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Mitteilungen September - Oktober 2010


01 Sammlung Etzold. 40 Jahre Mönchengladbach
02 Künstlergespräch zwischen Susanne Titz und Mircea Cantor
03
Tagesfahrt nach Eupen und Stavelot
04 Kurse in den Herbstferien für Kinder und Jugendliche
05 Schüler führen Erwachsene
06 übrigens...
07 Programm
08 Allgemeine Informationen
09 Impressum




Sammlung Etzold. 40 Jahre Mönchengladbach

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Plakat der ersten Ausstellung der Slg. Etzold in Mönchengladbach (3.10. – 8.11.1970)
Motiv: Peter Roehr, Nr. 26-6-66, 1966, Slg. Etzold (E 97)

Das Museum Abteiberg ehrt die Sammlung Etzold am 3. Oktober 2010 aus besonderem Anlass: seit nunmehr 40 Jahren ist sie zu Gast in Mönchengladbach. Allein schon dieses ungewöhnliche Jubiläum zeugt von einer Beständigkeit, die im schnelllebigen Kunstbetrieb ihresgleichen sucht.
Inhaltlich zeigt diese private Kunstsammlung eine Vorliebe für konstruktivistische und rationale Tendenzen im weitesten Sinne, ohne strengen Ideologien zu folgen. Werke von Fontana, Uecker, Mack oder auch Morellet, Luther, Nake und Böhm sind ebenso vertreten wie die von Serra, Rückriem, Soto und vielen anderen. Zudem sind auch Kunstwerke dabei, die an die historischen Wurzeln des Konstruktivismus in den 20er Jahren erinnern (Kupka, Malewitsch, van Doesburg, Moholy-Nagy etc.). Dennoch war es in erster Linie die ganz aktuelle, junge und zumeist noch unbekannte Kunst, die Etzolds herausforderte. Den weitaus größten Teil der Sammlung bilden also Exponate der 60er und frühen 70er Jahre, weshalb die Sammlung Etzold nicht selten als historisches Zeitdokument charakterisiert wird. So auch 1986 in der großen, vom damaligen Museumsdirektor Dierk Stemmler initiierten Gesamtausstellung im Museum Abteiberg, in der die Sammlung mit ihren weit über 500 Exponaten erstmals vollständig präsentiert wurde.

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Erste Ausstellung der Slg. Etzold im Museum in der Bismarckstraße. Eröffnung 3.10.1970
Foto: A.Weber

Immer wieder hat sich die Sammlung in den vergangenen vier Jahrzehnten als ein äußerst ergiebiger und reichhaltiger Fundus bewährt, aus dem das Museum schöpfen durfte. Neben wechselnden Werken, die ständig in die Präsentation der eigenen Sammlung integriert sind, konnte das Museum eine Vielzahl von Ausstellungen realisieren, die ausschließlich oder unter großer Beteiligung von Werken aus der Sammlung Etzold zustande kamen. Wiederholt wurde dabei auch ein Konvolut gezeigt, das für die Sammlung zwar eher untypisch, bei den Museumsbesuchern aber sehr beliebt ist: Graphiken der Pop Art von Warhol, Lichtenstein und vielen anderen.

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Sammlung Etzold – Ein Zeitdokument (Eröffnung 12.10.1986)
Im Vordergrund "12 Stäbe" (1974) von Ernst Hermanns dahinter Familie Etzold
Foto: U.Dewies

Das Sammlerehepaar aus Moers - Hans Joachim und Berni Etzold - hatte sich zwar schon früh für Kunst interessiert, aber dennoch entstand die eigentliche Sammlung in einem erstaunlich kurzen Zeitraum von nur etwa 15 Jahren. 1960 sah sich Hans Joachim Etzold schließlich aus gesundheitlichen Gründen gezwungen, seine Tätigkeit in dem Familienunternehmen, einem Textilgeschäft in Moers, aufzugeben. Das war der entscheidende, radikale Wendepunkt in seinem Leben. Von da an wurde die Kunst zu seinem Lebensinhalt; ihr galt seine Leidenschaft, der er mit großer Experimentierfreude nachging; so, wie er auch den intensiven Dialog mit Künstlern und Kunstinteressierten suchte, der nicht zuletzt in lebhaften und langen Diskussionen – gerne auch im privaten Ambiente in Moers – geführt wurde.

