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Mitteilungen Januar - Februar 2008


Wiedereröffnung

Reisebericht

Porzadki urojone

Lesung

Exkursion

Kurse für Jugendliche und Erwachsene

Kurse für Kinder und Jugendliche

Übrigens...

Programm

Allgemeine Informationen

Impressum



WIEDERERÖFFNUNG DES MUSEUMS ABTEIBERG
Sonntag, 4. November 2007


Foto: Detlef Ilgner

Der zweite Lichthof mit Werken von Carl Andre, Franz West (halb verdeckt), Albert Oehlen und Michelangelo Pistoletto, Blick hinunter in den neuen Kleeblattraum von Gregor Schneider und hinauf zu den neu konzipierten Kleeblatträumen der Platten-ebene.


Foto: Detlef Ilgner

Redner und Gäste des Programms zur Wiedereröffnung: Norbert Bude, Oberbürgermeister; Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Staatssekretär für Kultur des Landes NRW; Prof. Dr. Johannes und Wilhelma Cladders, Prof. Dr. Hans Hollein, dahinter stehend u.a. Dr. Gert Fischer, Kulturdezernent, und Peter Uhler, Vorsitzender des Kulturausschusses (4. v.r. bzw. 1. v.r.).


Foto: Detlef Ilgner

Der Staatssekretär des Landes, hier aufgenommen auf dem ersten Rundgang mit der Direktorin Susanne Titz, beglückwünschte die Stadt zur geleisteten Generalsanierung und kündigte für die Zukunft des Abteibergs seine umfassende Unterstützung an: Das Land will den Ankauf des Raums "Kaffeezimmer" aus dem Haus u r und ein neues Außenprojekt von Gregor Schneider fördern, des weiteren die Stadt Mönchengladbach zu neuen kulturellen Anstrengungen herausfordern.


Foto: Achim Hirdes

Die Firma Stephan schenkte dem Museum Abteiberg zur Wiedereröffnung eine grundlegende Restaurierung des Stabile von Alexander Calder. Im Bild zu sehen ist Udo Stephan während der ersten Lackierarbeiten - ihm und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt großer Dank.


Foto: Uwe Riedel

Die Firma van Laack schenkte dem Fachbereich Museen der Stadt Mönchengladbach anlässlich der Wiedereröffnung des Abteibergs eine neue Ausstattung für Aufsichts- und Kassenpersonal: Klassisch weiße Blusen und Hemden, die ab jetzt nicht nur im Museum Abteiberg, sondern auch im Schloss Rheydt auffallen werden.


Foto: Achim Hirdes

Viele Jahre war das Werk "Forced Perspective" von Bruce Nauman nicht mehr ausstellbar gewesen, da die Modellformen Bruce Naumans einen neuen Guss benötigten. Die Firma Peter Maar, ebenso wie die Firmen Stephan und van Laack ein Mönchengladbacher Unternehmen mit künstlerischer Neigung, wurde angefragt und überraschte das Museum mit einem großartigem Engagement: der aufwändige, mehrere Monate erfordernde Neuguss wurde als ein Eröffnungsgeschenk überreicht.


Foto: Detlef Ilgner

Rund 2.500 Besucher kamen am 4. November 2007.

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Reisebericht zur Studienreise in die Schweiz
vom 2.10. bis 9.10.2007


Foto: Wolfgang Lücker

Auf der Reise in die Schweiz machten wir zunächst Halt in Baden-Baden, um im "Museum Frieder Burda" die Ausstellung "Warhol, Rauschenberg, Lichtenstein,Kiefer, Twombly" aus der Sammlung Marx (nicht wenige Teilnehmer veranlasste dieser Name zu wehmütigem Seufzen) zu besuchen. Am nächsten Morgen erwartete uns in unserem Baseler Hotel Herr Mäder, der uns fortan aufmerksam begleiten sollte. Wir unternahmen eine kurzweilige Stadtführung durch die Innenstadt, wobei unsere Führerin nicht nur Gebäude und Historie zusammenzuführen vermochte. Der Besuch der "Fondation Beyeler" ermöglichte uns, Eindrücke vom Vortag zu vertiefen, da Werke von Warhol, Lichtenstein und Rauschenberg in dieser Sammlung vertreten sind. Neben vielen weiteren Künstlern bestachen Arbeiten von Picasso und Leger, die auch im Kunstmuseum Basel, das wir anschließend besuchten, unter anderen vertreten sind. Zum Abschluss dieses Tages schauten wir noch im "Schaulager" vorbei.

