Museumsverein Mönchengladbach
Mitteilungen & Texte
Veranstaltungen
Kurse
Ausstellungen
Museum Abteiberg
Links
Startseite
Kontakt
Jahresgaben
Publikationen
Museumsverein
Förderkreis

Frühere Ausgaben der Mitteilungen



Mitteilungen Januar - Februar 2006


Liebe Mitglieder

Der Kasperkoffer

Museum und Stadt - Verbindungen, Beziehungen, Wunschvorstellungen

Anfänge der Computergraphik - aus der Sammlung Etzold

'Erster Sonntag' im Museum Abteiberg

Praktische Kurse

übrigens...

Exkursion

Reisebericht

Ausstellungen

Themenführungen

Veranstaltungen





Liebe Mitglieder,


das neue Jahr wird für das Museum Abteiberg geprägt sein durch die Umsetzung der dringend notwendigen Generalsanierung. Dass ab September 2006 eine mehrmonatige Schließung des Gebäudes ansteht, sollte den Blick auf das positive Ende nicht verstellen: Nicht der zweite Bauabschnitt, doch die Wiedererlangung einer baulichen Basis, die für ein funktionierendes Museum und seine öffentliche Wirkung unverzichtbar ist. Angesichts leerer Kassen kann die Bedeutung der Sanierung nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Die Umbruch-Situation ist Anlass genug, sich der Konzeption des Museums Abteiberg in seinem städtischen Umfeld zu erinnern und zu vergewissern. Dem dient auch die Podiumsdiskussion zum Thema 'Museum und Stadt' am 29. Januar 2006, an der die Väter des Museums Prof. Hans Hollein und Prof. Johannes Cladders ebenso teilnehmen wie Prof. Kasper König, Direktor des Kölner Museum Ludwig und Regina Wyrwoll, Generalsekräterin der Kunststiftung NRW.
Das Museum Abteiberg geht neue Wege, die Vision dieses städtischen Museums für Gegenwartskunst in der Öffentlichkeit darzustellen. Der 'Erste Sonntag', freier Eintritt, Führungen und Malkurse an jedem ersten Sonntag im Monat, scheint ein großer Erfolg zu werden. Rund 700 Bürgerinnen und Bürger der Stadt kamen am 4. Dezember in das Museum. Hoffen wir, dass dieses wunderbar geförderte Projekt mit der Stadtsparkasse Mönchengladbach weiterhin so gute Resonanz erhält - dann wird unser Museum tatsächlich ein Begegnungsort in der Stadt werden, ganz so, wie es seine Erbauer ersehnten.

Wir, die Mitglieder des Museumsvereins, sind die Förderer und Multiplikatoren - das sollte uns im Jahr 2006 beflügeln, den Umbruch zum Aufbruch werden lassen,

mit den besten Wünschen für Ihr
und unser 2006

Ihr
Norbert Frenz
1. Vorsitzender

oben





Der Kasperkoffer

5. Februar 2006, 15.00 Uhr

Zum fünften mal kommt nun Christoph Stüttgen mit seinem Kasperkoffer ins Museum Abteiberg und zeigt sein neustes Stück 'Ein Mops auf dem Thron', frei nach dem Märchen 'Von dem Fischer und seiner Frau'. Nur (was viele nicht wussten) ist, dass der Fischer einen Mops hatte und nicht der Butt, sondern der Hund die eigentliche Hauptfigur in dem Märchen ist...

Dauer 45 Minuten, für Kinder von 4 bis 8 Jahren.

Der Eintritt ist frei.

oben





Museum und Stadt - Verbindungen, Beziehungen, Wunschvorstellungen


Sonntag, 29. Januar 2006, 11.30 Uhr

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Johannes Cladders, Prof. Hans Hollein, Prof. Kasper König,
Regina Wyrwoll und weiteren Gästen

Eine der großen Visionen der Spätmoderne, die Öffnung der Kultur in die Gesellschaft, erfuhr in der Konzeption des Museums Abteiberg eine beispielhafte Form: als ein gegenwartsorientiertes, offenes und kommunikatives Gebäude im städtischen Umfeld. Der Museumsdirektor, Johannes Cladders, und der von ihm beauftragte Architekt, Hans Hollein aus Wien, realisierten ein Museum, dessen Konzeption als ein gebautes Manifest betrachtet werden kann.

