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Hans Hollein

Podest für eine unsichtbare Plastik von Joseph Beuys, Jahr 2007

Lithographie einer Bleistiftzeichnung, 2007
29,7 x 21 cm
Auflage: 50 Exemplare
signiert und nummeriert
Preis: 250 Euro inkl MwSt.

Anlässlich eines Mittagessens in der Wiener Wohnung von Hans Hollein schuf Joseph Beuys die unsichtbare Plastik, diskutierte sie mit den Gästen und überließ sie dann zum Abschied als Geschenk dem Gastgeber.
Hans Hollein, geboren 1934, lebt und arbeitet in Wien. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste, Wien, Meisterschule für Architektur, Meisterklasse Prof. Clemens Holzmeister, Diplom 1956; am Illinois Institute of Technology (IIT), Chicago (1958 - 59) Architektur und Städtebau; und an der University of California, Berkeley, College of Environmental Design, Master of Architecture 1960.
Hans Hollein war von 1967 - 76 Professor für Baukunst an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, er unterrichtete von 1976 bis 1986 die Meisterklasse für Industrial Design an der Hochschule für angewandte Kunst, Wien und von 1979 bis 2002 die Meisterklasse für Architektur an der Universität für angewandte Kunst Wien. Er war Gastprofessor an der University of California, Los Angeles, an der Yale University in New Haven und an der Ohio State University in Columbus. Er war der österreichische Kommisär für die Biennale der bildenden Künste in Venedig 1991. Von 1991 - 2000 war er österreichischer Kommisär für die Architekturbiennale in Venedig, der er im Jahr 1996 auch als Gesamtdirektor vorstand.
Über den Wiener Domprediger und Galeristen Monsignore Otto Mauer lernte Hans Hollein in den späten 1960er Jahren zunächst Joseph Beuys, dann den Mönchengladbacher Museumsdirektor Johannes Cladders kennen. Durch Vermittlung von Joseph Beuys erhielt Hans Hollein 1967 eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf - im selben Jahr, als Johannes Cladders sein Ausstellungsprogramm in Mönchengladbach mit der ersten Museumsausstellung von Joseph Beuys einleitete. Hollein und Cladders planten über mehrere Jahre eine Ausstellung, die schließlich im Jahr 1970 unter dem Titel „Alles ist Architektur. Eine Ausstellung zum Thema Tod“ stattfand. Im Jahr 1972 begann die gemeinsame Entwurfsarbeit für das Museum Abteiberg, deren Grundlage in einer freien, vom Museumsdirektor getroffenen Wahl des Architekten lag. 1985 wurde Hans Hollein für die besondere bauliche Konzeption des Museums Abteiberg der Pritzker-Preis verliehen. Die heutige Jahresgabe verrät einen Urgrund gemeinsamer Interessen von Hans Hollein und Johannes Cladders sowie Ideen, die Joseph Beuys in diese Zusammenarbeit hineinbrachte.