Am nächsten Morgen brachen wir auf nach Bern zum "Zentrum Paul Klee". Das der Hanglage angepasste Ensemble vermittelt durch seine geschwungene Architektur Neugier auf die Innenräume. Hier besichtigten wir die Ausstellung "Ad parnassum" mit Arbeiten von Klee, die dem Meisterwerk gleichen Namens chronologisch und thematisch zuzuordnen sind. Nachdem wir in Solothurn einen Zwischenstopp eingelegt hatten, erreichten wir die Berner Innenstadt. Aufkeimende Shoppingträume blieben jedoch unberücksichtigt. Glücklicherweise waren wir just vier Minuten vor sechs Uhr abends an der Zytglogge. So konnten wir das berühmte Glockenspiel erleben. Nach kurzer Fahrt erreichten wir unser Hotel an der mächtig rauschende Aare in Thun.

Am nächsten Tag standen hier das "Atelierhaus", das Panorama und das "Kunstmuseum Thun" auf dem Programm. Kaum waren wir in Luzern im Hotel angelangt - das Ehepaar Gronen freute sich über ein Zimmer mit Seeblick - brachen wir erneut auf, um mit der steilsten Zahnradbahn der Welt auf den Pilatus zu gelangen. Wir genossen nicht nur optimale Sichtverhältnisse sondern auch das gemeinsame Abendessen, das erfreulicherweise nicht zum vierten Mal aus "Pouletgeschnatzlets" bestand.

Am Samstag besuchten wir zunächst ein weiteres Rundbild, das berühmte "Bourbaki Panorama". Wir trafen uns dann in der "Sammlung Rosengart", einer privaten Stiftung, wo wir u.a. wiederum Werke von Picasso und Klee betrachten konnten. Im Kunstmuseum Luzern erwarteten uns im Rahmen einer Sonderausstellung Werke von Pablo Picasso und Francis Bacon. An diesem Abend erreichten wir unsere letzte Station: Winterthur. Am nächsten Morgen brachen wir nach Zürich auf. Das "Kunsthaus Zürich" beeindruckte uns zunächst einmal durch die Tatsache, dass dieses Museum ausschließlich von Bürgern der Stadt finanziert wird. Aller Besitz ist ebenfalls durch privates Engagement erworben worden. Unsere Führerin widmete den Schweizer Künstlern Hodler, Füssli und Böcklin besondere Aufmerksamkeit. Zuletzt statteten wir dann der Ausstellung von Christopher Williams in der "Kunsthalle" einen Besuch ab. Der spezielle Kunstbegriff Williams führte zu lebhaften Gesprächen mit unserer Führerin.

Am Montagmorgen ging es zu Fuß durch Winterthur zur Oskar Reinhart Collection "Am Römerholz". Bei einem Rundgang zeigte unser glänzend vorbereiteter Führer Entwicklungen in der Malerei von Lucas Cranach bis Vincent van Gogh auf. Uns beeindruckten darüber hinaus die Schilderungen über Forschungsprojekte zu einzelnen Werken. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung, so dass endlich zwingend notwendige Einkäufe erledigt werden konnten. Bevor wir dann am Dienstag nach Hause aufbrachen, stand noch das "Museum Oskar Reinhart" auf dem Programm, wo vornehmlich Schweizer und Deutsche Künstler der letzten drei Jahrhunderte vertreten sind. Herr Weiss fuhr uns gewohnt sicher zurück nach Mönchengladbach.

Wir waren uns einig, eine Reise gemacht zu haben, die viele Eindrücke ermöglicht hatte, die aber nicht nur den kulturellen Bereich, sondern genauso prägnante Landschaften und pulsierende Städte betrafen und das alles in einer harmonischen Gruppe interessierter netter Mitreisender.

Ingeborg Wallnig

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Porzadki urojone (dt. Eingebildete Ordnungen)
Das Museum Abteiberg zu Gast im Muzeum Sztuki Lodz
13. Dezember 2007 - 24. Februar 2008


Museum Sztuki in Lodz

Das Muzeum Sztuki in Lodz besitzt eine der weltweit ersten Sammlungen von Gegenwartskunst, 1931 initiiert und bestimmt von den Künstlern Katarzyna Kobro, Henryk Stazewski und Wladyslaw Strzeminski, den prominentesten Vertretern des polnischen Konstruktivismus. In der Zeit der Nachkriegsavantgarden, den 1960er bis 1980er Jahren, galt dieses Haus als einziges modernes Museum in Polen.