In der heutigen Situation, angesichts vielfältiger Debatten um die Zukunft der Museen, vor dem Hintergrund der Generalsanierung des Museums Abteiberg und seiner neu erwachenden Attraktivität für das städtische Publikum, lohnt eine erneute Diskussion seiner Ideengeschichte sowie eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit der öffentlichen Institution 'Museum'.

14.00 Uhr

Präsentation eines neuen Films über das Museum Abteiberg: Boris Sieverts, Architekturkritiker und Initiator des Büros für Städtereisen in Köln, im Gespräch mit Johannes Cladders auf einem Rundgang durch das Museum und über den Abteiberg. Gefilmt von dem Kölner Journalisten Jörg Jung.

Parallel lädt das Museum zu einer städtebaulichen Führung über den Abteiberg ein (warme Kleidung empfohlen!).

Realisiert in Kooperation mit dem Architekturmuseum NRW, Leitprojekt im Rahmen der Landesinitiative Stadtbaukultur des Landes NRW

oben





Anfänge der Computergraphik - aus der Sammlung Etzold

Prof. Dr. Frieder Nake: 'Algorithmische Kunst. Ein Wetterleuchten'

Vortrag und Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 12. Februar 2006, 11.30 Uhr

Die Sammlung Etzold, die seit über 35 Jahren im Museum Abteiberg zu Gast ist und damit dem Begriff der 'Dauerleihgabe' wahrlich alle Ehre macht, beinhaltet u.a. eine ganze Reihe von frühen Werken der Computerkunst aus den 60er und 70er Jahren, was in dieser konzentrierten Dichte ungewöhnlich, aber wenig bekannt ist. Aus diesem reichhaltigen Konvolut wird das Museum Abteiberg nach 1987 erstmals wieder eine kleine Auswahl aus dem Schaffen von Frieder Nake, Georg Nees und Manfred Mohr im Graphischen Kabinett ausstellen.
Kaum eine andere Errungenschaft der letzten Jahrzehnte hat so rasant und so selbstverständlich den Alltag erobert und verändert wie der Umgang mit digitalen Medien. Eine verstärkte Rückbesinnung auf die Kunst der 60er und 70er Jahre macht auch eine kunstgeschichtliche Aufarbeitung der Anfänge computergesteuerter Techniken in hohem Maße aktuell, zumal konzeptuelle Ansätze in der Kunst wieder zunehmend in das Blickfeld rücken.
Dass die frühe Computer-Graphik zeitweilig ein wenig in Vergessenheit geriet, mag vielleicht auch daran liegen, dass dem visuell faszinierenden Erscheinungsbild eine algorithmische Theorie zugrunde liegt, die sich kaum einem Betrachter spontan erschließt . Dabei ist die Frage zu stellen, wieweit eine solche theoretische Kenntnis überhaupt erforderlich ist. Wer mehr darüber erfahren möchte, was ein "Walk through Raster" ist oder eine "Markov-Kette", wer sich interessiert für allgemeinere Zusammenhänge zwischen Programm, Zufall, System und Informationsästhetik oder für Grenzen und Chancen der Kreativität in der künstlichen Kunst, der hat am 12. Februar Gelegenheit, Informationen aus erster Hand zu bekommen.
Frieder Nake, der mit zahlreichen Werken in der Sammlung Etzold vertreten ist, zählt zu den Pionieren der Computer-Kunst, deren Anfänge in den 60er Jahren er nicht nur selbst miterlebte, sondern auch maßgeblich mitgestaltete. 1938 in Stuttgart geboren, absolvierte er ein Studium der Mathematik und promovierte 1967 über ein Thema der Wahrscheinlichkeitstheorie. Seit 1972 ist er Professor für Informatik an der Universität Bremen. Eine Brücke von den historischen Anfängen in die Gegenwart hat Frieder Nake selbst geschlagen, indem er für seine aktuelle Jahresgabe des Museumsvereins ein gleichsam 'historisches' Programm verwendete, das Werken der Sammlung Etzold zugrunde liegt und das er auf heutige Verhältnisse übertrug. Da Frieder Nake komplizierte Theorien verständlich zu erläutern vermag, verspricht die Eröffnung der Ausstellung zugleich ein interessantes Künstlergespräch zu werden, das mit Unterstützung des Museumsvereins realisiert wird.