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Übergabe Slg. Etzold am 3.10.1970
v.l.n.r.: H.J. und B. Etzold, Frau Wachtendonk(Gattin des OB), J.Cladders
Foto: A.Weber

Ein erster Höhepunkt im Sammlerleben der Etzolds war die Ausstellung im Kölnischen Kunstverein 1970. Die Sammlung, die allmählich ie räumlichen Kapazitäten der Wohnung sprengte, trat damals erstmals an die Öffentlichkeit und stieß sofort auf positive Resonanz. Von da an wurden Etzolds in einem Atemzug genannt mit der Sammlung Ströher (Darmstadt) und der Sammlung Ludwig (Köln, Aachen). Johannes Cladders, der seit 1967 das Städtische Museum Mönchengladbach in der Bismarckstraße und später das heutige Museum Abteiberg leitete, kannte Etzolds schon aus der Zeit seiner früheren Tätigkeit an den Krefelder Kunstmuseen. Ihm gelang es, die Sammlung unmittelbar im Anschluss an die Ausstellung in Köln als unbefristete Leihgabe für Mönchengladbach zu gewinnen; nicht zuletzt indem er mit dem gesamten Kulturausschuss nach Köln fuhr, um vor Ort Überzeugungsarbeit zu leisten. Schon am 3. Oktober 1970 fand die Übergabe statt, die zugleich Eröffnung der ersten Ausstellung mit einer Auswahl aus der Sammlung Etzold in Mönchengladbach war (Plakat der Ausstellung siehe Titelseite der Mitteilungen).

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J. Cladders und H.J. Etzold am 3.10.1970
Foto: Archiv Museum

Dieser kulturpolitische Coup sollte weitreichende Folgen haben. Zum einen setzte die Sammlung Etzold einen deutlichen inhaltlichen Akzent, der das Museum in der zeitgenössischen Kunstszene einen großen Schritt nach vorn brachte. Zum anderen verdankt das Museum der Sammlung Etzold einen beträchtlichen Motivationsschub, wenn nicht sogar den entscheidenden Impuls, der letzten Endes zu der Entscheidung für einen Museumsneubau auf dem Abteiberg führte. Wie schon der privaten Sammlung Kaesbach in den 20er Jahren verdankt das Museum der ebenfalls privaten Sammlung Etzold 1970 eine historische Weichenstellung, die für den Werdegang des Museums aus heutiger Sicht gar nicht hoch genug einzuschätzen ist. Die Verwirklichung der Neubaupläne ließ allerdings auf sich warten. Die Eröffnung des Museums Abteiberg erfolgte 1982 - zu spät für Hans Joachim Etzold, der die Erfüllung seines Wunschtraumes nicht mehr erleben durfte. Seine Frau Berni dagegen, die Anfang 2010 neunzig Jahre alt wurde, nimmt noch immer Anteil an allem, was die Sammlung und das Museum betrifft, soweit es ihr möglich ist. Auch nach Jahrzehnten weiß sie noch manche persönliche Anekdote zu erzählen, die Zeugnis ablegt von dem vertrauten Umgang mit den Künstlern. Die Sammeltätigkeit hatte Berni Etzold mit dem Tode ihres Mannes 1976 allerdings konsequent für beendet erklärt, so dass die Sammlung bis heute ein sehr authentisches Zeitdokument der 60er und 70er Jahre geblieben ist. Es wäre aber sicher nicht im Sinne Etzolds würden wir uns aus Anlass des Jubiläums auf eine ganz und gar rückwärts gewandte Betrachtung beschränken. Wir wollen stattdessen die Aktualität dieses Zeitdokumentes hervorheben, das nach Jahrzehnten der historischen Distanz und nach langer Dominanz expressiver Tendenzen in der Kunst wieder deutlich das verdiente Interesse einer jüngeren Generation von Künstlern und Besuchern findet. Am 3. Oktober werden wir der Sammlung Etzold deshalb ganztägig ein Veranstaltungsprogramm widmen, das dieser Aktualität Rechnung trägt.