Das Instytut Awangardy in Warschau ist ein neuartiges Kunstinstitut, das seinen Sitz im ehemaligen Atelier von Edward Krasinski (1925-2004) hat - einem Atelier, das zuvor bzw. parallel auch vom Konstruktivisten Henryk Stazewski bewohnt wurde. Ausgehend vom Werk Edward Krasinskis - des wohl einflussreichsten Künstlers für die junge polnische Generation - und von seiner Rezeption des Konstruktivismus will das Instytut Awangardy eine gleichermaßen kunsthistorische und künstlerische Diskussion erzeugen, die in die heutige Gegenwart führt.

Das gemeinsame Ausstellungsprojekt nimmt viele Fäden dieser Geschichte auf, ebenso die besondere Geschichte des Museums Abteiberg, in dessen kleiner historischer Abteilung der Konstruktivismus bedeutsam und auch die große Retrospektive von Katarzyna Kobro (Kooperation mit dem Muszeum Sztuki Lodz, 1991) zu erinnern ist, desweiteren die großartige Präsenz der künstlerischen Bewegungen in den 1960er und 1970er Jahren. Hierbei entdeckten die polnischen Partner das Werk von Marcel Broodthaers, das erstaunlicherweise noch nie in Polen zu sehen war und nunmehr eine höchst spannende Parallele zum Werk Edward Krasinskis offenbart: im Aufdecken und Zerlegen von Ordnungen, die Kunst und Welt bestimmen, und in der Analyse der Rolle des Künstlers am Ende der künstlerischen Avantgarden.

Das Projekt will eine thesenartige Vergegenwärtigung der Bedeutung von Edward Krasinski und Marcel Broodthaers erzeugen - in Zusammenarbeit mit deutschen, polnischen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die dazu eingeladen wurden, ihre Werke in den Kontext der Museen in Lodz und Mönchengladbach zu setzen. Eingeladene Künstlerinnen und Künstler sind - mit Leihgaben aus den beiden Museen und neuen, für das Projekt entworfenen Werken: Cezary Bodzianowski, Martin Creed, Oskar Dawicki, Tacita Dean, Olivier Foulon, Kitty Kraus, Igor Krenz, Peter Piller, Jozéf Robakowski, Monika Sosnowska, Monika Stricker, Katja Strunz und Jens Ullrich.

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Nach allen Regeln der Kunst
Lesung am 15. Januar 2008
um 20.00 Uhr im Vortragssaal


Thomas Hoeps und Jac. Toes; Foto: Philip Lethen

Gleich nach der Wiedereröffnung wird im Museum Abteiberg eine Leiche gefunden. Auftakt einer Mordserie, in der der Täter seine Opfer entlang der Museumsroute "Crossart" mit und in zeitgenössischer Kunst tötet. Ihm auf die Spur kommen Abteiberg-Restaurator Robert Patati und die Arnheimer Polizeiprofilerin Micky Spijker. "Nach allen Regeln der Kunst" heißt der spannende Krimi (erschienen im Grafit-Verlag), den Mönchengladbachs Kulturbüroleiter Thomas Hoeps und der Träger des Niederländischen Krimipreises Jac. Toes geschrieben haben. Die Presse zeigt sich begeistert: "Raffiniert konstruiert und durchdacht, rasant geschrieben mit zahlreichen klugen und teilweise witzigen Dialogen, ironisch, intelligent und schlagfertig. Die Krimiempfehlung des Herbstes." Nachdem Hoeps und Toes mit Erfolg bereits in anderen Tatortmuseen auftraten, kehren sie nun mit einer unterhaltsamen Lesung an den Ort "ihres" ersten Verbrechens zurück.

Eintritt 5,00 Euro / 3,00 Euro ermäßigt. Für Mitglieder des Museumsvereins frei.