Hannelore Kersting

Zur Ausstellung erscheint eine Broschüre.

oben





'Erster Sonntag' im Museum Abteiberg

Am 4. Dezember 2005 startete das Museum ein zunächst bis September 2006 begrenztes Projekt, bei dem die Öffentlichkeit den Hollein-Bau auf dem Abteiberg jeden ersten Sonntag im Monat zum Nulltarif statt der üblichen 3,50 Euro Eintritt besuchen kann. Mit bis zu zwölf Führungen für Erwachsene und einem erweiterten, parallel zu den Führungen laufenden Programm für Kinder und Jugendliche (10 bis 14 Uhr) will das Museum neue Publikumsschichten erschließen. Ermöglicht wird das Angebot, das unter dem Titel 'Erster Sonntag' steht, durch die Stadtsparkasse Mönchengladbach, die sich bereits seit 1978 durch ihre Stiftung 'Kunst und Wissenschaft' mit Ankäufen für das Haus engagiert.
Der erste offene Sonntag im Dezember war ein voller Erfolg. über 600 Besucher kamen auf den Abteiberg und machten von den üppigen Führungsangeboten regen Gebrauch.
Das Ziel, neue Besuchergruppen ins Museum zu locken und Schwellenängste abzubauen wurde zur Zufriedenheit aller Mitarbeiter erreicht. Das Museum wurde wieder zu einem gesellschaftlichen Begegnungsort, wo sich alle Schichten der Mönchengladbacher Bürgerschaft trafen und ihre Meinungen austauschten.
Am Sonntag, dem 1. Januar 2006, wird der zweite offene Sonntagstermin sein, an dem das Museum und der P8Achter der Cafeteria, Herr Houben, zu einem Katerfrühstück einladen. Jeweils ein Rollmops mit Brötchen pro Besucher gehen auf Kosten des Hauses, um sich so für Führungen und ein interessantes kulturelles Angebot zu stärken.
Dies dürfte in Deutschland wohl einmalig sein, dass ein Museum am Neujahrstag geöffnet hat, keinen Eintritt verlangt und dazu noch ein bunt gefächertes pädagogisches Programm anbietet.

Uwe Riedel

oben





Praktische Kurse

Für die praktischen Kurse kann sich jeder anmelden. Die Teilnahme ist nicht an die Mitgliedschaft im Museumsverein gebunden. Verbindliche, telefonische Anmeldungen sind ab dem 16. Januar 2006 unter 02161 / 252636 möglich. Veranstaltungsort ist das Museum Abteiberg, Sammlung/Malklasse. Die Mindestteilnehmerzahl pro Kurs beläuft sich auf zehn Personen.


Foto: Bernd Kitzel

Praktische Kurse für Kinder und Jugendliche


Kurs 1

Für Kinder von 6 - 7 Jahren

Das kleine Malen 1 x 1

Die Kinder werden in die Technik der Deckfarbmalerei eingeführt und sollen spielerisch ihre eigenen kreativen Fähigkeiten entdecken.

dienstags: 14.30 Uhr - 16.00 Uhr
Beginn: 31. Januar 2006 ( 8x )
Teilnehmerzahl: max. 18
Kosten: 20,- Euro
Mitbringen: Deckfarbmalkasten, Borstenpinsel Nr. 12 u. Nr. 16, Pinselläppchen, Malkittel, Zeichenblock DIN A 2
Leitung: Oda Walendy


Kurs 2

Für Kinder von 7 - 8 Jahren

Bilder erzählen Märchen

Märchen und Bilder des Museums bilden die Grundlage dieses Kurses und sollen zur eigenen bildhaften Darstellung anregen und inspirieren.

dienstags: 16.15 Uhr - 17.45 Uhr
Beginn: 31. Januar 2006 ( 8x )
Teilnehmerzahl: max. 18
Kosten: 20,- Euro
Mitbringen: Deckfarbmalkasten, Borstenpinsel Nr.12 u. Nr. 16, Pinselläppchen, Malkittel, Zeichenblock DIN A 2
Leitung: Oda Walendy


Kurs 3

Für Kinder von 6 - 9 Jahren

Die kunterbunte Farbenlehre

Wie mischt man grün? Kann man rot selber machen? Warum scheinen einige Farben zu leuchten, andere nicht? In diesem Kurs wollen wir viele Experimente rund um die Farbe machen, kräftig mischen und natürlich viele bunte Bilder malen. Bitte unbedingt alte Sachen anziehen, da die Farben, die wir benutzen nicht mehr auswaschbar sind.

mittwochs: 14.30 - 16.00 Uhr
Beginn: 1. Februar 2006 ( 8x )
Teilnehmerzahl: max. 15
Kosten: 20,- Euro
Leitung: Marcus Herse