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Sammlung Etzold – Ein Zeitdokument (Eröffnung 12.10.1986) OB Feldhege und Berni Etzold
Foto: U.Dewies

Veranstaltung am 3.10.2010 im Museum Abteiberg

Zunächst wird vormittags das Jubiläum der Sammlung Etzold gewürdigt werden und zwar sowohl in Redebeiträgen, als auch musikalisch. Der Komponist Juan Allende-Blin (1928 Santiago de Chile – lebt in Essen), der Etzolds vor vielen Jahren persönlich kennenlernte, wird selbst anwesend sein und beabsichtigt, Etzolds zu Ehren zusammen mit Gerd Zacher zwei Fassungen seiner Komposition "Coraille" für Orgelpositiv vorzutragen, wobei die Wahl bewusst auf eine noch sehr junge Komposition aus dem Jahre 2007 fiel. Um die inhaltliche Aktualität der Kunstsammlung Etzolds anschaulich zu vermitteln, werden wir aus der großen Bandbreite der 587 inventarisierten Leihgaben punktuell eine kleine, aber äußerst spannende Werkgruppe herausgreifen. Vier vergleichsweise wenig bekannte, frühe Rasterbilder (E 402 – E 405) von K.O. Götz, der in erster Linie als Meister des Informel bekannt ist, werden im Fokus stehen. Mit diesen Zeichnungen aus dem Jahr 1960, je 50 x 65 cm groß, die ihren Ursprung nicht zuletzt der Auseinandersetzung mit dem damals noch sehr jungen Medium Fernsehen verdanken, befassen sich am Nachmittag des 3.10.2010 zwei Vorträge, die aktuelle Erkenntnisse vermitteln werden. Die Referenten sind Dr. Vanessa Sondermann und Sven Beckstette, wobei es u.a. um Zusammenhänge von Informel und Medienkunst gehen wird und um den selten gezeigten Film "Density 10:2:2:1" (1959/ 1960) von K.O. Götz, den wir aus diesem Anlass vorführen werden.


S.Titz und B. Etzold bei der Wiedereröffnung des Museums Abteiberg (4.11.2007)
Foto: Familie Etzold

Unserem Anliegen entsprechend, die Sammlung Etzold in die Gegenwart hinein zu öffnen, realisieren wir diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit einer jungen Kollegin. Im Rahmen eines Kooperationsprojektes arbeitet die Ruhr-Universität Bochum mit verschiedenen Kunstmuseen der Region zusammen, um fortgeschrittenen Nachwuchskräften die Möglichkeit einzuräumen, praxisorientierte Erfahrungen zu sammeln. In diesem Zusammenhang hat Sandra Dichtl unsere Veranstaltung zu Ehren der Sammlung Etzold zu ihrem Studienprojekt erklärt und hat von der Planung bis zur Ausführung daran mitgewirkt. (HK)

Ausführliche Angaben zu dem Programm des 3.10.2010 folgen zu einem späteren Zeitpunkt.