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Exkursion
Samstag, 19. Januar 2008, Julia Stoschek Collection
Kunsthalle und Kunstverein, Palermo Retrospektive, Düsseldorf


Foto: Innenansicht Atrium, 1. Ausstellungsgeschoss Julia Stoschek Collection, Düsseldorf; Fotograf: Ulrich Schwarz, Berlin

Seit knapp fünf Jahren sammelt Julia Stoschek, Gesellschafterin der Brose-Gruppe, zeitgenössische Kunst. Ihre Vorliebe gilt dabei dem Medialen, dem Video, der Installation und der Fotografie. Im Juni 2007 eröffnete die Sammlerin unter breitem Presseecho ihre private Sammlung, die in den ehemaligen Produktionsstätten der Rahmenfabrik Conzen in Düsseldorf einen repräsentativen Platz gefunden hat. Das 100jährige Gebäude wurde zu diesem Zweck aufwändig umgebaut, so dass auf zwei Ausstellungsgeschossen aus der rund 350 Arbeiten umfassenden Sammlung zur Zeit rund 40 internationale künstlerische Positionen vorgestellt werden können. Unter dem Titel "Number One: Destroy, she said" beschäftigen sich Werke u.a. von Monica Bonvicini, Tony Oursler, Doug Aitken, Thomas Demand und Mariana Abramovic mit räumlichen, psychologischen und zwischenmenschlichen Ausnahmezuständen, denen wir uns in einer Führung widmen wollen. Dabei stellt die abwechslungsreiche Architektur ein schönes Pendant zu den Zerstörung und Ausgrenzung implizierenden Arbeiten dar.

Nach der Mittagspause in einem der zahlreichen Restaurants im Umfeld der Kunstsammlung NRW ist der Besuch von Kunsthalle und Kunstverein Düsseldorf vorgesehen, die in einer Gemeinschaftsausstellung eine umfassende Werkübersicht des Oeuvres von Blinky Palermo ermöglichen. Palermo, dessen früher Tod 1977 mit 34 Jahren auf einer maledivischen Insel bis heute Rätsel aufgibt, lebte auf Initiative von Prof. Johannes Cladders und Dr. Busso Diekamp Anfang der 1970er Jahre in Mönchengladbach, wo er sich mit Ulrich Rückriem ein Atelier teilte. Zwischen 1962 und 1977 schuf Palermo, der mit bürgerlichem Namen Peter Heisterkamp hieß, ein facettenreiches Werk aus Ölgemälden, Stoffbildern, Wandobjekten, Wandmalereien, Metalltafeln und Zeichnungen, das großen Einfluss nicht nur auf seine Generation, sondern auch auf die gegenwärtige künstlerische Praxis genommen hat. Seine u.a. in Düsseldorf gezeigten frühen Stoffbilder, darunter die sog. "Schere" von 1967 sowie eine mit Unterstützung des Museumsvereins finanzierte schwarz-braune Arbeit von 1969, beide aus dem Besitz des Museums Abteiberg, spiegeln Palermos unverkennbare Bildsprache, die sich mit den Bedingungen und Möglichkeiten der Malerei auseinandersetzte.

Da die Führung durch die weit beachtete Palermo-Ausstellung erst um 15 Uhr beginnt, besteht in der Mittagspause noch die Möglichkeit eines fakultativen Besuchs der Kunstsammlung NRW K20, die ab dem 28. April 2008 wegen des geplanten Erweiterungsbaus für rund 1,5 Jahre geschlossen wird.

Abfahrt:

10.00 Uhr, Rheydt, Sonderbushaltestelle Hauptbahnhof
10.15 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle
11.00 Uhr, Führung durch die Stoschek Collection
12.30 Uhr, Mittagspause
15.00 Uhr, Führung durch die Palermo-Ausstellung in Kunsthalle und Kunstverein
16.30 Uhr, Mittagspause

Begleitung:

Dr. Christian Krausch

Preis: 35,00 Euro

Anmeldung ab sofort im Sekretariat des Museumsvereins, Tel.: 02161 - 252647, Mo.- Do. von 9 - 13 Uhr, sonst Anrufbeantworter, per Fax: 02161 - 252659, E-Mail: c.krausch@museumsverein-
moenchengladbach.de oder schriftlich.

Hotline für den Tag der Reise:
0177 - 7368528 (Krausch)

Bitte überweisen Sie den Kostenbeitrag nach erfolgter Anmeldung auf eines der Konten des Museumsvereins.

