und Einladungen zu den Aktivitäten des Museums und des Museumsvereins; freien Eintritt zu Veranstaltungen; kostenlosen Bezug der Mitteilungen; Berechtigung zur Teilnahme an Exkursionen und zum Erwerb von Jahresgaben.
Jahresbeitrag:
Erstmitglied: 36 Euro
Familienmitglied: 14 Euro
Ermäßigungen 10 Euro


Geschäftsstelle
Abteistraße 27
41061 Mönchengladbach
Telefon: 02161 - 252647
Telefax: 02161 - 252659
Montag bis Donnerstag 9 - 13 Uhr
sonst Anrufbeantworter
c.krausch@museumsverein-moenchengladbach.de

Bankverbindungen
Stadtsparkasse Mönchengladbach
(BLZ 310 500 00) Konto 61 010
Gladbacher Bank AG
(BLZ 310 601 81) Konto 3597016


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Impressum

Herausgeber:
Museumsverein Mönchengladbach e.V.

Vorstand des Museumsvereins Mönchengladbach

Prof. Rainer Wallnig (Vorsitzender)
Dr. Karl Porzelt (Stellvertretender Vorsitzender)
Ulla Driescher
Dr. Matthias Neuhausen
Susanne Titz


Ehrenvorstand des Museumsvereins Mönchengladbach

Prof. Dr. Johannes Cladders †

Beirat des Museumsvereins Mönchengladbach

Lieselotte Böhme
Dr. Carsten Christmann
Ulrike Engelke M.A.
Dr. Klaus Gronen
Uwe Hillekamp
Helene Hormes
Prof. Dr. Hans Dieter Jakubowski
Thomas W. Kuhn
Eugen Viehof


Redaktion der Druckausgabe:
Dr. Christian Krausch,
Beiträge: Dr. Hannelore Kersting (HK),
Dr. Christian Krausch (CK), Uwe Riedel (UR); Susanne Titz (ST)

Webmaster und Redaktion der Online-Ausgabe
Thomas W. Kuhn

Die Verantwortung für Vorträge und Veranstaltungen trägt das Museum.
In den freien Beiträgen kommen die persönlichen Ansichten der Verfasser zum Ausdruck.

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