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KÜNSTLERGESPRÄCH
zwischen Susanne Titz und Mircea Cantor am Tag der Ausstellungseröffnung, dem 4. Juli 2010

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Künstlergespräch zwischen Mircea Cantor und Susanne Titz, Museum Abteiberg am 4. Juli 2010
Foto: Alicia Garcia

Das Werk des rumänischen Künstlers Mircea Cantor (*1977 in Oradea) handelt von der heutigen Zeit, von Gesellschaft, Politik und der globalisierten Gegenwart mit ihren vielfach gebrochenen, widersprüchlichen Realitäten. Und von menschlichen Utopien, Glaubens- und Glücksversprechen, die uns vielfach als kaum mehr glaubwürdig oder gar komplett vergangen schienen: Sie kehren in Cantors Werk wieder als irritierende atavistische Kräfte, durch die sich sowohl Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft als auch die unterschiedlichen Orte der heutigen Welt unauflösbar miteinander verketten. Rund dreißig Werke aus zehn Jahren versammelt das Museum Abteiberg zur bisher größten Einzelschau des Künstlers. (ST)

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Tagesfahrt
Samstag, 11. September 2010
Eupen, IKOB, Museum für zeitgenössische Kunst, Neueröffnung Stavelot, Galerie Triangle Bleu, Baudouin Oosterlynck

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Baudouin Oosterlynck, 1990-2010 "A pro-peau No 2"
Foto: Ikob

Seit 1993 versteht sich das IKOB, Internationales Kunstzentrum Ostbelgien, in Eupen als Mittler zeitgenössischer Kunst aus Belgien, Deutschland, den Niederlanden und Luxemburg. Unter der Leitung von Francis Feidler spürt das Ausstellungsprogramm die Schnittmenge aktueller Strömungen der jeweiligen Kunstszene auf, verbunden mit der Präsentation und dem Austausch zeitgenössischer Kunstsammlungen. Eine eigene Sammlung für die konsequent neutral und flexibel gestalteten Räumlichkeiten wurde zum 10-jährigen Bestehen des IKOB 2003 begonnen. Nach 5-monatiger Umbauzeit öffnete das IKOB nun am 13.Juni 2010 mit drei attraktiven Ausstellungen erneut seine Türen. Unter dem Titel "Entlang dem Rande des Mondes" stellen Ton Slits (Maastricht) und Horst Keining (Düsseldorf) ihre neuesten Objekte und Gemälde im Dialog vor. Parallel dazu erwarten den Besucher "...im entscheidenden Augenblick" aktuelle Fotografien von Alice Smeets, Willi Filz, Christian Roosen, Thomas Brenner und Geneviève Biwer, eine Ausstellung im Kontext der 7. Internationalen Biennale der Fotografie und visuellen Künste BIP 2010. Überdies präsentiert das IKOB einen Teil der eigenen Sammlung als Dauerausstellung mit Arbeiten u.a. von Günther Förg, Johan Tahon, Guillaume Bijl, Ronny Delrue, Joachim Bandau, Denmark, Barbara und Michael Leisgen sowie Roger Greisch.

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Horst Keining, 2009 Aetate aurea, Kunstharz auf Leinen
Foto: Ikob

Im Anschluss an die Führung durch Herrn Feidler ist im Haus ein kleiner Imbiss als Mittagspause vorgesehen (im Preis enthalten). Das Gespräch im Kontext mit der Kunst verspricht eine besondere und verbindende Atmosphäre. Anschließend geht die Fahrt weiter nach Stavelot, einem der ältesten Orte Belgiens, rund 50 km südlich von Eupen. Neben der Abtei, gegründet im Jahr 648, zählt zu den Besonderheiten des Ortes die Galerie Triangle Bleu, in unmittelbarer Nähe des Klosters. In den klaren Räumen werden unter dem Titel "musiques de chambres" verschiedene Installationen des belgischen Pioniers der Klangkunst, Baudouin Oosterlynck (Jg. 1946), gezeigt. Die mitunter raumgreifenden Werke erlauben teilweise einen interaktiven Dialog mit dem Betrachter und versprechen poetische und rätselhafte Eindrücke von großer Nachhaltigkeit.