Kurs 4

Für Kinder von 10 - 14 Jahren

Malen für Große

Wie die Profis werden wir mit Acrylfarben auf Papier und Leinwand malen. Hierbei lernen wir, was wirklich wichtig ist, um ein gutes Bild zu machen: Die Leinwand aufspannen und grundieren, eine Komposition erstellen, Farben mischen, über- und untermalen und richtig mit dem Pinsel umgehen.

mittwochs: 16.15 - 17.45 Uhr
Beginn: 1. Februar 2006 ( 8x )
Teilnehmerzahl: max. 15
Kosten: 25,- Euro
Leitung: Marcus Herse


Kurs 5

Für Kinder von 8 - 12 Jahren

Kriemhilds Rache und der tote Drache

Vor 'originalen' Schauplätzen werden wir die Siegfriedsage in 'historischen' Kostümen nachstellen, uns auf die Suche nach dem Rheingold begeben, und uns natürlich dem bösen Drachen stellen. Das Ganze halten wir in Form von Fotos fest und erstellen so unser persönliches Buch der Nibelungen. (Schauplätze und Kostüme, Masken und Drachen werden wir selbstverständlich selber basteln, malen und schneidern.)

donnerstags: 15.00 - 17.00 Uhr
Beginn: 2. Februar 2006 ( 8x )
Teilnehmerzahl: max. 15
Kosten: 28,- Euro
Leitung: Karina Pauls / Christiane Behr


Kurs 6

Für Kinder von 10 - 14 Jahren

Die Monster und Abenteuer- AG
Zeichnenlernen leicht gemacht.

Ihr denkt euch selber eure eigenen Geschichten und Fabelwesen aus und wir werden sie groß ins Bild setzen. Mit Bleistift, Buntstift oder Tusche zeichnen wir eure Fantasiewelt, coole Figuren und spannende Handlungen. Dabei lernt ihr so einige Zeichentricks aus der Welt der Werbegrafiker.

freitags: 15.00 - 16.30 Uhr
Beginn: 3. Februar 2006 ( 8x )
Teilnehmerzahl: max. 15
Kosten: 20,- Euro
Leitung: Martina Noetzel


Kurs 7

Für Jugendliche ab 16 Jahren

Aktzeichnen im Museum

Auch weiterhin gibt es für Anfänger und Fortgeschrittene den Aktzeichenkurs am Samstagnachmittag! Am lebenden Modell werden Grundlagen und Methoden des Aktzeichnens vermittelt. Nach einer Übungsphase mit Bleistift und Kohle kann dann später auch freier und malerischer das Modell umgesetzt werden.

samstags: 16.00 - 17.30 Uhr
Beginn: 4. Februar 2006 ( 8x )
Teilnehmerzahl: max. 12
Kosten: 28,- Euro
Leitung: Bernd Kitzel


Praktische Kurse für Erwachsene


Kurs A

Aktzeichnen im Museum

Auch weiterhin gibt es für Anfänger und Fortgeschrittene den Aktzeichenkurs am Samstagnachmittag! Am lebenden Modell werden Grundlagen und Methoden des Aktzeichnens
vermittelt. Nach einer Übungsphase mit Bleistift und Kohle kann dann später auch freier und malerischer das Modell umgesetzt werden.

samstags: 16.00 Uhr - 17.30 Uhr
Beginn: 4. Februar 2006 ( 8x )
Teilnehmerzahl: max. 12
Kosten: 45,- Euro
Schüler, Azubis, Studenten und Arbeitslose zahlen für alle Kurse nur 28,- Euro !
Leitung: Bernd Kitzel

oben





übrigens...

... möchten wir unsere Mitglieder herzlich bitten, uns über eventuelle Adressänderungen oder Änderungen der Bankverbindung zu informieren. Jährlich entstehen dem Verein durch fehlerhafte Angaben unnötige Kosten.

... bleibt die Geschäftsstelle des Museumsvereins über den Jahreswechsel vom 22.12.05 bis zum 6.01.2006 geschlossen.

oben





Exkursion nach Düsseldorf

K20 Matisse - Figur Farbe Raum
Kunsthalle Düsseldorf, Allen Rupersberg - One of Many / Origins and Variants