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Praktische Kurse für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren

Für die praktischen Kurse kann sich jeder anmelden. Die Teilnahme ist nicht an die Mitgliedschaft im Museumsverein gebunden.
Verbindliche, telefonische Anmeldungen sind ab dem 7. Januar unter 02161/252636 möglich. Veranstaltungsort ist das Museum Abteiberg / Malklasse. Mindestteilnehmerzahl pro Kurs: 8 Teilnehmer

Kurs 1
Für Kinder von 6 - 7 Jahren

Wie male ich ein Bild?
Die Kinder werden in die Technik der Deckfarbmalerei eingeführt und sollen spielerisch ihre eigenen kreativen Fähigkeiten entdecken.
Mitbringen: Deckfarbmalkasten, Borstenpinsel Nr.12 und Nr. 16, Malkittel

Dienstags 14.30 - 16.00 Uhr
Beginn: 15. Januar (8 x)
Teilnehmerzahl: max. 15
Kosten: 20,00 Euro
Leitung: Oda Walendy


Kurs 2
Für Kinder von 6 - 8 Jahren

Bilder erzählen Märchen
Märchen und Bilder des Museums bilden die Grundlage dieses Kurses und sollen zur eigenen bildhaften Darstellung anregen und inspirieren.

Dienstags 16.15 - 17.45 Uhr
Beginn: 15. Januar (8 x)
Teilnehmerzahl: max. 15
Kosten: 20,00 Euro
Leitung: Oda Walendy


Kurs 3
Für Kinder von 7 - 9 Jahren

Mal-Experimente auf großem Format
Wir lassen uns von berühmten Kunstwerken des Museums inspirieren und malen spielerisch großformatige Bilder. Hierbei darf auch gekleckst, gespritzt und gewischt werden.
Da wir mit Acrylfarben arbeiten; unbedingt alte Sachen anziehen, da diese Farbe nicht mehr auswaschbar ist!

Mittwochs 14.30 - 16.00 Uhr
Beginn: 16. Janaur (8 x)
Teilnehmerzahl: max. 15
Kosten: 20,00 Euro
Leitung: Marcus Herse


Kurs 4
Für Kinder von 11 - 15 Jahren

Filmkurs- Wir drehen einen Krimi
Von der Idee zum Drehbuch zum Film. Ein spannender Krimi soll in den Räumen des Museums gedreht werden. Ihr erfindet die Geschichte, lernt wie man ein Drehbuch schreibt, eine Kamera bedient und Regie führt. Gleichzeitig seid ihr natürlich auch die Schauspieler in eurem eigenen Film. Eine große Herausforderung mit einem bestimmt spannenden (oder gruseligen?) Resultat.
Der Film wird dann in den Osterferien geschnitten (wer Zeit hat kann auch da gerne mitmachen) und Anfang April im Museum gezeigt. Anschließend bekommt jeder eine Kopie des Films auf DVD.

Mittwochs 16.15 - 17.45 Uhr
Beginn: 16. Januar (8 x)
Teilnehmerzahl: max. 10
Kosten: 25,00 Euro
Leitung: Marcus Herse


Kurs 5
Für Kinder von 8 - 11 Jahren

Schräge Typen
Wie wär’s mit einem Metzger aus Würsten, einem Bäcker aus Brot oder einem Klempner aus Rohren? Aus den ungewöhnlichsten Materialien schaffen wir die unmöglichsten Skulpturen. Dies müssen nicht nur Menschen, sondern können auch Fabel- und Märchen-wesen sein. Wir werden die unterschiedlichsten Materialien wie Draht, Holz, Gips, Schokolade, Hartschaum, Gummi oder Plexiglas verwenden und ihr werdet überrascht sein, welche tollen Sachen man daraus machen kann.

Freitags 14.30 - 16.00 Uhr
Beginn: 18. Januar (8 x)
Teilnehmerzahl: max. 15
Kosten: 25,00 Euro
Leitung: Sina Müllender

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Praktische Kurse für Kinder und Jugendliche

Für die praktischen Kurse kann sich jeder anmelden. Die Teilnahme ist nicht an die Mitgliedschaft im Museumsverein gebunden.
Verbindliche, telefonische Anmeldungen sind ab dem 7 Januar unter 02161/252636 möglich. Veranstaltungsort ist das Museum Abteiberg / Malklasse. Mindestteilnehmerzahl pro Kurs: 8 Teilnehmer