Abfahrt: 10.45 Uhr Kaiser-Friedrich-Halle
11.00 Uhr Rheydt, Sonderbushaltestelle Hauptbahnhof
12.15 Uhr Begrüßung mit Umtrunk
Führung durch die Ausstellungen
Anschließend gemeinsamer Imbiss in der Ausstellung

Weiterfahrt: ca. 15.00 Uhr nach Stavelot
16.00 Uhr Führung durch die Ausstellung Baudouin Oosterlynck

Rückfahrt: ca. 17.30 Uhr

Begleitung: Dr. Christian Krausch

Preis: 52,50 EUR
Im Preis enthalten sind 47 EUR für den Umtrunk und Imbiss, den Bus, die Eintritte sowie die Führungen

Anmeldung: ab sofort im Sekretariat des Museumsvereins, Tel.: 02161 - 252647, Mo.- Do. von 9 - 13 Uhr, sonst Anrufbeantworter, per Fax: 02161 - 252659, E-Mail c.krausch@museumsverein-moenchengladbach.de oder schriftlich

Hotline für den Tag der Reise:
0177 - 7368528 (Krausch)
Bitte überweisen Sie den Kostenbeitrag sofort nach erfolgter Anmeldung auf eines der Konten des Museumsvereins.


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Kurse in den Herbstferien 2010 im Museum Abteiberg
Für Kinder und Jugendliche

Anmeldungen sind ab September möglich über www.museum-abteiberg.de

Veranstaltungsort ist das Museum Abteiberg, Malklasse. Mindestteilnehmerzahl pro Kurs: 10 Teilnehmer. Die Teilnahme ist nicht an die Mitgliedschaft im Museumsverein gebunden.



Kurs 1
für Kinder von 6 – 8 Jahren
BILDER ERZÄHLEN MÄRCHEN
12. – 15. Oktober, 10.30 – 12.00 Uhr

Märchen und Bilder des Museums bilden die Grundlage dieses Kurses und sollen zur eigenen bildnerischen Darstellung anregen und inspirieren. Hierbei werden die Kinder in die Technik der Deckfarbmalerei eingeführt. Mitbringen: Deckfarbmalkasten, Borstenpinsel Nr.12 u. Nr. 16, Pinselläppchen, Malkittel, Zeichenblock DIN A 2

Teilnehmerzahl: max. 15, Kosten: 15 EUR
Leitung: Oda Walendy

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Kurs 2
für Kinder von 9 - 14 Jahren
MALEN FÜR GROßE
12. – 15. Oktober, 14.30 – 16.30 Uhr

Wie die Profis werden wir mit Acrylfarben auf Papier und Leinwand malen. Wir lernen, was wichtig ist, um ein gutes Bild zu machen; wie man die Leinwand aufspannt und grundiert, eine Komposition erstellt, Farben mischt, über- und untermalt und mit dem Pinsel richtig umgeht. Bei schönem Wetter werden wir, wie die Maler des 19. Jahrhunderts, in den Skulpturengarten gehen und dort unter freiem Himmel interessante Dinge in unsere Bilder einfangen. Bei schlechtem Wetter werden uns die Bilder im Museum Abteiberg inspirieren. In der Kursgebühr sind Keilrahmen und Leinwand enthalten.

Teilnehmerzahl: max 15, Kosten: 25 EUR
Leitung: Silke Schönfeld

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Kurs 3
für Kinder von 11 – 15 Jahren
FILMKURS - WIR DREHEN EINEN KRIMI
19. – 22. Oktober, 11.00 – 17.00 Uhr

Von der Idee zum Drehbuch, zum Film. Ein spannender Krimi soll in den Räumen des Museums und auf dem Abteiberg gedreht werden. Ihr erfindet die Geschichte, lernt wie man ein Drehbuch schreibt, eine Kamera bedient und Regie führt. Gleichzeitig seid ihr natürlich auch die Schauspieler in eurem eigenen Film. Eine große Herausforderung mit einem bestimmt spannenden (oder gruseligen?) Resultat. Der Film wird im Anschluss geschnitten (wer Zeit hat kann auch da gerne mitmachen) und später im Museum gezeigt. Jeder bekommt natürlich eine Kopie des Films auf DVD. Ein einfaches Mittagessen ist im Preis enthalten.