Samstag, 21. Januar 2006

Zum Jahresauftakt ist ein Besuch der schon lange international beachteten Ausstellung Henri Matisse - Figur Farbe Raum geplant. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 präsentiert nach über 20 Jahren die erste umfassende Ausstellung zum Werk des französischen Malers (1869 - 1954) in Deutschland. Etwa 200 Werke beleuchten die Kunst von Matisse in allen Schaffensphasen - von den kleinen dunklen und kraftvollen Bildern der Frühzeit über die meisterlichen Kompositionen der fauvistischen und experimentellen Phase bis zu den intimen Bildschöpfungen der so genannten Nizza-Periode und den strahlend hellen und schwebend leichten Papierschnitten des Spätwerks. Neben verschiedenen Ensembles seiner Bronzeplastiken und Drucke liegt der Schwerpunkt auf dem malerischen und zeichnerischen Werk des Künstlers. Dabei untersucht die Ausstellung in einer hochrangigen Werkauswahl Matisse‘ wichtigstes Sujet, das er während seines gesamten künstlerischen Schaffens umkreist hat: die weibliche Figur im Interieur. Zahlreiche Darstellungen von Innenräumen zeigen Frauen beim Lesen, Schlafen oder Träumen, passive Figuren, die in orientalische Stoffe gehüllt als Odalisken verkleidet auf Chaiselongues lagern. Weitere Sujets wie Porträts, Stillleben, Atelierinterieurs sowie Ausblicke vom Innen- in den Außenraum runden das Themenspektrum ab.
Ergänzend erlauben historische Fotografien von Cartier-Bresson, Brassai, Hélène Adant u.a. die Sicht bedeutender Künstler-Fotografen auf die weiblichen Modelle des Künstlers und seine kunstvoll inszenierten Atelierräume.

Nach einer Führung durch die Ausstellung ist die Mittagspause in einem der zahlreichen nahe gelegenen Restaurants vorgesehen, bevor es mit dem Besuch der angrenzenden Kunsthalle Düsseldorf und der umfassenden Werkschau 'One of Many / Origins and Variants' von Allen Ruppersberg weitergeht. Der international bekannte Konzeptkünstler (geb. 1944 in Cleveland, Ohio) zählt zur ersten Generation amerikanischer Künstler, die in ihren Werken Mittel und Methoden der Massenmedien kritisch verarbeiteten. In seinem Oeuvre entwickelt Ruppersberg komplexe Dialoge zur Dialektik von 'High- and Low-culture', öffentlichen und privaten Räumen sowie den Beziehungen zwischen künstlerischen Arbeiten, Multiples und alltäglichen Objekten. Mit seinen vielschichtigen Arbeiten stellt Allen Ruppersberg ein Bahn brechendes und Grund legendes Phänomen im transatlantischen Dialog der Konzeptkunst dar. Die groß angelegte Werkschau beinhaltet neben bedeutenden, erstmalig in Europa gezeigten Werken auch neue Installationen. Durch das Thema 'Konzeptkunst' erlaubt der Besuch darüber hinaus einen Brückenschlag zu einem der frühen Sammlungsschwerpunkte im Museum Abteiberg.

Christian Krausch

Abfahrt:

09.30 Uhr, Rheydt, Sonderbushaltestelle Hauptbahnhof
09.45 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle
10.45 Uhr Führung durch die Matisse-Ausstellung im K 20

Mittagspause: ca. 12.30 Uhr in einem der nahe gelegenen Restaurants

14.45 Uhr Führung durch die Rupersberg-Ausstellung in der Kunsthalle

Rückfahrt:

ca. 16.00 Uhr

Begleitung: Dr. Christian Krausch


Preis: EUR 39,00

Anmeldung ab sofort im Sekretariat des Museumsvereins,
Telefon: (02161) 252647, Mo. - Do. von 9 - 13 Uhr,
sonst Anrufbeantworter, Telefax: (02161) 252659,
E-Mail: c.krausch@museumsverein-moenchengladbach.de
oder schriftlich.

Hotline für den Tag der Reise: 0177-7368528 (Krausch)

Bitte überweisen Sie den Kostenbeitrag sofort nach erfolgter Anmeldung auf eines der Konten des Museumsvereins.