Kurs A
Malen mit Ölfarbe
Der Schwerpunkt des Kurses liegt neben den maltechnischen Grundlagen auf der Praxis des Einzelnen mit der Farbe.
Zunächst werden Keilrahmen bespannt, das Malgewebe grundiert um dann anhand eines Stillebens das Material Ölfarbe zu erproben. Mitgebrachte Objekte, vom Gebrauchsgegenstand bis zum Foto, bilden die Ausgangsbasis um unsere eigene Bildsprache zu entdecken. Parallel dazu werden Bildbeispiele aus der Sammlung des Museums herangezogen um die unterschiedlichen Maltechniken einzelner Künstler zu besprechen und die Ölmalerei in ihrer vielfältigen Erscheinungsform kennenzulernen.
Keilrahmen, Malgewebe und Grundierung sind in der Kursgebühr enthalten.
Mitbringen: Ölfarbe, Pinsel (flachgefasst) in den Größen 4, 8, 18
Donnerstags 15.30 -18.00 Uhr
Beginn 17. Januar ( 8 x )
Teilnehmerzahl: max 12
Kosten: 55,00 Euro
Leitung: Andrea Bender

Kurs B
Malen mit Acrylfarbe
Dieser Kurs vermittelt sowohl die Grundlagen mit dem Umgang von Acrylfarben, als auch Bildkomposition und Farbgestaltung. Hierbei kann sowohl gegenständlich als auch abstrakt oder experimentell gearbeitet werden. Parallel dazu werden Bildbeispiele aus der Sammlung des Museums herangezogen um die unterschiedlichen Maltechniken einzelner Künstler zu besprechen und die Malerei mit Acrylfarbe in ihrer vielfältigen Erscheinungsform kennen zu lernen. Als Malgrund verwenden wir sowohl Pappkarton, als auch Keilrahmen mit Textilbespannung.
Keilrahmen, Malgewebe und Grundierung sind in der Kursgebühr enthalten.
Mitbringen: Acrylfarbe (Tube), Pinsel (flachgefasst).
Freitags 16.00 - 18.00 Uhr
Beginn: 18. Januar ( 8 x )
Teilnehmerzahl: max 15
Kosten: 50,00 Euro
Leitung: Ora Avital

Kurs C
Aktzeichnen im Museum
Auch weiterhin gibt es für Anfänger und Fortgeschrittene den Aktzeichenkurs am Samstagnachmittag! Am lebenden Modell werden Grundlagen und Methoden des Aktzeichnens vermittelt. Nach einer Übungsphase mit Bleistift und Kohle kann dann später auch freier und malerischer das Modell umgesetzt werden.
Samstags: 16.00 Uhr - 17.30 Uhr
Beginn: 19. Januar ( 7x )
Teilnehmerzahl: max 12
Kosten: 45,00 Euro
Leitung: Bernd Kitzel


Schüler, Azubis, Studenten und Arbeitslose zahlen für alle Kurse nur 30,00 Euro!

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Übrigens...

...Urlaub

Die Geschäftsstelle des Museumsvereins bleibt über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel vom 21. Dezember 2007 bis 7. Januar 2008 geschlossen.

...Neue Mitgliedsausweise 2008

Die Mitglieder des Vereins erhalten im Januar 2008 wieder neue Ausweise. Bis dahin behalten die alten Ausweise ihre Gültigkeit. Sofern uns eine Einzugsermächtigung vorliegt, wird der fällige Jahresbeitrag Anfang Januar abgebucht. Ansonsten erfolgt mit der Zusendung der Ausweise eine Rechnungsstellung. Sollten Sie zukünftig am Lastschriftverfahren teilnehmen wollen, teilen Sie uns das bitte umgehend mit. Um unnötige Kosten zu vermeiden, bitten wir Sie überdies, uns unbedingt rechtzeitig über eventuelle Änderungen Ihrer Bankverbindung oder Anschrift zu informieren. Durch Rückbuchungen wegen fehlerhafter Bankverbindung entstehen dem Museumsverein pro Vorgang zwischen fünf und acht Euro Gebühren! Vielen Dank.

...Am 13. Dezember startet ein gemeinsames Ausstellungsprojekt mit dem Museum Sztuki in Lodz, das in Zusammenarbeit mit dem Instytut Awangardy in Warschau realisiert wurde und zunächst in Lodz und ab dem 9. März 2008 in Mönchengladbach zu sehen sein wird. Initiiert wurde dieses Gemeinschaftsvorhaben durch die Reihe "Europäische Partnerschaften" des Goethe-Instituts und die Kunststiftung NRW.