Teilnehmerzahl: max. 10, Kosten: 45 EUR
Leitung: Uwe Riedel / Jenny de Kruif


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SCHÜLER FÜHREN ERWACHSENE
eine Initiative der Gesamtschule Hardt


Schülerinnen führen Erwachsene
Foto: Museum

Zwölf Mädchen, die in den zwölf Sternzeichen geboren sein sollten, suchte Mircea Cantor für die Umsetzung seiner raumfüllenden Arbeit "DNA – Kisses" im Museum Abteiberg. Frau Titz konnte dieses Problem für ihn unerwartet schnell lösen. Sie kontaktierte die Schülerinnen der Gesamtschule Hardt, die bereits am internationalen Museumstag (16. Mai) als Museumsmoderatoren durch die Sammlung geführt hatten, und begeisterte sie schnell für dieses neue Projekt. So "erküssten" dann die Achtklässlerinnen zwölf individuelle Bildstränge und fanden auf diesem ungewöhnlichen Weg einen spannenden Zugang zur zeitgenössischen Kunst.
Dies ist auch das Ziel einer Schul -AG, die in Zusammenarbeit mit dem Museum entstanden ist, um "Schwellenängste" abzubauen, die Jugendliche häufig daran hindern, ein Museum zu besuchen. In diesem Fall hat ihnen der persönliche Kontakt zu Mircea Cantor, der den Schülerinnen engagiert seine Arbeit erklärte, und die Tatsache, Teil eines Kunstprojekts zu sein, völlig neue, aber nachhaltig beeindruckende Erfahrungen vermittelt. So lassen sie es sich jetzt auch nicht nehmen, an drei "Ersten Sonntagen" die Besucher selbst durch die Ausstellung von Mircea Cantor zu führen.
Den Anfang machten am 1. August - in den Schulferien – Maike Groterath und Victoria Kloeters.

Weitere Termine: 5. September und 3. Oktober, jeweils 11 Uhr

Astrid Opitz

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Übrigens...

...war Roseline Rannoch, die für den Museumsverein 2009 fünf unterschiedliche Jahresgaben "o.T. Balls" angefertigt hat, in der Gruppenausstellung "Drinnen & Draussen" der Galerie Chert in Berlin vertreten. (bis 26. August)

...beteiligt sich Jens Ullrich am Ausstellungsprojekt "Visionary Africa", das noch bis 10. September im Palais des Beaux-Arts in Brüssel zu sehen ist. Seine Jahresgabe "Vase" von 2005 für den Museumsverein Mönchengladbach ist noch erhältlich.

...präsentiert das Saarlandmuseum, Saarbrücken, noch bis 26. September die umfangreiche Einzelausstellung "Im Geviert" von Katja Strunz. 2007 entwickelte die Künstlerin 10 Unikate der Jahresgabe "Stagnation" für den Museumsverein Mönchengladbach.

... ist die Jahresgabe "Self-sufficient minority" von Kate Davis mehrfach abgebildet in der neuen Publikation "Kate Davis – Role Forward", herausgegeben vom Center for Contemporary Arts und der Galerie Sorcha Dallas in Glasgow.

...zeigt die Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst Münster noch bis 5. September die Ausstellung Qualities, 2001, 12 lebensgroße Gipsplastiken des rumänischen Künstlerduos Little Warsaw. András Gálik (*1970) und Bálint Havas (*1971) waren von April bis Oktober 2009 Atelierstipendiaten der Stadt Mönchengladbach. In ihrer Abschlussausstellung "Spiel der Wandlungen" für das Museum Abteiberg präsentierten sie eine Serie ganz neuer Arbeiten, die 2009 in enger Zusammenarbeit mit dem Museum produziert wurden.