oben





Reisebericht - Griechenland Oktober 2005


Foto: Gudrun Zamboch

Die diesjährige, in genauer Abstimmung des Museumsvereins mit Studiosus Gruppenreisen organisierte Exkursion führte 23 Teilnehmer vom 4.10. bis zum 11.10.2005 von Athen aus über den Peloponnes. Die Priester, die im Vorfeld das zu dieser Reise erfragte Orakel interpretierten, haben der Reise einen wunderbaren Verlauf unter der Leitung einer 'Göttin' versprochen.
Das Orakel bewahrheitete sich. Nach zunächst drei retardierenden Momenten am ersten Tag (Abholung vom Flughafen, verlorener Ausweis, Krankheit einer Teilnehmerin), verlief die Reise bei sommerlichen Temperaturen traumhaft.
Spylios fuhr uns ausgesprochen ruhig und sicher durch die schwindelerregenden Serpentinen. Dora Papakosta führte uns durch 4000 Jahre Geschichte und Geschichten. Sie erzählte lebendig, kenntnisreich, der jeweiligen Örtlichkeit angepasst, den ganzen Tag. Scheinbar mühelos bewegten wir uns von der frühminoischen Zeit bis zu A.R. Penck, Gerhard Richter und Calatrava. Götter, Philosophen, Dichter, Architekten Bildhauer, Könige, Königinnen, Prinzessinnen, Kriegsherren waren unsere täglichen Begleiter. Die komplizierten Beziehungen der Götter untereinander und die daraus folgenden Ereignisse wurden aus immer wieder neuen Blickwinkeln betrachtet.
Wiederholt geschah es, wenn nach einem langen Exkurs ein Ereignis abgerundet dargestellt war, dass der Bus um eine Kurve fuhr und der Ort des Geschehens im Blick lag. Immer schlug Dora Papakostas eigene Begeisterung durch, variantenreich wurden die Schätze beleuchtet. Öffnungszeiten griechischer Museen und Ausgrabungs-stätten bis 19:00 Uhr wurden wiederholt ausgeschöpft. Delphi z.B. gehörte uns deshalb in der wunderbaren, weichen Nachmittagssonne als Gruppe vollkommen alleine.
Dora brachte uns Griechisch bei, paukte altes Schulwissen. 'Ich werde das abfragen!' Die Götter Griechenlands, die Heldentaten des Herakles, die Sieben Weltwunder, die neun Musen, die Sieben Weisen, alle waren unsere ständigen Begleiter.
Sie ist aber auch im Heute fest verwurzelt. Sie organisierte phantastisch, sorgte immer für unser leibliches Wohl. Sonderwünsche, Fragen, Fotostops, 'P.-Pausen' an exotischen Plätzen - alles kein Problem.
Das gegenwärtige Griechenland wurde lebendig dargestellt vom Benutzen der Metro, Erklärungen zum Verhältnis Griechenlands zur Türkei, Olivenanbau bis hin zu Besonderheiten in der Erziehung griechischer Jungen durch ihre Mütter. Zum Baden im Meer wurden wir geradezu genötigt.
Ja, es muss eine 'Göttin' gewesen sein, die uns begleitet hat!

Angelika Schilleman,

Teilnehmerin der Reise

oben





Ausstellungen

bis 29. Januar 2006
Menschensgladbach
neue Ankäufe und Leihgaben

bis 29. Januar 2006
Michael Stevenson
Art of the Eighties and Seventies

bis 9. April 2006
Monica Bonvicini
NEVER AGAIN

12. Februar 2006 bis 23. April 2006
Anfänge der Computergraphik
Aus der Sammlung Etzold

oben





Ausstellungen

bis 29. Januar 2006
Menschensgladbach
neue Ankäufe und Leihgaben

bis 29. Januar 2006
Michael Stevenson
Art of the Eighties and Seventies

30. Oktober 2005 bis 9. April 2006
Monica Bonvicini
Never Again

oben





Themenführungen

jeweils sonntags 11.30 Uhr
Treffpunkt: Foyer des Museums

1. Januar 2006
Der Einfluss des Alkoholismus in der Bildenden Kunst
Uwe Riedel

15. Januar 2006
Format und Inhalt
Jens Stittgen

5. Februar 2006
Design und Kunst
Jens Stittgen

19. Februar 2006
Expressive Tendenzen in der Sammlung des Museums: von Kirchner bis Kippenberger
Barbara Maiburg

oben





Veranstaltungen

1. Januar 2006, 10.00 -18.00 Uhr
Erster Sonntag

29. Januar 2006, 11.30 Uhr
Museum und Stadt - Verbindungen, Beziehungen, Wunschvorstellungen
Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Johannes Cladders, Prof. Hans Hollein, Prof. Kasper König, Regina Wyrwoll und anderen Gästen. Johannes Cladders und Boris Sieverts im Gespräch über den Abteiberg
Filmpräsentation

5. Februar 2006, 10.00 - 18.00 Uhr
Erster Sonntag

12. Februar 2006, 11.30 Uhr
Prof. Dr. Frieder Nake
Vortrag: Algorithmische Kunst.
Ein Wetterleuchten

oben