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Florian Slotawa

Schätze aus zwei Jahrtausenden, 2001

Material: Farbfotografie
Auflage: 20 + 5 Künstlerexemplare
Format: 46 x 40 cm
Bildgröße: 30 x 24 cm
Ausstattung: gerahmt mit Eichenholzleiste und Glas
Diese Jahresgabe sollte möglichst nicht verschickt werden. Sie ist in der Geschäftsstelle des Museumsvereins abzuholen.
Preis: 400 Euro inkl. MwSt.]

Florian Slotawa verunsichert die Kunstszene seit einigen Jahren auf sehr sanfte, aber nachhaltige Art. Den Umgang mit den Objekten seines persönlichen Besitzes hat er auf die bayerischen Alpen und die Maße seiner Mutter bezogen. Er hat seine Gegenstände ins Museum gebracht und in den Museen Läufe durchgeführt. Aus Hotelbetten baute er nächtens heimlich Höhlen und in der Kunsthalle Mannheim errichtete er ein große Skulptur des "Jüngsten Gerichts", in dem auch sein eigener Golf verarbeitet war.
In Mönchengladbach sollte er für eine Sommerausstellung kulturhistorische Objekte aus dem Magazin präsentieren. Er zog es aber vor, seine getroffene Auswahl in seine Berliner Wohnung zu mitzunehmen und dort "privat" zu arrangieren, um im Museum Abteiberg dann nur Fotos und eine Skulptur aus Verpackungsmaterial zu präsentieren.

Slotawas Jahresgabe stammt aus dieser Fotoserie. Er hat eine paradoxe Situation festgehalten. Ein kleines Gemälde des Münchner Symbolisten Franz von Stuck mit einem den Betrachter anblickenden Mädchenkopf ist mit dem Sicherungskasten im Flur der Berliner Wohnung im Ortsteil Friedrichshain kombiniert. Auf einer barocken Truhe steht eine römische Kanne neben Telefon und Faxgerät.

Florian Slotawa: Geboren 1972 in Rosenheim, lebt in Berlin. Nach dem Kunststudium in Hamburg bei Bogomir Ecker und an der Akademie der Bildenden Künste München bei Olaf Metzel stellte er 1999 im Museum Fridericianum Kassel und 2000 in der Sies + Höke-Galerie Düsseldorf aus. Im gleichen Jahr erhielt er den Hector-Kunstpreis der Stadt Mannheim, verbunden mit einer Ausstellung in der dortigen Kunsthalle. Im Juli/August 2001 wurde er vom Museum Abteiberg zu dem Projekt "Schätze aus zwei Jahrtausenden" eingeladen.