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Shelagh Keeley, notes on obsolescence, 2014


Shelagh Keeley, notes on obsolence, 2014
Kohlezeichnung aus Box 6


Shelagh Keeley, notes on obsolence, 2014
Fotografie aus Box 6


Shelagh Keeley, notes on obsolence, 2014
Text aus Box 6


SHELAGH KEELEY

notes on obsolescence, 2014

Fotoprint, Kohlezeichnung in Schachtel, Text
32 x 24,5 x 4 cm (Schachtel)
Auflage: 20 + 2 K¸nstlerexemplare
Auf dem Fotoprint signiert, nummeriert und datiert

Preis 450 EUR
(inkl MwSt.)

Die Edition von Shelagh Keeley entstammt der vielteiligen Wandarbeit, die sie f¸r die Ausstellung "In Order to Join" im Winter 2013/14 im Museum Abteiberg produzierte. Es handelt sich um kleinere Elemente dieser groþen Arbeit, die zwischenzeitlich eine noch gr–þere Fortsetzung und Weiterentwicklung in der Kunsthalle The Power Plant in Toronto erhielt und teils direkt von der Wand in M–nchengladbach abgenommen wurde, um in eine –ffentliche Sammlung in Kanada einzugehen.

Leitmotiv im Werk der kanadischen K¸nstlerin, die viele Jahre in Paris und New York verbrachte und jetzt wieder in Toronto lebt, ist die Beziehung zwischen Architektur und Zeichnung, Raum und K–rper. Die Zeichnung steht f¸r den K–rper im Raum. Sie findet zumeist unmittelbar auf der Wand statt oder alternativ auf Fotografien, die von R”umen handeln. Es gibt viele archaische und archetypische Motive in Keeleys Zeichnungen, die an fr¸he H–hlen- oder auch Laienzeichnungen erinnern, sowie viele nervige Linienstr”nge, die wie reine Gesten, Spuren, Handlungen von Linien oder Kratzern wirken.
Im kleinen Zwickelraum des Museums Abteiberg installierte Keeley eine ortsspezifische Thematik: Fotos aus dem alten M–nchengladbacher Textilmaschinendepot in den Boetzelen H–fen, das im Sommer 2014 verlassen wurde. Keeley fotografierte Maschinen unterschiedlichen Alters, in denen sich die ehemaligen Arbeitspl”tze von Tausenden Menschen der Region zeigen, und zwar in Nahaufnahmen, die eine ¸berraschende K–rperlichkeit hervorbringen: Das fotografische Auge geht ganz nahe an die Maschinen heran und verliert sich in den Details. Parallel f”hrt der Kohlestift mit physischer Geste ¸ber die Oberfl”chen von Papier, es sind Zeichnungen, die ebenso nah und unmittelbar wirken. Charakteristisch ist dabei - wie in vielen Arbeiten Keeleys - die Verbindung von zwei Wirklichkeiten, jener im Foto und jener auf der Zeichnung, die beiderseits r”umlich und k–rperhaft werden.

Biografische Informationen liegen noch nicht vor.

Artikel ¸ber Shelagh Keeley in der Online Kunstpublikation MOMUS