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Aktuelles Programm

I. Tagesfahrten und Studienreisen

Samstag, 11. September
Tagesfahrt nach Eupen und Stavelot

Samstag, 10. - 19. September 2010
Studienreise nach Rumänien


II. Themenführungen

Sonntag, 19. September, 11 Uhr
Joseph Beuys
Astrid Opitz

Sonntag, 17. Oktober, 11 Uhr
Mircea Cantor
Silke Schönfeld


III. Ausstellungen

4. Juli bis 24. Oktober 2010
Mircea Cantor - Klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben

3. Oktober 2010 bis 30. Januar 2011
E402 - E405 über die Aktualität eines Zeitdokuments Sammlung ETZOLD zu Ehren
Im Fokus: frühe Rasterbilder von K.O. Götz (E402 - E405)


IV. Sonstiges

Sonntag, 5. September
Erster Sonntag
Freier Eintritt in das Museum Abteiberg und Programm für Kinder und Erwachsene
12 Uhr Schüler führen Erwachsene

Sonntag, 3. Oktober
Festakt aus Anlass des Jubiläums: Sammlung ETZOLD - 40 Jahre Mönchengladbach
(Programm folgt)

Sonntag, 3. Oktober
Erster Sonntag
Freier Eintritt in das Museum Abteiberg und Programm für Kinder und Erwachsene
12 Uhr Schüler führen Erwachsene

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Allgemeine Informationen

Städtisches Museum Abteiberg
Abteistraße 27
41061 Mönchengladbach
Telefon: 02161 - 252631
Telefax: 02161 - 252659
Internet: www.museum-abteiberg.de
e-mail: mail@museum-abteiberg.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

Öffnungszeiten des Skulpturengartens, so weit klimatisch möglich:
Täglich 10 bis 18 Uhr

Museumsverein:
Die Mitgliedschaft beinhaltet freien Eintritt zu allen Museen in Mönchengladbach und Krefeld; Informationen und Einladungen zu den Aktivitäten des Museums und des Museumsvereins; freien Eintritt zu Veranstaltungen; kostenlosen Bezug der Mitteilungen; Berechtigung zur Teilnahme an Exkursionen und zum Erwerb von Jahresgaben.
Jahresbeitrag:
Erstmitglied: 36 Euro
Familienmitglied: 14 Euro
Ermäßigungen 10 Euro


Geschäftsstelle
Abteistraße 27
41061 Mönchengladbach
Telefon: 02161 - 252647
Telefax: 02161 - 252659
Montag bis Donnerstag 9 - 13 Uhr
sonst Anrufbeantworter
c.krausch@museumsverein-moenchengladbach.de

Bankverbindungen
Stadtsparkasse Mönchengladbach
(BLZ 310 500 00) Konto 61 010
Gladbacher Bank AG
(BLZ 310 601 81) Konto 3597016


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Impressum

Herausgeber:
Museumsverein Mönchengladbach e.V.

Vorstand des Museumsvereins Mönchengladbach

Prof. Rainer Wallnig (Vorsitzender)
Dr. Karl Porzelt (Stellvertretender Vorsitzender)
Ulla Driescher
Dr. Matthias Neuhausen
Susanne Titz


Ehrenvorstand des Museumsvereins Mönchengladbach

Prof. Dr. Johannes Cladders †

Beirat des Museumsvereins Mönchengladbach

Lieselotte Böhme
Dr. Carsten Christmann
Ulrike Engelke M.A.
Dr. Klaus Gronen
Uwe Hillekamp
Helene Hormes
Prof. Dr. Hans Dieter Jakubowski
Thomas W. Kuhn
Eugen Viehof


Redaktion der Druckausgabe:
Dr. Christian Krausch,
Beiträge: Dr. Hannelore Kersting (HK),
Dr. Christian Krausch (CK), Uwe Riedel (UR); Susanne Titz (ST)

Webmaster und Redaktion der Online-Ausgabe
Thomas W. Kuhn

Die Verantwortung für Vorträge und Veranstaltungen trägt das Museum.
In den freien Beiträgen kommen die persönlichen Ansichten der Verfasser zum Ausdruck.

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