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Programm

I. Themenführungen

II. Kunst am Donnerstag

III. Sonstiges

IV. Ausstellungen


I. Themenführungen

NEUE UHRZEIT
jeweils sonntags 11.00 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Museums

Sonntag, 20. Januar 2008
Konstruktivismus
Susanne Ciernioch

Sonntag, 17. Februar 2008
Schwarz und Weiss
Ulrike Engelke


II. Kunst am Donnerstag

Die Film- und Vortragsreihe wird im neuen Jahr jeweils einmal im Monat um 20.00 Uhr im Vortragsraum des Museumsstattfinden. Der Eintritt ist frei.

17. Januar
Vortrag: Krieg in der bildenden Kunst - von Altdorfer bis Jenny Holzer
Jens Stittgen

14. Februar
Film - Biografie: Dieter Roth
Uwe Riedel


III. Sonstiges

Sonntag, 6. Januar
Erster Sonntag 10 - 18 Uhr
(Freier Eintritt in das Museum Abteiberg)

Dienstag, 15. Januar, 20 Uhr
Lesung Thomas Hoeps und Jac. Toes
Nach allen Regeln der Kunst

Samstag, 19. Januar
Tagesfahrt nach Düsseldorf
Stoschek-Collection und Palermo

Sonntag, 3 Februar
Erster Sonntag 10 - 18 Uhr


IV. Ausstellungen

Seit 4. November
Neupräsentation der Sammlung

bis 17. Februar
Flugzeugträger und Reisterrassen
Konzepte / Skizzen / Pläne / Modelle zum Entwurf des Städtischen Museum Abteiberg, Mönchengladbach von Hans Hollein 1972 - 1982

bis 17. Februar
Museum compleX
Was dort war, ist nicht hier, eben

bis 17. Februar
Zeigen
Audiotour von Karin Sander

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Allgemeine Informationen

Städtisches Museum Abteiberg
Abteistraße 27
41061 Mönchengladbach
Telefon: 02161 - 252631
Telefax: 02161 - 252659
Internet: www.museum-abteiberg.de
e-mail: mail@museum-abteiberg.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Heiligabend, Silvester und Neujahr geschlossen

Museumsverein:
Die Mitgliedschaft beinhaltet freien Eintritt zu allen Museen in Mönchengladbach und Krefeld; Informationen und Einladungen zu den Aktivitäten des Museums und des Museumsvereins; freien Eintritt zu Veranstaltungen; kostenlosen Bezug der Mitteilungen; Berechtigung zur Teilnahme an Exkursionen und zum Erwerb von Jahresgaben.
Jahresbeitrag 31,00 Euro, Familienmitglied 13,00 Euro, Ermäßigungen 10,00 Euro

Geschäftsstelle
Krichelstraße 16, 41061 Mönchengladbach
Telefon: 02161 - 252647
Telefax: 02161 - 252659
Montag bis Donnerstag 9 - 13 Uhr
sonst Anrufbeantworter
c.krausch@museumsverein-moenchengladbach.de

Bankverbindungen
Stadtsparkasse Mönchengladbach
(BLZ 310 500 00) Konto 61 010
Gladbacher Bank AG
(BLZ 310 601 81) Konto 3597016

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Impressum
Herausgeber:
Museumsverein Mönchengladbach e.V.

Vorstand:
Dr. Karl Porzelt, Ingeborg Wallnig,
Thomas W. Kuhn M.A., Dr. Ralf Seidel,
Susanne Titz M.A.
Ehrenvorstand: Prof. Dr. Johannes Cladders

Beirat:
Dr. Carsten Christmann, Doris Christmann,
Dr. Busso Diekamp,
Prof. Heinz Döhmen, Ulrike Engelke M.A.,
Helene Hormes,
Prof. Dr. Hans Dieter Jakubowski,
Manfred Langen, Dr. Matthias Neuhausen,
Eugen Viehof

Redaktion: Dr. Christian Krausch,
Beiträge: Dr. Hannelore Kersting (HK),
Dr. Christian Krausch (CK), Uwe Riedel (UR); Susanne Titz (ST)
Layout: Adeline Morlon und Jan Hendrik Weig
Druck: Fritz Altgott oHG, Mönchengladbach
Die Verantwortung für Vorträge und Veranstaltungen trägt das Museum.
In den freien Beiträgen kommen die persönlichen Ansichten der Verfasser zum Ausdruck.

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